Bayerischer Meister

Lukas Aufinger vom TSV Ottobrunn errang gleich zwei Bayrische Meistertitel im Weitsprung. Foto: privat

Lukas Aufinger vom TSV Ottobrunn hat seinen bisher besten Jahresauftakt feiern können. Bei den Südbayerischen Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugend B am 8. Januar in München knackte der Ottobrunner Leichtathlet zum ersten Mal die Sieben-Meter-Marke. Mit einer Weite von 7,13 Metern lag er am Ende ganz vorne und sicherte sich damit den Meistertitel. Über die 200-Meter-Distanz belegte der 18-Jährige in 22,87 Sekunden den vierten Platz.

Eine Woche später knackte Lukas Aufinger bei den Bayerischen Jugend-Hallenmeisterschaften der Altersklassen U20/U16 in München erneut die Sieben-Meter-Marke. Mit 7,04 Metern konnte der 18-jährige Favorit im Rennen um die Goldmedaille alle seine Konkurrenten hinter sich lassen. Damit übertraf er erneut die Qualifikation für die Deutschen Hallen-Jugendmeisterschaften Mitte Februar in Sindelfingen. Auch in seiner zweiten Disziplin war Lukas Aufinger erfolgreich. Nach 8,35 Sekunden kam er auf der 60-Meter-Hürden-Distanz als Erster über die Ziellinie. Auch hier erreichte er die nötige Qualifikationsleistung für die Deutschen Hallen-Jugendmeisterschaften. Während Lukas Aufinger bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften klarer Favorit für den Weitsprung-Titel und damit der Gejagte war, konnte er eine Woche später bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen in Fürth ohne größeren Druck als „Jäger“ antreten. Klarer Favorit war der Achtmeterspringer Oliver König (LG Stadtwerke München). Mit keinem seiner Sprünge konnte er Oliver Koenig gefährden, der bis zum letzten Durchgang klar führte. Doch in seinem letzten Versuch zeigte Lukas Aufinger einen nahezu perfekten Sprung mit einer erneut verbesserten persönlichen Bestleistung von 7,45 Meter. Damit gelang dem bayernweit besten Weitspringer seiner Altersklasse Jugend A bei den Männern die Sensation. „Ich kann es gar noch gar nicht glauben, dass ich hier gewonnen habe. Aber beim letzten Sprung hat einfach alles gepasst. Ich bin überglücklich“, fasste Lukas seinen Wettkampf zusammen. Nicht weniger euphorisch zeigte sich seine Trainerin Johanna Schneider: „Mit dieser großen Leistungssteigerung habe ich so schnell nicht gerechnet. Ich bin absolut stolz auf Lukas!“

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