Goethes Erben

Die stolzen Preisträger bekamen für ihre Texte Urkunden und Geldpreise verliehen. Foto:privat

„Familienbande“  – so lautete das Motto des 4. KWA Schülerliteraturwettbewerbs, zu dem KWA Kuratorium Wohnen im Alter (KWA) im Herbst 2011 aufgerufen hatte. Dieser Tage fand im KWA Stift Brunneck in Ottobrunn die Auszeichnung der Gewinner statt.

In diesem Jahr mussten sich die Gymnasiastinnen Sophia Hecker, Andrea Klier und Elisabeth Krutzsch den ersten Platz teilen. Alle drei erhielten jeweils 150 Euro Preisgeld. Bei einem gemütlich gestalteten Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und Musik des Vokalensembles des Gymnasiums Ottobrunn unter der Leitung von Matthias Müller wurden die Beiträge der drei Gewinnerinnen vorgestellt. Außer der Reihe Zusätzlich gab es erstmals zwei Sonderpreise: Julia Kirchbauer, die bereits zum dritten Mal teilgenommen hat, erhielt für das von ihr eingereichte Gedicht einen Lyrikpreis und Christian Saus wurde für seine Science-Fiction-Geschichte ausgezeichnet. Der Sechstklässler war außer Konkurrenz angetreten, da der Wettbewerb erst für Schüler ab der neunten Jahrgangsstufe ausgeschrieben war. „Die Geschichte hat uns aber so gut gefallen, dass wir seine Mühe belohnen wollten“, so Stiftsdirektorin Gisela Hüttis. Beide Preisträger erhielten je ein Büchergutschein im Wert von 50 Euro, die nicht ausgezeichneten Teilnehmer im Wert von je 30 Euro. Schriftstellerische Talente „Beeindruckt haben uns an den Siegertexten aber nicht nur die Geschichten an sich, sondern die teilweise sehr komplex und spannungsvoll aufgebauten Handlungen, die präzisen Schilderungen von Gefühlen und die bildreiche, klare Sprache, waren sich die Laudatoren Dr. Gabriele König, Geschäftsführerin der Kinder-Akademie Fulda, Jutta Steinhoff, Landesbüroleiterin dpa Bayern und Dr. Stefan Arend, KWA Vorstand, einig. Kein Generationskonflikt „Uns ist es ein Anliegen, den Dialog zwischen der jungen und älteren Generation zu fördern“, betonte Arend und fügte hinzu: „Die eingereichten Texte haben uns gezeigt, dass die Kluft zwischen Alt und Jung, von der oft gesprochen wird, größtenteils gar nicht existiert. Dies sind schöne Beispiele, wie die Generationen miteinander umgehen.“

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