Von Höhenkirchen nach Glonn und zurück: Mitfahrbankerl im Test

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Annette Ganssmüller-Maluche ist Landratskandidatin der SPD

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Einfach und aufrichtig

Mit Maibaum und van Gogh wurde das 35-jährige Jubiläum der Partnerschaft Neubiberg – Ablon vom 13. bis 16. Mai gefeiert. 65 Neubiberger waren teils im Bus, teils im TGV angereist, unter anderem 10 Bläser der Harmonie und 19 Lindenburschen mit ihrem neuen Vorsitzenden Hannes Schneider, alle untergebracht bei Gastfamilien und im Hotel.

In Ablon wurde ein reichhaltiges Programm geboten und absolviert. Höhepunkt Nummer 1 war der Besuch von Paris. Die Gruppe der Musiker kam allerdings bei ihrem Spaziergang über die Champs Élysées nicht recht voran, weil einige in Tracht ständig von Japanern und Amerikanern aufgehalten wurden, die sich dazu stellten und fotografiert werden wollten. Auch der Besuch des Eiffelturms musste entfallen. Unter seiner riesigen Stahlkonstruktion wimmelte es von Tausenden von Besuchern. Ein Ordnungsmann: „Da müsst Ihr Euch am besten per Internet anmelden, dann bekommt Ihr für morgen einen Termin mit genauer Uhrzeit.“ Hauptpunkt Nummer 2 war der Vormittag in Auvers, dem Ort an der Oisne, wo van Gogh bis zum seinem Lebensende gelebt und gemalt hat. In dieser Zeit sind 900 Bilder entstanden, damals alle unverkäuflich. Die charmante österreichische Führerin erklärte und zeigte die ärmliche Stube, in der er wohnte, das große Fotorepro der Kirche, die er hier gemalt hat und sein Grab. Anschließend gab es eine Schiffsrundfahrt auf der Seine. Hauptgrund des Besuchs war aber das Aufstellen des 15 Meter hohen Maibaums zur Jubiläumsfeier der Partnerschaft. Reingart Sepp hatte die Metallzeichen gestaltet, die an den Seiten angebracht wurden (Darstellungen der Kirchen beider Orte, der Wappen und der Rathäuser). Neubibergs Bürgermeister Günter Heyland erklärte den Maibaum als Zeichen der Verbundenheit und stellte kurz deren Entwicklung dar: sie reichte vom bayerischen Minister Montgelas mit seinen französisch inspirierten Reformen bis heute – ein Zeichen europäischen Gemeinschaftssinnes. Ablons Bürgermeister Jean Louis Cohen erwiderte mit den Worten: „Einfachheit und Aufrichtigkeit sollen unsere Beziehungen weiterhin prägen.“

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