Von Höhenkirchen nach Glonn und zurück: Mitfahrbankerl im Test

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Annette Ganssmüller-Maluche ist Landratskandidatin der SPD

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Brunnthal verlegt den Maibaum

Die erweiterte Hofoldinger Kindertagesstätte „Raupennest“ an der Höhenkirchener Straße soll für die erst kürzlich geschaffene Kinderkrippe mehr Spielareale im Freien bekommen. Deshalb soll die Freifläche rund um den Maibaum beim alten Rathaus künftig für die Kleinen „freigeschaufelt“ werden.

Dafür muss das Traditionsstangerl vor allem aus Sicherheitsgründen weichen und der Maibaum an anderer Stelle situiert werden. Mit dem Burschenverein hat Bürgermeister Stefan Kern (CSU) offensichtlich bereits Einigung erzielt – wie er jetzt im Bauausschuss des Gemeinderates berichtete. Danach soll der Maibaum nach vielen Jahren am alten Standort im Zentrum bereits in diesem Frühjahr auf die Grünfläche beim Kriegerdenkmal versetzt werden. Plus für die Burschen und die vielen Gäste beim festlichen Aufstellen, beim Maitanz und für die Zeit des Verweilens: Laut Zusage der Gemeinde soll am neuen Standort auch die Gelegenheit bestehen, Bänke für ein geselliges Zusammensein und Miteinander aufzustellen. Der Bauausschuss wollte sich da nicht lumpen lassen und votierte einmütig für diese Neuerung. Vor allem auch Sicherheitserwägungen dürften hier die Entscheidung erleichtert haben. „Wenn wir den Maibaum an alter Stätte beließen, entstünde ein Sicherheitsrisiko“, argumentierte Kern im Ausschuss. „Wenn sich auf der umgewidmeten Spielwiese der Kleinen dann ein Maibaumseilzug oder die ein oder andere Zunfttafel lockern und herabfallen würde, wären die Kinder gefährdet“. Das könne nach Einschätzung des Rathauschefs nicht riskiert werden. Zudem habe ein im vergangenen Jahr in Auftrag gegebenes Gutachten erbracht, dass das in die Jahre gekommene Fundament am alten Standort nicht mehr den höchsten Sicherheitsansprüchen genüge. Ein Umzug nebst neuer Fundamentierung löst dann auch dieses Problem. Mehrausgaben für Dach und Decken Fürsorglich zeigt sich der Brunnthaler Gemeinderat und sein Bauausschuss auch bei den etwas älteren Kindern aus dem Gemeindegebiet. Mit Blick auf die Dach- und Deckenkonstruktion für das derzeit im Rahmen eines Fünf-Millionen-Euro-Projektes runderneuerte und erweiterte Schulgebäude in Brunnthal will die Gemeinde nicht kleckern, sondern klotzen. So sollen für die zusätzliche Isolierung und Dämmung eines Dachraums im Hauptgebäude weitere 46.000 Euro investiert werden. Dem Zusatz gab der Bauausschuss des Gemeinderates sein einstimmiges Placet. Durch die Maßnahme freilich soll noch ein weiterer Zweck erfüllt werden: „Wir können durch diese Aktion das Dachgeschoss künftig auch als weiteren Aufenthaltsraum hinzugewinnen“, warb Rathauschef Kern für das Projekt. Zudem soll die Fläche dort als Speicherraum zur Lagerung vieler Schulutensilien genutzt werden. Leicht indes haben sich die Räte die Entscheidung schon angesichts der angespannten Haushaltssituation nicht gemacht. „Vor diesem Hintergrund muss jede zusätzliche Kostenentscheidung auf den Prüfstand – wir sollten nur noch das Notwendigste machen“, warb CSU-Gemeinderat Gerhard Zitzelsberger für einen sensiblen Umgang mit den knappen Ressourcen. Bürgermeister Kern konnte allerdings mit der Einschätzung punkten, man müsse mit Blick auf die Schule und deren Sanierung die derzeitig günstige Baupreislage nutzen – was ein derartiges Zusatzprojekt sinnvoll erscheinen lasse. Insgesamt nimmt die Gemeinde sogar noch mehr Geld in die Hand. Einstimmig votierten die Gremiumsmitglieder für eine rund 26.000 Euro teure Nachrüstung der Klassenzimmer im derzeit zu sanierenden Teilbereich. Dort sollen schallabsorbierende Decken eingebaut werden. „Durchgängiger Standard statt Flickschusterei mit Rigips“, so der Tenor im Gremium. Klotzen halt, nicht kleckern – wo eh schon gebaut werden muss. Harald Hettich

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