Schulweghelfer in Höhenkirchen-Siegertsbrunn suchen Verstärkung

Schulweghelfer in Höhenkirchen-Siegertsbrunn suchen Verstärkung

Schulweghelfer in Höhenkirchen-Siegertsbrunn suchen Verstärkung

Putzbrunner „Winterholler-Grundstück“ wartet seit vielen Jahren auf eine Bebauung

Putzbrunner „Winterholler-Grundstück“ wartet seit vielen Jahren auf eine Bebauung

Putzbrunner „Winterholler-Grundstück“ wartet seit vielen Jahren auf eine Bebauung

Fanfaren für die Geehrten

Mit einer Urkunde und der Ehrenmedaille der Gemeinde hat Neubibergs Bürgermeister Günter Heiland am Samstagabend vergangener Woche ein gutes Dutzend Bürger für deren außergewöhnliche Leistungen ausgezeichnet. Begleitet wurde die Veranstaltung von nicht weniger als fünf Bläserensembles, die allesamt in Neu- und Unterbiberg beheimatet sind.

Es war eine umfangreiche Liste an Gästen aus Politik und Kirche, die Neubibergs Bürgermeister zu Beginn des Neujahrsempfangs der Gemeinde namentlich begrüßte und man kann sicherlich vom stillen Einverständnis der Anwesenden ausgehen, als das Gemeindeoberhaupt bei der Begrüßung der Vereinsvorsitzenden, Schul- und Heimleiter, sowie der ehrenamtlich Tätigen dann auf deren Namensnennung verzichtete. Detailliert zur Sache ging es dann bei der Vorstellung der Geehrten. Die Ehrungen erfolgten in drei thematischen Blöcken, wobei diese durch musikalische Einlagen von fünf in Neubiberg beheimateten Blasmusik-Formationen begleitet wurden. Den musikalischen Auftakt gestalteten die Turmbläser des Gymnasiums Neubiberg. Mit ihren Fanfaren waren sie es auch, die der Vorstellung der Geehrten ein ums andere Mal einen besonders feierlichen Charakter verliehen. Wahre Begeisterungsstürme entfachten aber auch das Blechbläserensemble der Realschule sowie das symphonische Blasorchester der Musikschule. Der Bläsernachwuchs setzte musikalische Maßstäbe, die vom Musikverein Harmonie und Himpsl-Brass (Unterbiberger Hofmusik) dankbar aufgegriffen und mit professioneller Leichtigkeit fortgeführt wurden – Neubiberg, ein Hort der blasmusikalischen Vielfalt. Bürgermeister Günter Heiland führte äußerst galant durch den rund vierstündigen offiziellen Teil der Veranstaltung und fand auch abseits seines Redemanuskripts im Gespräch mit den Geehrten immer wieder treffende und herzliche Worte. Seinen einführenden Worten stellte das Gemeindeoberhaupt dabei Philosophenworte voran. Ehre wem Ehre gebührt Im Bereich Politik wurde der langjährige Gemeinderat und frühere stellvertretende Bürgermeister Peter Löw geehrt. Sein kommunalpolitisches Engagement währt nun schon seit mehr als 30 Jahren. Heiland bezeichnete den SPD-Politiker als leuchtendes Vorbild für eine sach- und konsensorientierte Politik. Im Bereich Musik (Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum, Nietzsche) wurden mit Peter Kisgyörgy (Trompete), Rebecca Smith (Gesang) und Jennie Yang (Klavier) drei Jugendliche geehrt, die aufgrund ihrer Erfolge im Wettbewerb „Jugend musiziert“ zu großen Hoffnungen Anlass geben. Mit dem Goethe-Wort „Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun“, leitete Heiland schließlich zur Ehrung im Bereich Soziales/Zivilcourage über. Geehrt wurden der Polizeibeamte Thomas Paulus für die Rettung eines Lebensmüden aus den winterlichen Fluten der Isar und Domenico Terranova, der als Kochlehrling des Brauereigasthofes in Aying einem auf einem Baukran in 25 Meter Höhe eingeklemmten Bauarbeiter beisprang und im wahrsten Sinne des Wortes „Erste Hilfe“ leistete. Ehrungen im Bereich Sport erfuhren heuer die Teilnehmer an der Weltmeisterschaft im Militärischen Fünfkampf, die heuer auf dem Gelände der Uni-BW in Neubiberg stattfand. Nach äußerst spannenden Wettkämpfen gelang es Robert Kraw­czyk dabei den Weltmeistertitel zu erringen, seine Mannschaftskollegen Martin Reichart, Martin Scherer, Thomas Sigl, Norbert Stracke und Andrej Sonnenberg sicherten sich zudem den Vizeweltmeistertitel in der Mannschaftswertung. Ein Novum schließlich stellte die Ehrung im Bereich Umwelt dar. Sie tritt anstelle des bislang nur alle zwei Jahre vergebenen Umweltpreises der Gemeinde. Heiland zitierte den römischen Philosophen Seneca mit den Worten „Anstrengung ist für edle Geister eine Stärkung“ und bat schließlich Ulrich Grußendorf auf die Bühne. Er wurde für sein vorbildliches und in vielerlei Hinsicht wegweisendes Engagement auf den Gebieten „Energiesparen und ökologisches Wohnen“ geehrt. Im Anschluss an diesen hochoffiziellen Teil des Neujahrsempfangs hatten die rund 350 geladenen Gäste bei Kanapees und Getränken noch die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch. Die Ayinger Brauerei Inselkammer hatte dafür dankenswerte Weise 120 Liter Gerstensaft gespendet. Das reichte zwar nicht für die Verleihung der Bürgermedaille, wurde von den Anwesenden aber ebenso mit einem sehr freundlichen Applaus honoriert wie die professionelle Bewirtung durch den Wirt der Sportgaststätte Minoa und (man muss es einfach nochmal anführen) die herzerfrischende musikalische Begleitung durch die fünf Neubiberger Blasmusikformationen. – ww –

Auch interessant:

Meistgelesen

Schulweghelfer in Höhenkirchen-Siegertsbrunn suchen Verstärkung
Schulweghelfer in Höhenkirchen-Siegertsbrunn suchen Verstärkung
Die Gartenlaube der Kunst
Die Gartenlaube der Kunst
Putzbrunner „Winterholler-Grundstück“ wartet seit vielen Jahren auf eine Bebauung
Putzbrunner „Winterholler-Grundstück“ wartet seit vielen Jahren auf eine Bebauung

Kommentare