Eltern in Sorge

Vollsperrung der Bahnübergänge in Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Wegen Sanierung der Gleise und teilweisem Neubau der Schrankenanlagen am S-Bahnhof Höhenkirchen-Siegertsbrunn werden die Bahnübergänge im Zuge der Kreisstraße M 10 - Bahnhofstraße und im Zuge Gemeindestraße Esterwagner Straße im Auftrag der Deutschen Bahn voll gesperrt.

Der Bahnübergang Bahnhofstraße ist in der Zeit vom 12. Oktober, 9 Uhr, bis 23. Oktober, 5 Uhr, sowohl für Fahrzeuge als auch für Fußgänger und Radfahrer voll gesperrt. Die Umleitung für den Kraftfahrzeugverkehr ist auf beiden Seiten des Bahnübergangs über Hohenbrunn ausgeschildert. Fußgänger/Radfahrer, die den Bahnübergang queren möchten, werden gebeten, die Unterführung an der Bahnhofstraße zu benutzen.

Der Bahnübergang Esterwagner Straße ist für den Fahrzeugverkehr in der Zeit vom 8. Oktober, 6 Uhr, bis 1. November, 5 Uhr, gesperrt. Für die Fußgänger ist der Übergang an der Esterwagner Straße ab 12. Oktober, 19 Uhr, bis 1. November, 5 Uhr, gesperrt. Hier werden die Fußgänger ebenfalls gebeten die Unterführung an der Bahnhofstraße zu benutzen.

Mobilitätseingeschränkten Personen wird seitens der Deutschen Bahn und der Baufirma zeitweise ein provisorischer Übergang eingerichtet (siehe Infotafel am Bahnübergang).

Die Linienbusse des MVV, Linie 216 und Linien 413 und 441 und die Haltestellen am S-Bahnhof Höhenkirchen-Siegertsbrunn sind von den Arbeiten nicht betroffen.

Schülereltern besorgt

Der Elternbeirat der Sigoho-Marchwart-Grundschule in Höhenkirchen-Siegertsbrunn protestiert nachdrücklich gegen die Pläne der Deutschen Bahn, beide Bahnübergänge am S-Bahnhof Höhenkirchen-Siegertsbrunn in der Zeit vom 12. bis 22. Oktober für jeglichen Verkehr und alle Fußgänger zu sperren. Damit bleibt für alle Fußgänger nur die Möglichkeit die Unterführung unter den Gleisen zu benutzen. Der Elternbeirat ist dabei extrem besorgt, dass es in dieser Unterführung insbesondere zwischen 7.30 und 8 Uhr morgens zu starkem Gedränge kommen wird. Die Unterführung wird dabei von den Schülern des Gymnasiums in die eine Richtung und von den Schülern der Sigoho-Marchwart-Grund-schule und der Erich-Kästner-Schule in die andere Richtung gleichzeitig benutzt werden, zusätzlich zum normalen Fußgängeraufkommen zu und von der S-Bahn. Insbesondere für die jüngeren und schwächeren Schüler sei dabei eine hohe Unfallgefahr gegeben. Diese Gefährdung der Schüler werde von der Deutschen Bahn ignoriert. Die Deutsche Bahn habe bis heute zugesichert, dass die beiden Bahnübergänge nur abwechselnd gesperrt werden würden. Die Elternvertreter  fordern die Deutsche Bahn deshalb dazu auf, zu dieser ursprünglichen Planung zurückzukehren.

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