Ganze Spielplatzgeneration ausgefallen

Hohenbrunn nimmt Spielplatz Riemerling West in Angriff

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Das derzeit einzige Spielgerät für größere Kinder auf dem Spielplatz Riemerling West.

„Wenn es nach uns gegangen wäre, dann hätten wir schon seit sieben Jahren wieder einen Spielplatz. Eine ganze Spielplatzgeneration ist wegen dem Planungsverzug ausgefallen“ kommentierte Ratsmitglied Gisela Pfaller (Grüne) die Abstimmung über die Vergabe von Bauleistungen in Höhe von knapp 211.211,08 Euro für die Neugestaltung des Spielplatzes in Riemerling West am Waldrand. Hinzu kommen Planungskosten von 61.154,28 Euro Brutto, als Finanzrahmen waren 300.000 Euro in den Haushalt eingestellt worden. Die Grünen hatten beantragt, die „Neugestaltung des Freizeitgeländes/Spielplatzes Riemerling-West (Haushaltsansatz 310.000 Euro) abzusetzen und notwendige Herrichtungen von maximal 50.000 Euro durchzuführen“, um den Spielplatz wieder benutzbar zu machen. 

Dieser Antrag war von der Ratsmehrheit abgelehnt worden. Seit 2012 seien auch keine Baumpflegemaßnahmen mehr durchgeführt worden, weil ja die Neugestaltung bald in Angriff genommen werden sollte, wie es damals hieß, erinnerte Martina Kreder-Strugalla (Grüne) das Gremium. Seit diesem Jahr waren auf dem Spielplatz altersbedingt oder aufgrund von Vandalismus immer mehr Spielgeräte abgebaut und nicht ersetzt worden. Auch die Ausschreibung musste nochmals aufgehoben werden und anschließend im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung neu ausgeschrieben werden, da von „drei Angebotsanforderungen nur ein Angebot eingegangen war welches unwirtschaftlich war“, wie Mario Illigen aus der Hohenbrunner Bauverwaltung in der Beschlussvorlage informierte. 

Wie sich jetzt der Preisunterschied erkläre, wollte Pauline Miller (Bürgerforum) wissen. „Oder ob etwas in der Ausschreibung gestrichen wurde?“, fragte auch Edeltraud Wende (CSU) nach. Laut Verwaltung handele es sich um exakt die gleichen Vergabeleistungen, die Preisunterschiede seien marktbedingt. Die Planungen der Landschaftsarchitekten Hackl/Hofmann sehen getrennte Spielbereiche für Kleinkinder und größere Kinder, Tischtennis, Kletterfelsen, einen Bereich „Bodenmodellierung mit Dirtbahn“, eine Seilbahn und einen Grillplatz sowie einen Aktionsbereich für Jugendliche vor. Dritte Bürgermeisterin Regina Wenzel (SPD) begrüßte es, dass das Projekt „endlich in Angriff genommen wird“ und Josef Mayer (CSU) wies darauf hin „dass wir jetzt einen gescheiten Spielplatz bauen“. Die Arbeiten sollen laut Verwaltung im Frühjahr beginnen.

cen

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