Einsätze der Münchner Polizei im Kontext der Corona-Pandemie

Abendspaziergänge entpuppen sich als Versammlungen von Querdenker-Gruppierungen

Drei Polizisten in München mit FFP 2-Maske
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Die Polizei führte 1600 Kontrollen durch.

Innerhalb von 24 Stunden kam es zu über 1600 Kontrollen um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Insgesamt wurden 80 Verstöße angezeigt, in 22 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

München / Ottobrunn / Landkreis - Um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen gab es vom gestrigen Montag, 18. Januar, von 6 Uhr in der Früh bis Dienstag, 19. Januar, bis 6 Uhr in der Früh eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen der Polizei München.

Dies betrafen sowohl die Stadt München als auch den Landkreis München. Über 1600 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt und 80 Verstöße angezeigt. In 22 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

Im Detail sah das folgendermaßen aus: Am Montag, 18. Januar, fanden gegen 18 Uhr an mehreren Örtlichkeiten sogenannte „Abendspaziergänge“ von Querdenker-Gruppen im Bereich des Polizeipräsidiums München statt. Hierbei handelte es sich um Versammlungen, die nicht ordnungsgemäß angemeldet worden waren.

Die Teilnehmer hatten sich über soziale Medien verabredet. In München-Milbertshofen, in Ottobrunn und in Unterschleißheim hielten sich dabei jeweils rund 20 Personen auf. Sie führten Grablichter, Laternen und Kerzen mit, trugen keinen Mund-Nasen-Schutz und hielten die vorgeschriebenen Abstände nicht ein.

Bei knapp 20 Personen konnten letztendlich Identitätsfeststellungen durchgeführt und Anzeigen nach dem Versammlungsgesetz sowie dem Infektionsschutzgesetz erstellt werden.

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