Fit für die Zukunft

Ayings Rathaus und die Dorfmitte in Großhelfendorf neu gestalten

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Ayings Rathaus muss erweitert werden.

In absehbarer Zeit dürften die Raumprobleme im Rathaus der Gemeinde Aying der Vergangenheit angehören. Der Gemeinderat gab grünes Licht für Umbau und Erweiterung des Verwaltungsgebäudes. Mit den ersten Arbeiten soll begonnen werden. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf rund drei Millionen Euro.

Ayings Bürgermeister Hans Eichler (PWH) hat heuer auf den Bürgerversammlungen immer wieder das Thema angesprochen: Das Rathaus ist zu klein. In den zurückliegenden Jahren ist die Mannschaft der Gemeindeverwaltung stetig gewachsen. 17 Personen sind dort zu zählen, wobei es sich nicht nur um Vollzeitkräfte handelt. Im Jahr 2020 werden nach den Kommunalwahlen nicht mehr 16, sondern 20 Gemeinderatsmitglieder im Sitzungssaal im ersten Stock sein. Denn Aying hat schon längst die Einwohnerzahl von 5000 überschritten.

Der Sozialraum ist zu klein, das Dachgeschoss ungedämmt. Fenster sind undicht, die Büros sehr klein. In der Vergangenheit wurden schon Räume umgebaut, um der Not Herr zu werden. Doch das Rathaus hat Zukunft, so Eichler: „Wir haben eine gute Bausubstanz.“ Notwendig sind trotzdem statische und energetische Ertüchtigung, Barrierefreiheit und Verbesserungen im Brandschutz. Natürlich, ein neues Rathaus wäre auch denkbar, aber das käme teurer. Laut Bauamtsleiter Martin Schildmann dürften hier die Kosten bei 4,6 Millionen Euro liegen. Pläne gab es schon mehrere, wie ein Um- oder Neubau ausschauen könnte. Klar wurde sehr bald, dass der Sitzungssaal aus dem Rathaus raus muss, nämlich ins Bürgerhaus, damit nur noch die Verwaltung dort verbleiben kann. Jetzt kam ein Vorschlag von Professor Dipl.-Ing. Florian Nagler aus München, der dem Gemeinderat gefiel. Sein Konzept hat drei Stufen, die bis ins Jahr 2023 abgeschlossen sein könnten. Als erstes würde der Sitzungssaal umgebaut und in Büros verwandelt. Hier ist die Rede von knapp 80 Quadratmeter. Im Zuge dessen muss im Bürgerhaus umgebaut werden, damit dann der Sitzungssaal verlegt werden kann. In einem zweiten Schritt kann das Dachgeschoss ertüchtigt und verändert werden. Dann wäre ein Lager dort denkbar, aber auch ein Großraumbüro und Besprechungsraum. Zuletzt käme ein Ausbau des Rathauses nach Westen, also in Richtung Bürgerhaus, in Frage. Außerdem lädt die Gemeinde Aying zur Bürgerwerkstatt „Gestaltung Ortsmitte Großhelfendorf“ am Freitag, 7. Dezember, ab 13.30 Uhr in die Aula der Grundschule in Großhelfendorf, Glonner Straße 11 ein. Alle interessierten Personen sind herzlich dazu eingeladen, zusammen mit Planern, Gemeinderat und Bürgermeister über die künftige Gestaltung der Ortsmitte in Großhelfendorf zu beraten und zu diskutieren. Nach der Begrüßung der Teilnehmer wird Bürgermeister Hans Eichler in die Thematik Gestaltung Ortsmitte Großhelfendorf einführen sowie die Ergebnisse aus der Bürgerbefragung 2017 bekanntgeben. Professor Florian Nagler stellt eine erste Studie dazu vor. Hierzu besteht die Möglichkeit zur Fragestellung sowie Diskussion über künftige Nutzungsmöglichkeiten. Bürgermeister Eichler wird Erläuterungen von Fördermöglichkeiten und deren Auswirkungen geben. Die Veranstaltung endet gegen 16.30 Uhr.

wjr

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