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Großzügiges Freigelände geplant

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Das Planungsteam (v.l.) Tim Steffen (Hitzler Ingenieure), Hohenbrunns Bürgermeister Stefan Straßmaier, Christina Rapp (Arge K-Plan AG) und Michael Hübner (Landschaftsarchitekt).Foto: rie © rie

Die Carl-Steinmeier-Mittelschule in Hohenbunn soll neu gebaut werden. Nun wurden die Pläne vorgestellt. Hohenbrunns Bürgermeister Stefan Straßmaier begrüßte gut 50 Bürger, viele Gemeinderäte, beide Schulleiter und das Planungsteam in der Aula der alten Carl-Steinmeier-Mittelschule.

„Die vorhandene Grundstücksfläche wurde bestmöglich verplant. Das Schulgebäude soll durch seine Architektur und Fassade das Gefühl eines Campusgebäudes vermitteln“, erklärte Christina Rapp (Arge K-Plan AG) das Planungsergebnis. Der Neubau wird für 22 Klassen mit insgesamt 400 bis 450 Schüler geplant. Der Grundstein könnte Anfang 2017 gelegt werden, ein Umzug wäre im Juli 2018 möglich. Geplant wird ein zweigeschossiges, sehr durchsichtiges und helles Schulgebäude. Zwei große Lichthöfe bilden das Zentrum, um die sich im Erdgeschoss, Aula, Küchenbereich mit Mensa sowie Verwaltung und Lehrerzimmer gruppieren. Im ersten Obergeschoss werden die Klassenräume die Lichthöfe umschließen. Landschaftsarchitekt Michael Hübner erläuterte das Konzept des Freigeländes: „Geplant ist ein großzügiges Freigelände das den Pausenhof sowie Freiplätze für die Mensa umfasst, die bei entsprechendem Wetter ein Essen unter freiem Himmel ermöglicht.“

Zu den derzeit 22 öffentlichen Stellplätzen, die dem Schulneubau zugeordnet werden, sind weitere acht Pkw-Stellplätze und 70 Fahrradabstellplätze geplant. Ein Energiekonzept sieht ein umfassendes Lüftungskonzept vor, zusätzlich ist es immer möglich die Fenster zu öffnen. Das Schulgebäude wird an die Fernwärme angeschlossen, Stromeinsparungsmaßnahmen sowie die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik Anlage werden noch geprüft. Ingenieur Tim Steffen lobt die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen: „Schulleiter und stellvertretender Schulleiter haben sehr konstruktiv bei der Planung mitgearbeitet, eine so harmonische Zusammenarbeit wie bei diesem Projekt ist nicht überall der Fall“. Auf die Nachfrage zur Fassadengestaltung antwortete Rapp: „Vorgesehen ist eine Holzfassade“. Darauf kam der Einwand, dass bitte darauf geachtet wird, dass diese nicht genau so nachdunkelt wie an der Westseite der bestehenden Grundschule. Bürgermeister Straßmaier: „Ich nehme diesen Hinweis gerne auf, um bei der Detailplanung darauf Rücksicht zu nehmen.“ Große Sorgen machten sich mehrere Teilnehmer der Veranstaltung zum Thema Verkehrssicherheit. Fragen zu einem Verkehrs- und Sicherheitskonzept, wie werden die Kindergartenkinder geschützt und halten die anliegenden Straßen dem umfangreichen Baustellenverkehr stand? Bürgermeister Straßmaier beruhigte die anwesenden Bürger: „Die bestehenden Unfallverhütungs- und Sicherheitsvorschriften werden eingehalten, dies ist Aufgabe des Planungsteams und die bestehenden Straßen halten den Baustellenverkehr sicherlich aus.“

rie

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