Enttäuschung kann relativ sein

Badminton beim TSV Neubiberg-Ottobrunn

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Helena Storch (l.) mit ihrer Doppelpartnerin Pia Becher.

Neubiberg – Wer mit einem Spitzenspiel ins neue Jahr startet, will es natürlich auch gewinnen. Und so hatten sich die Badminton-Spieler vom TSV Neubiberg-Ottobrunn viel vorgenommen, als es im Spiel der 2. Bundesliga Süd gegen die SG Schorndorf ging – Tabellenzweiter und nur drei Punkte voraus. Dann kam allerdings die Ernüchterung wie ein Kater nach der Silvesternacht. Mit 1:6 zog der TSV Neubiberg-Ottobrunn den Kürzeren. In einer starken Hinrunde lagen sie lange selbst auf dem zweiten Platz, nun sind sie nur noch Sechster in der Zehner-Liga. Doch auch Enttäuschung kann relativ sein.

„Unser Ziel ist immer der Klassenerhalt. Und durch unsere starke Hinrunde sind wir da schon relativ safe“, sagt Helena Storch. Die 23-Jährige hatte selbst einen spannenden Tag. Im Doppel mit Pia Becher gewann sie nach fünf umkämpften Sätzen den Ehrenpunkt, im gemischten Doppel mit Max Kick verspielte sie allerdings auch eine 2:0-Satzführung. Spiele mit großen Emotionen. Und genau darum geht es den Spielern ja auch. Von Profi-Bedingungen wie in Asien können sie nur träumen. „Badminton ist superschnell, es passiert einfach unheimlich viel“, erklärt sie ihr großes Hobby. In der Jugend trainierte sie neun bis zehn Mal in der Woche. Ein Pensum, das sich heute nicht mehr ausgeht. Der Spaß steht im Vordergrund.

mh

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