„Ein starkes Zeichen“

Die Sammelbüchsen der Sternsinger in der Pfarrgemeinde Rosenkranzkönigin, Neubiberg waren ganz schön schwer. Insgesamt 16 Kaspare, Melchiore und Balthasare teilweise mit Begleitung Erwachsener waren unterwegs zu den Menschen.

Unzählige Male hatten sie ihre Verse oder Lieder gesungen und „20+C+M+B+10“ über viele Türen geschrieben. Es bedeutet lateinisch: Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus. Das Ergebnis ihres Engagements konnte sich wahrlich sehen lassen: 6350,20 Euro kamen bei der Sammlung zusammen, die für Not leidende Kinder in aller Welt bestimmt sind. „Das war schön“, freute sich ein König. „An einem Tag haben uns ganz viele Leute Geld in die Büchse geworfen. Jetzt können wir den Kindern überall helfen.“ Pastoralassistent Phillip Pfeilstetter freute sich über den Einsatz der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen: „Es ist ein starkes Zeichen, wenn sich Kinder für andere in Not einsetzen!“ Heuer gehen die gesammelten Spenden besonders an Projekte für Kinder im Beispielland Senegal, Westafrika. Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion rund 2700 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden. Waisenkindern, Kindern mit Behinderungen, ehemaligen Kindersoldaten sowie hungernden, kranken und vernachlässigten Kindern wird mit den Sternsingerspenden geholfen. Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion entwickelt, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

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