Von Höhenkirchen nach Glonn und zurück: Mitfahrbankerl im Test

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Annette Ganssmüller-Maluche ist Landratskandidatin der SPD

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Durchs Drehkreuz auf den Rodelhügel

Um die Liegeflächen des Phönixbades zu erweitern und damit die Attraktivität der Einrichtung zu erhöhen, will die Gemeinde Ottobrunn in die Offensive gehen. Nach dem Wunsch von Bürgermeister Thomas Loderer und der Verwaltung soll in den Sommermonaten der angrenzende Rodelberg als Erholungsareal hinzugezogen und zu diesem Zweck der dortige Zaun partiell geöffnet werden. Außerdem sehen die Pläne vor, die bereits bestehende Einzäunung entlang des Haidgrabens zu verlängern. Der Bauausschuss jedoch lehnte die Maßnahme vorerst ab. Jetzt will man erst einmal die tatsächliche Bedarfslage ermitteln.

Zaun oder Drehkreuz mit Chip-Karte oder gar eigenes Personal? Die Gemeinde Ottobrunn tut sich schwer mit der Frage, wie das Freigelände des Phönixbades optimal genutzt werden kann. Einerseits steht außer Zweifel, dass die bestehenden Liegeflächen zu klein sind und der nahe gelegene Rodelberg mit der Wiese davor als Erholungsfläche herangezogen werden soll. Andererseits wird das Areal auch von Ottobrunner Bürgern genutzt, die dort gerne spazieren gehen. Eine verlängerte Einzäunung des Phönixbades entlang des Haidgrabens in den Sommermonaten – wie von Bürgermeister Thomas Loderer (CSU) und dem Leiter der Bautechnik, Werner Müller, favorisiert – würde aber bedeuten, genau diese Personengruppe in der Badesaison von einer Nutzung auszuschließen. Eine Quadratur des Kreises, über die sich der Bauausschuss in der jüngsten öffentlichen Sitzung den Kopf zerbrach. Das Ziel indes steht fest: Um das erst vor kurzem grundlegend erweiterte Phönixbad mit den Außenanlagen und dem Sauna- und Wellnessbereich noch attraktiver zu machen, muss das Angebot an Erholungsflächen erweitert werden: „Um dies zu bewerkstelligen, ist seitens der Sportpark Ottobrunn GmbH vorgesehen, die bereits bestehende Einzäunung entlang des Haidgrabens mittels Maschendrahts zu verlängern“, führte Müller aus. Nach einer gut einstündigen Diskussion einigte sich das Gremium auf eine Zwischenlösung. So soll einerseits an dem Ziel einer Umzäunung festgehalten werden. Insbesondere Doris Popp (Grüne) machte sich dafür stark: „Wenn ich ein Freibad aufsuche, will ich drum herum einen Zaun haben“, sagte sie mit Blick auf mögliche Verunreinigungen der Wiese durch Hunde. Eine Nutzung des Rodelbergs als Liegewiese für Badegäste soll somit „generell erlaubt“ sein, wie es in der Beschlussvorlage heißt. Allerdings will die Gemeinde erst einmal den tatsächlichen Bedarf nach einer zusätzlichen Fläche eruieren und hierfür Badekräfte einsetzen, die den Ein- und Ausgang an den Grundstücksgrenzen kontrollieren und einen Durchgang ermöglichen sollen. Stellt sich heraus, dass eine größere Nachfrage gegeben ist, will der Gemeinderat 2011 das Thema Einzäunung noch einmal aufgreifen. Für Matthias Klebel (CSU) indes ist der bloße Gedanke daran eine Horrorvorstellung. Es geht ja nur darum, dass die Badegäste rausgehen und sich mal hinlegen. Das funktioniert auch über ein Drehtor.“ Axel Keller (FDP) hingegen widerstrebt eine „Mischnutzung“ zwischen Badegästen und Spaziergängern: „Das halte ich für problematisch.“ Rafael Sala

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