Sprungbrett in erfrischend kühles Nass

Unterhaching: Sprungtürme im Freibad werden saniert

Die Sprungtürme im Unterhachinger Freibad sollen saniert werden.
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Die Sprungtürme im Unterhachinger Freibad sollen saniert werden.

Erst in diesem Jahr wurden Sanierungsarbeiten im Unterhachinger Freibad fertiggestellt. Nun sollen bis 2023 auch noch die Sprungtürme folgen.

Unterhaching – Die aktuelle, in diesem Jahr so ganz andere Freibadsaison ist in Unterhaching am 13. September erst zu Ende gegangen, da wird schon an die nächsten gedacht. Denn in drei Teilen sollen die dortigen Sprungtürme saniert werden. Los geht es mit der Sanierung im nächsten Jahr, abgeschlossen sollen die Arbeiten bis 2023 sein. Insgesamt belaufen sich die Sanierungskosten auf 370.000 Euro, worin auch die Kosten des Planers von 30.000 Euro inkludiert sind. 

Das Unterhachinger Freibad zähle zu einer der Hauptattraktionen im Ort, wie der Dritte Bürgermeister Richard Raiser (CSU) erklärt. Für ihn ist klar: „Zu einem attraktiven Freibad gehören auch Sprungtürme.“ Dies untermauerte die Verwaltung, denn laut einer Umfrage werde dieses „Highlight für Kinder und Jugendliche am meisten wertgeschätzt.“

Wie die Verwaltung darlegte, sind eben diese Sprungtürme, die in den 1970er-Jahren als Einzelstücke angefertigt wurden, sanierungsbedürftig. „Nicht heute, nicht morgen und auch nicht übermorgen werden die Türme umfallen. Aber je länger wir warten, desto teurer werden die Sanierungsarbeiten für uns als Gemeinde.“

Die Frage, ob ein Abriss der alten Türme und ein Neubau nicht wirtschaftlich sinnvoller wären, werde zwar geprüft, doch sei anzumerken, dass die Qualität der Sprungtürme von hohem Maße sei. Es sei fragwürdig, je wieder solche Bauten in dieser Qualität ergattern zu können – schließlich fallen erst jetzt die ersten Renovierungen an. Dennoch soll geprüft werden, ob Betonfertigteile aufgestellt werden können, die die vorhandenen Sprungtürme ersetzen könnten, was gleichzeitig eine schnellere und günstigere Variante darstellen würde.

Armin Konetschny (Grüne) befürchtete, die Schäden könnten bis zum Bau schlimmer werden und wollte wissen, ob die Umsetzung nicht auch schneller vonstattengehen würde – schließlich „reden wir hier ja über drei Jahre Bauarbeiten“.

Die Verwaltung erklärte in dem Zuge, dass das Freibad sonst für eine komplette Saison schließen müsse. Das würde enorme finanzielle Einbußen bedeuten. Geplant sei die Sanierung über den Zeitraum von drei Jahren deshalb, weil um den Freibadbetrieb herum gebaut werden soll, sodass während der Öffnungszeiten keine Baustelle den Besucherverkehr tangieren würde.

Bürgermeister Wolfgang Panzer (SPD) vermeldete letztlich eine kostengünstigere und schnellere Alternative prüfen zu lassen. „Wir wollen ja auch keine Baustelle, die über drei Jahre geht, wenn die Türme auch in einem Jahr fertiggestellt werden könnten“, so der Bürgermeister. Einstimmig beschloss der Gemeinderat also die Sanierung der Sprungtürme des Unterhachinger Freibades.

Melanie Schröpfer

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