Ayinger Grundschüler besuchten Astrium

Besuch bei den Raketenbauern

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Die Ayinger Viertklässler hatten eine Menge Spaß beim Astrium-Besuch. Vielleicht reift beim ein oder anderen der Schüler nun der Wunsch, selbst in der Raumfahrtindustrie tätig zu werden.

Astrium hat dieses Jahr die Viertklässler der Grundschule der Gemeinde Aying zur World Space Week eingeladen um einen Vormittag lang den Standort Ottobrunn zu besuchen.

Bei Vorträgen und Führungen wurde den Schülern das Thema Raumfahrt am praktischen Beispiel näher gebracht.

1999 wurde von der Uno die internationale Weltraumwoche „World Space Week“ ins Leben gerufen und seitdem jedes Jahr erneut vom 4. bis 10. Oktober organisiert. Das Eröffnungsdatum soll an den 4. Oktober 1957 erinnern, als mit dem Sputnik-Satelliten der erste künstliche Erdtrabant startete, während mit dem Schlusstag des 10. Oktober 1967 gedacht wird, als der internationale Weltraumvertrag in Kraft trat.

Intention der Weltraumwoche ist, dass die breite Öffentlichkeit eine Woche lang in die Welt der Raumfahrt eintaucht, deren technische Sphären und die Berufswelten darin kennenlernt und zugleich aber erkennt, wie das All täglich auch das Leben auf der Erde aufwertet. 

Astrium lud deshalb heuer die Viertklässler der Grundschule der Gemeinde Aying auf das Ottobrunner Betriebsgelände ein. Die Buben und Mädchen hatten viel Spaß beim Bauen einer Brauserakete und waren ganz gespannt was denn beim Röntgen eines Ü-Eies wirklich zu erkennen ist. Ein Highlight des Vormittages war der Besuch in der Fertigung der europäischen Trägerrakete Ariane 5. 

Wer weiß, vielleicht haben einige Kinder nach dem Besuch im Astrium ja ihre Leidenschaft für die Raumfahrt entdeckt und demnächst steht der Luft- und Raumfahrtingenieur auf der Berufswunschliste. Die Raumfahrtindustrie würde sich sicher freuen, denn die kann jungen Nachwuchs gut gebrauchen. Annemarie Wieland

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