30. Geburtstag per Doppelpack

Eine fast originalgetreue „Mona Lisa“ war nur eines von vielen unglaublichen Angeboten, die die Besucher des Neubiberger Junimarktes heuer erwarteten. Foto: Charly D

Einen großen gemeindlichen Doppel-Geburtstag feierte die Gartenstadt Neubiberg/Unterbiberg am vergangenen Samstag (25.Juni) sowohl im Rathaus-Volksschul-Areal wie auch auf der Funpark-Ex-Flughafenpiste: 30 Jahre „Junimarkt“ der Gmoa und 30 Jahre „Sonnwendfeuer“ der Lindenburschen. Beide Veranstaltungen hatten „full house“. Und auf beiden tummelten sich, zwischen vielen „Neuzugängen“ aus den Nachbargemeinden, tags und nachts auch dieselben Jubel-Geburtstags-Gäste. Ein einziges großes Hallo – samt HALLO-Begleitung!

Ganz klein und bescheiden hat’s mit dem Junimarkt unter Bürgermeister-Schneider-Ägide anno 1981 mal angefangen: ein Dutzend Tische auf dem Rathausanger mit guterhaltenen Gebrauchsgegenständen aus Hauskellern und Dachböden, mit Kunst und Krempel, Handwerk, Kultur und Kitsch! Kein exclusives Unterhaltungsprogramm wie heutzutage, keine berühmte Blaskapelle wie die heutige „Harmonie“, kein Biergartengestühl und -gefühl! Aber immerhin schon mal eine erste Versteigerung von „Sonderdingen“ an der damaligen Rathausrückwand mit den schönsten Raritäten und dem lustigsten Versteigerer aller Zeiten: Heinrich Kugelmeier, erst kürzlich verstorben, dem stets hopsenden kleinen Mann mit der großen Stimme – „bis nach Pasing an Junimarkttagen“, wie er der HALLO-Reporterin einmal schmunzelnd erzählte. Den eigentlichen Sinn des Junimarktes sah sein Erfinder, 1. Bürgermeister Josef Schneider, damals schon so, wie ihn sein Nachfolger Günter Heyland auch heute noch erkennt: ein Recycling guterhaltener alter Dinge, ein Erlös aus Verkäufen und Versteigerung zu Mini-Preisen für soziale und ökologische gemeindliche Zwecke und ein großes Erlebnis von Zusammmengehörigkeit der Neubiberger Bürger mit Freunden, Nachbarn und Besuchern, das in dem schönen Wort „Neubiberger Wir-Gefühl“ gipfelt. Neu zum 30. Jubiläum: zwei vielbeklatschte Auftritte der indischen Tanzgruppe „Ngoma“ mit klassischen indischen Tempeltänzen und die vielbesuchte „Schatztruhe“ der „Arbeitsgemeinschaft Bürgerfernsehen Neubiberg“(ABN) im alten Feuerwehrhaus inmitten der heiß-umdrängten Kleider-Oase von Sozial-Society-Lady Renate Buchberger und ihrem emsigen Team: zum ersten – und nicht zum letzten Male! – zeigte hier die ABN unter Filmmann Florian Schmidt-Krayers kundiger Regie in einer „Schatz-Öffnung“ Dokufilme aus 26 Jahren – auch fast 30! – Filmarbeit im Gemeindeleben, Besucherstrom enorm! Nicht neu hingegen: die sich seit 30 Jahren dem Junimarkt fast jedesmal anschließende Sonnwendfeuerfeier der Lindenburschen – aber an den Wochenenden vor dem Markt verregnet ihnen Feier & Feuer fast immer. So landeten sie auch heuer wieder genau auf dem Junimarkt-Termin! Allerdings nicht zu ihrem Schaden! Denn in der Stunde vor Mitternacht beendeten die Lindenburschen mit einem fulminanten 10-Minuten-Feuerwerks-Karacho den so ereignisreichen langen Tag des „60. Gemeinde-Geburtstags“, so dass auch der letzte Tiefschläfer im Neubiberger Dunstkreis plötzlich noch mitbekam, was er da Tolles versäumt hatte! Ingeborg

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