1. hallo-muenchen-de
  2. München
  3. Landkreis München

Radwegbeleuchtung in Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Erstellt:

Von: Iris Janda

Kommentare

LED-Straßenlampen von unten fotografiert.
Am Kirchenweg soll es nachts weiter dunkel bleiben, der Radweg an der Wächterhofstraße könnte bald mit Solarleuchten mit Bewegungssensor ausgestattet werden. © dpa/Fabian Sommer

Mit einem Vorschlag zur Ausweitung des Radwegbeleuchtung ist die Verwaltung in Höhenkirchen-Siegertsbrunn beim zuständigen Ausschuss abgeblitzt. Dieser bewilligte lediglich ein Drittel des vorgeschlagenen Budgets.

Tagsüber lockt der Kirchenweg in Höhenkirchen-Siegertsbrunn mit weitem Blick bis zur Leonhardikirche, nachts sehen Spaziergänger die Hand vor den Augen nicht. Was nachtaktive Tiere freut, stört den ein oder anderen Bürger.

Nicht nur dort, sondern auch für die Radwege an der Wäch­terhofstraße sowie an der Hohenbrunner Straße hat die Verwaltung in der Vergangenheit immer wieder Beschwerden wegen der unzureichenden Beleuchtung erhalten. Der Umwelt-, Energie- und Verkehrs­ausschuss sollte daher kürzlich über einen Grundsatzbeschluss zur Straßenbeleuchtung an jenen Wegen entscheiden.

Um Lichtverschmutzung und Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten, schlug die Verwaltung vor, Solarlaternen mit integriertem Bewegungssensor zu verbauen. Dadurch würde zusätzlich viel Geld gespart werden, da keine Kabel unterirdisch verlegt werden müssten.

Auf dem Kirchenweg werden zirka 30 Laternen benötigt, für die Hohenbrunner Straße bis zum Kreisverkehr bei der Muna sind es 40 Stück. Vom Gewerbegebiet an der Wächterhofstraße bis zur Luitpoldstraße sollten 15 Leuchten errichtet werden. Für den Bereich zwischen Ortsausgang und Gewerbegebiet schlug die Verwaltung elf festinstallierte Laternen vor, da dort die benötigten Stromkabel bereits vorhanden sind.

Insgesamt würden für die Maßnahme 320.000 Euro zusammenkommen, die der Ausschuss im Rahmen der Haushaltsplanung bewilligen sollte. Doch die Mitglieder wollten dem Verwaltungsvorschlag nicht zustimmen. Vor allem die Beleuchtung des Kirchenwegs wurde deutlich abgelehnt.

Mehr Anklang fand die Idee, die Wächterhofstraße zu beleuchten – vor allem mit Blick auf die Realschule, die nach derzeitiger Planung nahe des Bahnhofs in Hohenbrunn entstehen soll. Daher stimmte der Ausschuss dafür, lediglich 100.000 Euro für die Ausweitung der Straßenbeleuchtung in die Haushaltsplanung aufzunehmen.

Iris Janda

Weitere Nachrichten aus der Region finden Sie in unserer Übersicht.

Besuchen Sie HALLO auch auf Facebook.

Auch interessant

Kommentare