Belohnung für künftige Marathonläufer

Die Klasse 2 c mit ihrer Lehrerin Tina Hintze, Jutta Scharpf und Präsident Klaus Letzgus vom Lions Club München – König Otto. Foto: privat

Mehr als 130 Kinder aus den Ottobrunner Grundschulen und vom Gymnasium Ottobrunn haben beim Lions Spendenlauf am 27. April auf dem Sportplatz ihr Können gezeigt. Jetzt, nach Auswertung der Unterlagen haben die Ottobrunner Lions die Klassen aller beteiligten Schulen ermittelt, die bei „Kinder laufen für einen guten Zweck“ am stärksten vertreten waren.

Weil nun zwei Klassen aus den Grundschulen II und III auf eine gleiche Zahl kamen, hat sich der Lions Club München-König Otto entschlossen, diese beiden Klassen jeweils mit 50 Euro zu belohnen, sodass viermal ein Umschlag den Besitzer wechselte. Dieser Tage nun brachten Jutta Scharpf und Barbara Klingan vom LC München-König Otto auch die versprochene Belohnung in die Siegerklassen. Die Freude in den Klassen 2 c und 3 a der Grundschule an der Lenbachallee war riesig und gleich wurde eifrig diskutiert, was man mit dem Geld anfangen könne; Eis essen? Einen Ausflug machen? Direktorin Silvia Witti von der Grundschule III an der Albert-Schweitzer-Strasse hatte sich zur Preisübergabe etwas Besonderes ausgedacht: am letzten Freitag vor der ersten Pause ließ sie alle am Lauf beteiligten Klassen im Schulhof Aufstellung nehmen und übergab dann Jutta Scharpf vom LC München-König Otto das Mikrofon. Bei einem heiteren Frage- und Antwortspiel erfuhren die Kinder nicht nur alles, was mit der Übergabe zusammenhing, sondern Jutta Scharpf steigerte dabei auch die Spannung, bis sich zum Schluss die Klassen 4 a mit ihrer Lehrerin Erika Neuß und die 1 c mit Verena Verscht als Sieger ihre Umschläge abholen konnten. Der Jubel war überschäumend, vor allem, als sich herausstellte, dass in der Klasse 1 c, die mit den meisten Kindern angetreten war, auch der Siegläufer mit 67 Runden ist. Beim Abschied versprachen die begeisterten Kinder mit ihren Lehrerinnen nicht nur, den Lions zu schreiben, wie sie den gewonnenen Betrag „verbraten“ haben, sondern auch, im nächsten Jahr wieder zu kommen und in fröhlicher Gemeinschaft viele Runden zu laufen, damit alle zusammen Kindern helfen können, denen es nicht ganz so gut geht wie uns. Text und Fotos: Barbara Klingan

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