Gelber Streifen für mehr Sicherheit

Brunnthaler Bürgerversammlung mit dem Thema Verkehrssicherheit

Landrat Christoph Göbel und Brunnthals Bürgermeister Stefan Kern während der Bürgerversammlung
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Bürgermeister Stefan Kern (rechts) und Landrat Christoph Göbel bei der Präsentation der Ortsgeschehnisse während der Bürgerversammlung.

Vergangene Woche fand die vorerst letzte Bürgerversammlung im Landkreis statt. Brunnthal lud einen Tag vor der Bekanntgabe des Teil-Lockdowns zur Versammlung, bei der es unter anderem um die Verkehrssituation an der Ottobrunner Straße in Faistenhaar ging. 

Die Bürgerversammlung der Gemeinde Brunnthal fand einen Tag vor der Bekanntgabe des Bundesweiten Teil-Lockdowns statt. Zwölf Bürger der Gemeinde waren vertreten. Darunter auch der zweite Bürgermeister Thomas Mayer (CSU) und der dritte Bürgermeister Robert Huber (PWB). Bürgermeister Stefan Kern (CSU) führte durch den Abend und präsentierte zunächst die Geschehnisse in der Gemeinde des vergangenen Jahres. Landrat Christoph Göbel (CSU) war ebenfalls vertreten und stand für Fragen zur Verfügung.

Relevant wurde dies, als nach der Präsentation Kerns die Anfragen und Anträge der Bürger behandelt wurden. Darunter ein Anliegen von Markus Bründl aus Faistenhaar. Er schilderte die prekäre Lage der Ottobrunner Straße. Der sichere Schulweg der Kinder sei nicht mehr gewährleistet. Ein Fahrradschutzstreifen könnte die Lösung sein, schlug der Bürger vor. Denn hinzu komme, dass die Ottobrunner Straße vollkommen zugeparkt sei – auch von Anwohnern, obwohl sie über Garagenstellplätze oder Carports verfügen. Dennoch würden sie sich auf die Straße stellen, was die Gefahr für Kinder, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, erhöhe. In der vergangenen Bürgerversammlung in Faistenhaar kam Bründls Thema schon zur Sprache und wurde letztlich auch im Juli dieses Jahres im Gemeinderat (HALLO berichtete) behandelt.

Sonja Hahnel (UBW) merkte in der damaligen Gemeinderatssitzung an, dass Faistenhaar eine ziemliche Rennstrecke sei. Dennoch lehnte der Gemeinderat den Antrag ab, mit der Prämisse, das gesamte Verkehrskonzept noch mal zu prüfen. Das Gremium war der Meinung, dass ein einzelner Fahrradschutzstreifen die Problematik nicht auflösen würde. Nun also stellte Bründl erneut den Antrag, da er die große Wichtigkeit einer erneuten Behandlung im Gemeinderat sah. Ihm wäre schon geholfen, wenn probehalber ein gelben Schutzstreifen angelegt werde. So könne beobachtet werden, ob das Problem damit gelöst werden kannn.

Bürgermeister Kern wollte sich ein Stimmungsbild einholen, um damit vor den Gemeinderat zu treten. Denn in der Bürgerversammlung waren sonst keine Faistenhaarer vertreten. Kern wollte erfahren, ob auch sie, als Nicht-Ortsteilbürger, eine Wichtigkeit darin sehen. Ein unvoreingenommenes Bild also. Alle zwölf Besucher waren dafür, keine Gegenstimme. Der Antrag von Markus Bründl wird dem Gemeinderat also noch mal vorgelegt und zur erneuten Abstimmung gebracht.

Melanie Schröpfer

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