„An Weihnachten hat der Rebell Pause!“

HALLO-Weihnachts-ABC mit dem Ayinger Schauspieler Wolfgang Fierek

Wolfgang Fierek lebt in Aying.
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Wolfgang Fierek lebt in Aying.

Wolfgang Fierek ist Schauspieler und Sänger, Bayer und Indianer ehrenhalber, Harley-Fahrer und Tierschützer. In HALLO erzählt der 66-Jährige, der in Aying lebt, was er mit der Weihnachtszeit verbindet.

Adventszeit: „Die Adventszeit ist für mich immer die Zeit, alles Revue passieren zu lassen, was im Jahr passiert ist. Da bringt man alle angefangenen Dinge so langsam zu Ende.“

Bescherung: „Die läuft bei uns so ab, dass wir uns als Familie nichts mehr schenken, sondern wir sammeln lieber für den guten Zweck und spenden das Geld dann zum Beispiel an das Tierheim in Riem.“

Christkind: „Ich glaube auch heute noch an das Christkind. Das ist ganz wichtig, dass das noch kommt!“

Dankbarkeit: „Sie gehört zu meinen Grundfesten im Leben. Ich bin sehr dankbar, wie alles bis jetzt gelaufen ist.“

Emotionen: „Bei uns läuft alles immer sehr harmonisch ab. An Weihnachten sind wir erfüllt mit positiven Emotionen.“

Familie: „Wir feiern Weihnachten als Familie zusammen. Es ist ja auch das Fest des Friedens.“

Gänsebraten: „Den gibt es bei uns nicht. Ich bin auch gerne mit einer leckeren Bratwurst oder einem Hähnchen zufrieden.“

Harley Davidson: „An unserem Christbaum hängt eine kleine Harley in Form einer Christbaumkugel.“

Idole: „Mein Vater war und ist mein Idol. Von ihm konnte ich mir einiges abschauen und lernen.“

Jesus: „Ich bin Bayer und Christ und deshalb glaube ich auch an die heilige katholische Kirche.“

Krippe: „Die ist bei uns sehr wichtig. Bei meinen letzten Dreharbeiten in Berchtesgaden habe ich mir eine komplette Krippe anfertigen lassen.“

Lametta: „Hatten wir auch lange an unserem amerikanischen Christbaum. Seit Jahren, auch wegen der Umwelt, verzichten wir aber darauf.“

Müll zur Weihnachtszeit: „Wir versuchen, so wenig Müll wie möglich zu produzieren. Zum Beispiel kaufen wir seit Jahren keine Kugeln und Deko mehr nach, sollte etwas kaputt gehen.“

Nussknacker: „Da muss ich immer an meinen Vater denken. Der hatte so große Hände, der konnte immer zwei bis drei Nüsse auf einmal knacken.“

Ottobrunn: „Mir wird gerade jetzt mit der Zeit Ottobrunn immer wichtiger. Ich bin mindestens dreimal in der Woche in Ottobrunn beim Training und erst jetzt nehme ich die Schönheit meines Geburtsorts wahr.“

Punsch oder Plätzchen: „Beides gehört dazu. Aber lieber Kinderpunsch, ich versuche den Alkohol sooft wie möglich zu vermeiden. Am Besten schmeckt mir aber mein selbstgemachter Punsch!“

Rebell: „Ich schwimme das ganze Jahr über gegen den Strom – da hat der Rebell in mir an Weihnachten mal Pause.“

Schnee: „Gehört an Weihnachten dazu und verleiht dem ganzen eine festliche Note.“

Tierpark-Toni: „Der Tierpark-Toni feiert Weihnachten bestimmt mit seinen Tieren. Damit er Geld für die Weihnachtsgans hat, verkauft er vielleicht sogar eins an einen neuen Besitzer.“

Urlaub: „Ich habe das ganze Jahr Urlaub, da ich meinen Beruf liebe. Am liebsten sind mir dann doch fünf bis sechs Tage, in denen ich eine Motorrad-Tour machen kann. Meine nächste Harley-Tour führt mich nach Kalifornien.“

Vorbereitungen: „Vorbereitung ist alles. Deshalb bereiten meine Frau und ich auch schon eine Woche vorher alles vor: Die Krippe kommt aus dem Keller hoch. Und wir wollen auch nicht jedes Jahr eine Tanne schlagen, deshalb ist unser Baum aus Plastik, aber mindestens genauso schön wie ein echter Baum, wenn er aufgestellt und geschmückt ist.“

Wichapi Wichasa: „Mein indianischer Name. Ich bin immer noch sehr geehrt, dass wir dort im Stamm der Sioux heiraten durften. Auch zu meinem Medizinmann habe ich Kontakt. Ich mochte als kleiner Junge eh lieber die Indianer als die Cowboys.“

X-Mas: „In diesem Jahr feiern meine Frau und ich Weihnachten bei Freunden. Da wird dann zusammen gekocht. Das ist immer sehr relaxed und mit viel Frieden.“

New Year: „Ich habe nicht nur fürs neue Jahr Vorsätze, sondern für jeden Tag. Aber ich bin schon froh, wenn 2017 so gut wird wie 2016.“

Zeit: „Ist für mich das Wichtigste von allem. Mein Vater hat immer gesagt, wenn du mit der Zeit gut umgehen kannst, bist du schon ein Weltmeister! Daran versuche ich mich zu halten.“

Interview: Isabella Mischke

Zur Person

Wolfgang Fierek wurde 1950 in Ottobrunn geboren. Heute lebt er mit seiner Frau Djamila Mendil in Aying. Ihre Hochzeit feierten sie nach einem strengen Ritual der Sioux-Indianer in South Dakota (USA). Der Schauspieler wirkte in TV-Serien wie den „Rosenheim Cops“ oder in „Zwei Münchner in Hamburg“ mit. In der Kult-Serie „Monaco Franze“ (1983) spielte Fierek den Tierpark- Toni, einen liebenswerten Münchner Gauner, der seine Tricks mit Hilfe von Tieren ausführte. Als Sänger wurde Fierek vor allem durch seinen Hit „Resi, i hoi di mit mei‘m Traktor ab“ bekannt. In seiner Freizeit liebt er Ausflüge auf seiner Harley-Davidson.

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