Optimistischer Antritt zum erneuten Wettstreit

Annette Ganssmüller-Maluche ist Landratskandidatin der SPD

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Bei der Kommunalwahl 2014 hatte sich CSU-Politiker Christoph Göbel aus Gräfelfing in der Stichwahl mit 55,3 Prozent der Stimmen gegen Ganssmüller-Maluche durchgesetzt. Nun kommt es bei der Wahl am Sonntag, 15. März 2020, zum erneuten Wettstreit. Denn der SPD-Unterbezirk München-Land hat Annette Ganssmüller-Maluche aus Ismaning mit 92 Prozent der Stimmen erneut zur Landratskandidatin gekürt.

Die 57-Jährige ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Die Journalistin engagiert sich seit 30 Jahren als Gemeinderätin in Ismaning, Kreisrätin und seit 2014 Stellvertretende Landrätin. Ein Amt, das sie „mit großer Freude erfüllt“, wie sie anlässlich ihrer Nominierung erklärte. Denn mit bald 350.000 Einwohnern sei der Landkreis München doppelt so groß wie die meisten bayerischen Landkreise. „Unser Landkreis bietet bayerische Gemütlichkeit mit Biergärten und Landwirtschaft sowie Modernität mit Universitäten und Hightech-Unternehmen.“

In ihrer Aufstellungsrede blickte sie auch auf die vergangenen Jahre als stellvertretende Landrätin zurück. Als kommunalpolitische Generalistin habe sie die Zeit genutzt, um mit den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen im engen Austausch zu sein. „Ob bei den Helferkreisen für Geflüchtete, bei den Wohlfahrtsverbänden wie AWO, Pfennigparade, Caritas, den Sportvereinen, bei den Landwirten, Schützen- und Trachtenvereinen, den Schulen, Feuerwehren, überall habe ich durch den direkten Austausch vor Ort mir die Bedürfnisse, Sorgen und Nöte aus erster Hand angehört, um dann in E-Mails an den Landrat, in Anträgen über die Fraktion oder direktem Gespräch mit der Verwaltung Lösungen zu finden“, erklärte sie. Durch die „sehr gute offene Zusammenarbeit“ mit Landrat Christoph Göbel sei es dabei gelungen, vieles zu erreichen.

Diese Arbeit möchte Ganssmüller-Maluche auch im Fall ihrer Wahl zur Landrätin fortsetzen. Wichtigste Punkte seien dabei der Einsatz für eine klimaschonende Mobilität, eine bestmögliche Ausbildung der Kinder, für ein gesundes Leben in allen Bereichen, mutiges Handeln und für konsequentes Umsetzen von einmal getroffenen Entscheidungen und Beschlüssen.

Doch nun freue sie sich zunächst einmal „auf die vielen Gespräche, Aktivitäten und Themen, die der Kommunalwahlkampf mit sich und in den Fokus bringt“, so die Landratskandidatin. 

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