Zone 30 im ganzen Ortskern?

Fuß vom Gas in Hohenbrunn

In Hohenbrunn soll es künftig ruhiger zugehen.
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In Hohenbrunn soll es künftig ruhiger zugehen.

Hohenbrunn – Die Gemeinde Hohenbrunn hat in der Bauausschusssitzung die Errichtung einer Tempo-30-Zone auf der Kirchstockacher Straße vom Bahnübergang bis hin zur Einmündung in die Dorfstraße beschlossen. Der Antrag kam von der CSU-Fraktion, denn die Kirchstockacher Straße werde häufig von Fußgängern und Radfahrern überquert. Zudem sei die Kurve vor der Dorfstraße zu wenig einsichtig, weshalb die Zone 30 für mehr Sicherheit sorgen soll. 

Dieses Straßengebiet ist eine Gemeindestraße, weshalb Hohenbrunn dem Antrag im Bauausschuss stattgeben konnte. Geht es nach der CSU, soll auch die Einrichtung einer permanenten Tempo-30-Zone durchgesetzt werden. Beginnen soll die Zone am Ortseingang der Siegertsbrunner Straße über die Dorfstraße bis hin zum Pfarrer-Wenk-Platz. Seine Begründung findet das Vorhaben darin, dass die Dorfstraße die am meisten frequentiere Straße im Gemeindegebiet sei, auf der es häufig zu gefährlichen Situationen für die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer und Fußgänger komme. 

Auch die Siegertsbrunner Straße sei hoch frequentiert. Laut CSU-Antrag ist „für die Sicherheit der Kinder auf ihrem Weg zur Schule, Kindergarten oder Spielplatz eine permanente Tempo-30-Regelung notwendig.“ So soll auch das Gefahrenpotential, das durch die Feuerwehrausfahrt besteht, verringert werden. Da diese Straßen jedoch keine gemeindlichen Straßen, sondern Kreisstraßen sind, kann Hohenbrunn das Tempolimit nicht selbst beschließen, sondern muss dies beim Landkreis beantragen. Wie die Gemeinde mitteilte, wurde der Antrag an den Landkreis, eine Zone 30 auf der Siegertsbrunner- beziehungsweise Dorfstraße zu errichten, Urlaubs- und coronabedingt erst jetzt fertiggestellt und dem Landratsamt übermittelt. 

Die Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Kirchstockacher Straße obliegt der Zuständigkeit der Gemeinde. Auch hier wurden die Anordnungen vorbereitet, so dass die Maßnahme in der nächsten Zeit durchgeführt und die Geschwindigkeitsbegrenzung umgesetzt werden kann. Gibt der Landkreis seinen Segen, würde es im Hohenbrunner Ortskern etwas gemächlicher zugehen. Dann hieße es: Fuß vom Gas – und zwar im gesamten Ortskern. 

ms

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