Im Zeichen des Jubiläums

Unterhaching: Jahreshauptversammlung der Feuerwehr 

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Vereinsvorsitzender Christoph Simon (l.), Bürgermeister Panzer Panzer (10.v.l.) und Kommandant Christian Albrecht (r.) mit den Geehrten des Abends.

150 Jahre ist die Feuerwehr in Unterhaching schon alt – bei der Jahreshauptversammlung standen die bevorstehenden Jubiläumsfeierlichkeiten im Fokus.

Unterhaching – Vorfreude und Feststimmung bei der Freiwilligen Feuerwehr Unterhaching. Stolze 150 Jahre gibt es die Wehr in der Leipziger Straße jetzt schon. Das bedeutet: Partyalarm! 

Mit Mickie Krause, Tim Toupet und „Ois Easy“ wollen die Floriansjünger die Gemeinde rocken. So war das Jubiläum eines der Top-Themen auf der Hauptversammlung. Das Festprogramm vom 14. bis 17. Mai steht – wie auch die Bilanz 2019.

Mehrmals tagte ein eigens einberufener Festausschuss über einen gebührenden Rahmen. 150 Jahre im Dienst der Rettung verpflichten. Allein 356 Stunden an Planungsarbeit kamen am Ende zusammen.

Ort des Geschehens wird der Ortspark sein, dort wird es ein großes Festzelt geben. Darum herum rankt sich ein spektakuläres Programm. „Wir starten am Freitag, den 14. Mai mit einem Kabarettabend gefolgt von einer hippen Mallorcaparty mit allem Pipapo“, verrät der 33-jährige Christoph Simon (Foto), Vereinsvorsitzender der Wehr.

 Besonders sehenswert und für den guten Zweck: ein Ochsen- und Kamelrennen am Samstag. Höhepunkt sei der Festsonntag mit feierlichem Gottesdienst, Festumzug, Fahrzeugschau, und, und, und. 

Weitere Informationen dazu gibt es schon jetzt auf der Webseite der Wehr: www.feuerwehr-unterhaching.de.

In die Annalen der Wehr geht das letzte Jahr mit 101 Brandeinsätzen, 112 Personenrettungen, 54 Sicherheitswachen und 21 Tieren in Not ein. „Aber auch Dienstsport, Weiterbildungen und Übungen gehören zum Feuerwehr-Alltag“, erläutert Simon. 

Er persönlich freute sich am Abend über die Ehrung für 20 Jahre Mitgliedschaft. „Ich bin schon als 13-jähriger Bub hier eingetreten, hab es nie bereut“, erzählt er gut gelaunt. Ein weiterer Grund zur Freude: Der jüngst gefasste Beschluss, mit der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg-Eppendorf eine Partnerschaft einzugehen.

„Die Kollegen haben uns hier schon zur Fahrzeugweihe besucht, und auch von uns war im Mai eine Abordnung im Norden“, so Simon. Beide Wehren hätten neben dem Brandschutz den Schwerpunkt „Technische Hilfsleistung“, ideal für den Erfahrungsaustausch. 

Neben den langjährigen Partnerschaften mit Adeje/Teneriffa und Bischofshofen/Österreich sei dies die erste innerdeutsche Verbindung.

Die Jahreshauptversammlung hatte zuvor Kommandant Christian Albrecht eröffnet. Der 34-Jährige verwies auf 829 geleistete Einsätze mit einem Gesamtaufwand von 5911,17 Stunden. 

Die wurden von 210 Feuerwehrlern gestemmt. Darunter 157 Aktive im Alter von 18 bis 65 Jahren, acht Jugendfeuerwehrleute, 18 Mitglieder im Spielmannszug und 27 passive Unterstützer.

383 Einsätze hatte der Fachbereich First Responder, bestehend aus zwei Fahrzeugen und 57 Spezialisten. „273 Mal waren wir vor den Rettungsdiensten an der Einsatzstelle, 82 Mal zeitgleich“, ergänzt dazu Simon.

Jede Minute zähle dabei im Kampf um ein Leben. Gerufen wurde der First Responder unter anderem zu 43 Herzinfarkten, 68 Reanimationen und gar 24 Kindernot­fällen.

KRB

Besondere Ehrungen

Aktiver Dienst – 10 Jahre: Fabien Rettenweber; 20 Jahre: Sebastian Frimmer, André von Livonius, Marco Scheimgraber, Christoph Simon; 25 Jahre: Moriz Ecker, Josef Karl; 30 Jahre: Christian Behr, Jürgen Fritz, Stefan Gründel, Klaus Kannamüller, Marcus Oppenrieder; 40 Jahre: Hermann Bauer, Herbert Fischer, Herbert Reiserer.

Zehn Jahre Spielmannszug: Martin Sigl, Harald Sigl, Fabian Rettenweber. 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft: Johann Troll (Nachholung v. 2019), Güner Mader.

KRB

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