Von Höhenkirchen nach Glonn und zurück: Mitfahrbankerl im Test

Von Höhenkirchen nach Glonn und zurück: Mitfahrbankerl im Test

Von Höhenkirchen nach Glonn und zurück: Mitfahrbankerl im Test
Annette Ganssmüller-Maluche ist Landratskandidatin der SPD

Annette Ganssmüller-Maluche ist Landratskandidatin der SPD

Annette Ganssmüller-Maluche ist Landratskandidatin der SPD

Fehler beim Fahrstreifenwechsel

Im April ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizeistation Hohenbrunn (BAB A99, A94, B12) insgesamt 62 Verkehrsunfälle. Bei 21 Unfällen lagen Straftaten oder bedeutende Verkehrsordnungswidrigkeiten vor. Bei 11 Unfällen wurden insgesamt 15 Personen schwer bzw. leicht verletzt, eine Person sogar getötet.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fiel die Zahl der schweren Unfälle von 23 auf 21, die der leichten Unfälle stieg hingegen von 24 auf 41. Hauptunfallursachen waren nach wie vor zu hohe bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit besonders bei Nässe, sowie zu geringer Sicherheitsabstand und recht häufig Fehler beim Fahrstreifenwechsel und Überholen. Von den 8 festgestellten Unfallfluchten konnten bislang 3 geklärt werden. Ein Fahrzeugführer war bei einem Unfall alkoholisiert, bei zahlreichen sonstigen Alkoholkontrollen wurde dazu ein weiterer Fahrer unter Alkoholeinwirkung festgestellt. Einer der schwerwiegendsten Unfälle ereignete sich in der Nacht des Sonntag, 18. April, gegen 22.40 Uhr auf der A 94 Höhe Anzing Richtung München. Eine 20-jährige Münchnerin befuhr mit ihrem BMW Mini den linken von zwei Fahrstreifen und versuchte offenbar, einer aufgewirbelten Kunststoffplane auszuweichen. Dabei geriet ihr Pkw ins Schleudern und prallte zunächst gegen die Mittelleitplanke, anschließend gegen einen in gleicher Richtung fahrenden Pkw Audi und kam dann schließlich, nach einem erneuten Kontakt mit der Mittelleitplanke, an dieser zum Stillstand. Der Audi kam nach der Kollision nach rechts von der Fahrbahn in den Grünstreifen ab und kippte an der Böschung auf die Fahrerseite. Die 20-jährige Münchnerin wurde in ihrem Pkw eingeklemmt und erlitt dabei schwerste Verletzungen. Sie musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug fachmännisch befreit werden und kam in eine Münchner Klinik, wo sie wenige Tage später ihren Verletzungen erlag. Der 71-jährige Münchner erlitt Verletzungen mittelschwerer Art und wurde in die Ebersberger Kreisklinik verbracht. Verkehrsüberwachung 220 Fahrzeugführer und -halter des Schwerverkehrs wurden wegen verschiedener Verstöße gegen Sozialvorschriften (= Lenk- und Ruhezeiten), Gefahrgut-Verordnung, Güterkraftverkehrsgesetz, Straßenverkehrsordnung und Fahrzeug-Zulassungsverordnung beanstandet. Schwerpunktmäßige Lkw-Kontrollen ergaben bemerkenswerte Feststellungen bei der Beladung und dem Zustand der Fahrzeuge. Ein bulgarischer Sattelzug wies z.B. schwerwiegendste Mängel am gesamten Bremssystem auf. Lediglich ein Drittel der erforderlichen Bremskraft war noch vorhanden. Insgesamt wurden an dem schon etwas älteren Gefährt 19 erhebliche Mängel registriert. Auch z.T. erhebliche Lenkzeitüberschreitungen wurden aufgedeckt. Ein 62-jähriger deutscher Brummi-Lenker brachte es auf über 31 Stunden am Steuer, ohne die vorgeschriebenen Pausen einzuhalten. Auch für Sicherheitsabstandsmessungen auf der BAB sowie Geschwindigkeitsmessungen im Landkreis Ebersberg ist die APS Hohenbrunn zuständig. Bei 99 Geschwindigkeitskontrollen an unterschiedlichsten Messstellen waren, bei einem Fahrzeugdurchlauf von 53.346 Fahrzeugen, 1773 Fahrzeugführer(-innen) zu schnell unterwegs und mussten mit Verwarnungsgeldern und Anzeigen, darunter sogar mit Fahrverboten von 1 bis 3 Monaten, sanktioniert werden. Einer der schnellsten Fahrer wurde am Nachmittag des 20. April zwischen Weißenfeld und Wolfesing, bei erlaubten 100 km/h, mit 161 km/h gemessen. Dies bedeutet 4 Punkte in Flensburg, 240 Euro Bußgeld und einen Monat Fahrverbot.

Auch interessant:

Meistgelesen

Annette Ganssmüller-Maluche ist Landratskandidatin der SPD
Annette Ganssmüller-Maluche ist Landratskandidatin der SPD
Von Höhenkirchen nach Glonn und zurück: Mitfahrbankerl im Test
Von Höhenkirchen nach Glonn und zurück: Mitfahrbankerl im Test

Kommentare