Wer sich zur Wahl stellt und für welche Politik sie stehen

Unterhachings Bürgermeisterkandidaten im HALLO-Check

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Bisher ist Wolfgang Panzer (SPD) der Bürgermeister in Unterhaching. Doch treten drei weitere Kandidaten für das Amt an.

Unterhaching – HALLO nimmt anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahl am Sonntag, 15. März, die Bürgermeisterkandidaten unter die Lupe.

Wolfgang Panzer (SPD), 52, amtierender Bürgermeister und Kreisrat, verheiratet.

Was macht für Sie den Charakter Unterhachings aus? 

Eine lebens- und liebenswerte Gemeinde vor den Toren Münchens. Dazu trägt unser reichhaltiges Vereinsleben, die Kirchen und die bewährten Strukturen bei. Darauf können wir richtig stolz sein, mit gesundem Selbstbewusstsein.

Warum sind Sie der Richtige für das Bürgermeisteramt? 

Ich habe in den letzten Jahren gezeigt, dass ich Unterhaching in eine sichere, geordnete und gerechte Richtung gelenkt habe. Gemeinsam mit dem Gemeinderat habe ich ein starkes Bild unserer Heimat Unterhaching geprägt.

Wo sehen Sie in Unterhaching noch Verbesserungspotenzial? 

Wir müssen gemeinsam die Mobilitätswende schaffen, nicht durch Auflagen und Verbote, sondern durch gezielte Anreize und Investitionen: Radwege besser vernetzen, den Bustakt verdichten und den Straßenraum optimieren.

Welche Lösung streben Sie beim Lärmschutz an der A995 und A8 an?

Für ganz Unterhaching wird nur ein Tempolimit auf allen Durchgangs- und Fernstraßen wirksame Entlastung bringen. Dafür setze ich mich mit aller Kraft bei den zuständigen Behörden ein.

Was sind Ihre drei Hauptziele, die Sie in der nächsten Amtsperiode verwirklichen möchten? 

Betreuung und Bildung für alle Generationen, Erhalt unserer öffentlichen Erholungs- und Sportflächen, Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.

Renate Fichtinger (CSU), 48, Volljuristin, verheiratet, ein Kind.

Renate Fichtinger (CSU)

Was macht für Sie den Charakter Unterhachings aus? 

Der dörfliche Charakter, den es unbedingt zu bewahren gilt.

Warum sind Sie die Richtige für das Bürgermeisteramt? 

Weil ich neue Ideen habe und mich voll und ganz einbringen möchte.

Wo sehen Sie in Unterhaching noch Verbesserungspotenzial? 

Überall! Die Ortsentwicklung ist aber einer meiner Schwerpunkte.

Welche Lösung streben Sie beim Lärmschutz an der A995 und A8 an? 

Eine mit Sachverstand. Und sie muss jeweils finanzierbar sein.

Was sind Ihre drei Hauptziele, die Sie in der nächsten Amtsperiode verwirklichen möchten? 

Die Aufenthaltsqualität steigern. Politische Entscheidungen transparenter darstellen. Eine lang- fristige Ortsentwicklungsplanung entwickeln und umsetzen.

Armin Konetschny (Grüne), 56, IT-Projektmanager in der Finanzwirtschaft, zwei Kinder.

Armin Konetschny (Grüne)

Was macht für Sie den Charakter Unterhachings aus? 

Der soziale Zusammenhalt, das enorme ehrenamtliche Engagement, sei es in unseren Vereinen, in der Feuerwehr, im Helferkreis oder der Bürgerenergie. Das will ich erhalten beziehungsweise weiter ausbauen und zum Beispiel die Kinderbetreuung auf verlässliche Füße stellen.

Warum sind Sie der Richtige für das Bürgermeisteramt? 

Ich stehe für einen neuen politischen Stil und werde transparent und verständlich kommunizieren. Wichtige Entscheidungen werde ich öffentlich und zusammen mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern entwickeln und umsetzen.

Wo sehen Sie in Unterhaching noch Verbesserungspotenzial? 

Bei der Reduktion von CO2 hat die Gemeinde bisher wenig erreicht. Durch den Einsatz von Wärmedämmung, Photovoltaik und Geothermie will ich den Ausstoß von CO2 deutlich reduzieren. Fahrradwege sind in Unterhaching unsicher beziehungsweise nicht vorhanden. Durch mehr Fahrradstraßen und bessere Abstellmöglichkeiten will ich sichere Alternativen zum Auto schaffen.

Welche Lösung streben Sie beim Thema Lärmschutz an der A995 und A8 an? 

Wie bei der A96 ist die schnellste und günstigste Lösung ein ganztägiges Tempolimit auf 80 km/h. Weitere Maßnahmen werde ich zusammen mit allen Beteiligten diskutieren und situativ entscheiden.

Was sind Ihre drei Hauptziele , die Sie in der nächsten Amtsperiode verwirklichen möchten? 

Die Wachstumsgrenze für Unterhaching sehe ich als erreicht. In den nächsten Jahren will ich die Probleme bei Wohnen, ÖPNV und sozialer Infrastruktur lösen und unsere Eigenständigkeit erhalten. Klima- und Naturschutz und der langfristige Erhalt der Frischluftschneise und des Landschaftsparks sind weitere wesentliche Ziele der nächsten Jahre.

Peter Hupfauer (FDP), 52 Jahre, Leiter in der IT-Security, verheiratet, zwei Kinder.

Peter Hupfauer (FDP)

Was macht für Sie den Charakter Unterhachings aus? 

Unterhaching ist von seinen unterschiedlichen Siedlungen geprägt, die auf ihre Art der Gemeinde Gesichter geben. Vom alten Ort bis hin zur Siedlung an der Stumpfwiese ein vielfältiger und spannender Ort.

Warum sind Sie der Richtige für das Bürgermeisteramt? 

Ich bin seit 2008 Gemeinderat und habe in diesen zwölf Jahren die Politik aktiv mitgestaltet und überzeugt, zusammen mit den gewählten Gemeinderäten parteiübergreifend gute Politik für Unterhaching gestalten zu können.

Wo sehen Sie in Unterhaching noch Verbesserungspotenzial? 

Wir wollen mit einer modernen Verwaltung, eGovernment-Angeboten und einem bewussten Breitbandausbau Unterhaching für Unternehmen und Bürger smarter und zukunftsweisend machen.

Welche Lösung streben Sie beim Thema Lärmschutz an der A995 und A8 an? 

Ich sehe die Gemeinde in der Pflicht, das Thema A995 endlich ordentlich aufzubereiten, anhand belastbarer Fakten im Gemeinderat Nutzen und Kosten öffentlich zu beraten und zu beschließen.

Was sind Ihre drei Hauptziele, die Sie in der nächsten Amtsperiode verwirklichen möchten? 

Als Bürgermeister will ich mich wieder mehr auf die Kernaufgaben einer Gemeinde konzentrieren, wie zum Beispiel Schulen und Kinderbetreuung, den Erhalt und die Modernisierung von Straßen und Wegen und unserer Liegenschaften.

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