Besser leben

Hallo München Ratgeber: Senioren & Pflege

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Immer im Blick: Blutzuckerwerte lassen sich per App auf dem Tablet oder Smartphone abrufen.

Hallo München informiert über aktuelle Themen für Senioren. Diesmal mit dabei: Digitale Helfer für Diabetiker, Medizinische Trinknahrung und die 24h-Pflege.

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Digitale Helfer: Leichterer Alltag für Diabetiker

Mal Unterzuckerung, mal Überzuckerung – wer Diabetes hat, muss ständig auf seinen Blutzuckerspiegel achten und die Insulinmenge ausrechnen. Zum Glück gibt es dafür mittlerweile digitale Helfer, die den Alltag für Betroffene wesentlich erleichtern. Die mySugr App beispielsweise ist ein ebenso einfacher wie effektiver Diabetes- Manager: Die Blutzuckerwerte werden per Bluetooth direkt vom Messgerät auf das Smartphone beziehungsweise Tablet übertragen. 

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Die App bietet praktische Übersichten wie ausführliche Analysen der Diabetesdaten von bis zu 90 Tagen und schätzt auf Basis der eingetragenen Werte den Blutzuckerlangzeitwert. Außerdem sind Kontakte zu zertifizierten Coaches möglich. Diese stehen als Berater jederzeit zur Verfügung. Wichtig zu wissen: Die Kosten für die App werden von einigen Krankenversicherungen, zum Beispiel der Barmenia, erstattet.

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Den Vitaminspeicher wieder auffüllen

Appetitlosigkeit ist ein weit verbreitetes Problem im Alter. Hinzu kommt, dass Mahlzeiten, die früher gut schmeckten, nun oft als „fad“ empfunden werden. Schuld daran ist der Geschmackssinn, der sich mit dem Alter verändert. Auch Kau- oder Schluckbeschwerden, die Einnahme von Medikamenten, Krankheiten und damit einhergehende Schmerzen beeinträchtigen häufig eine ausreichende Einnahme von Mahlzeiten. 

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Medizinische Trinknahrungen können wirkungsvoll die Versorgung mit Kalorien, Eiweiß sowie Vitaminen und Mineralstoffen unterstützen. Hochkalorische Trinknahrung aus der Apotheke kann sowohl ergänzend zum normalen Essen als auch zur ausschließlichen Ernährung verwendet werden. Sie ermöglicht es, schnell und gesund Gewichtsverluste zu verlangsamen oder zu stoppen. Denn viele Menschen mit Problemen bei der Nahrungsaufnahme finden es leichter, etwas zu trinken als etwas zu essen.

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Ein würdevoller Lebensabend zu Hause: Mit Pflegekräften den Alltag meistern

Viele Senioren wünschen sich ein möglichst selbstbestimmtes Leben. Dazu gehört, die Vorzüge der eigenen vier Wände so lange wie möglich genießen zu können. Mit zunehmendem Alter steigt allerdings auch die Hilfsbedürftigkeit. Oft versuchen Familienmitglieder gemeinsam mit einem ambulanten Pflegedienst, die Senioren im Alltag zu unterstützen. Doch irgendwann funktioniert auch das nicht mehr. Dann scheint der Umzug in ein Altenpflegeheim unumgänglich. 

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Es gibt aber eine Alternative, die es Senioren ermöglicht, weiterhin in der gewohnten Umgebung zu bleiben: Die sogenannte 24h-Pflege ist ein Betreuungsmodell, das immer häufiger genutzt wird. Die Pflegerinnen wohnen bei den Senioren im Haushalt und verfügen über langjährige Erfahrungen. Sie kommen aus dem europäischen Ausland, sprechen die deutsche Sprache in unterschiedlichem Niveau und können auch schwere Pflegefälle mit Demenz, Parkinson oder Lähmungserkrankungen versorgen. 

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Renommierte Agenturen unterstützen bei der Planung und dem Papierkram und helfen, die geeignete Pflegekraft für die individuellen Bedürfnisse zu finden. „Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass jemand da ist und hilft, wenn es notwendig ist,“ weiß Frank M. Kunde, Geschäftsführer der aurea Pflegevermittlungs GmbH. „In der Regel dauert es eine Woche, bis die ausgewählte Pflegekraft ihren Dienst antritt.“ Um den Senioren ein eigenständiges Leben zu ermöglichen, unterstützen die Pflegerinnen in allen Bereichen des täglichen Lebens – sei es ein Arztbesuch, der Wocheneinkauf oder die Hilfe bei der Körperpflege. 

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Dabei passen sie sich den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen bestmöglich an. Ob Frühaufsteher oder Nachtmensch, durch eine persönliche Betreuung ist ein selbstbestimmtes Leben in gewohnter Umgebung möglich. Ein erstes Beratungsgespräch empfiehlt sich auf jeden Fall, auch um die Kosten einschätzen zu können. Die Experten wissen um mögliche Zuschüsse der Pflegekassen.

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