Taufkirchen in neuem Licht

Die Straßenbeleuchtung in Taufkirchen soll auf LED umgestellt werden

Taufkirchen steckt derzeit in den Vorbereitungen für das Ausschreibungsverfahren zur neuen LED-Straßenbeleuchtung. Im November soll die Vergabe starten.
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Taufkirchen steckt derzeit in den Vorbereitungen für das Ausschreibungsverfahren zur neuen LED-Straßenbeleuchtung. Im November soll die Vergabe starten.

Die Gemeinde Taufkirchen erstrahlt schon bald in neuem Licht, denn in der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde über den aktuellen Sachstandbericht des Vorhabens zur Erneuerung der Straßenbeleuchtung unterrichtet. Ziel der Gemeinde ist es, die Straßenbeleuchtung in Taufkirchen im gesamten Ort auf LED umzustellen. Auch zur Freude der Bürger. 

Eine Anwohnerin des Ortsteils Am Wald, die nicht mit vollem Namen genannt werden möchte, sagt: „Die aktuelle Beleuchtung ist eine Katastrophe! Viele Lampen sind ausgefallen und die Eingänge und Durchgänge durch diesen Park sind sowieso extrem schlecht beleuchtet.“ 

Wie Verwaltungsmitarbeiter Stefan Beer mitteilte, seien die Zuschüsse für das Vorhaben, die Straßenbeleuchtung im gesamten Ort umzustellen, gesichert. Derzeit werde die Ausschreibung vorbereitet. „Ende November soll dann die Vergabe folgen“, sagt Beer. Wesentliche Punkte bei der Vergabe sollen die Lichtausbeute, die Kosten, aber auch die Blendfreiheit darstellen. 

David Grothe (Grüne) merkte an, ein wichtiger Punkt für die Vergabe sei auch der Farbton der Leuchten. Dies sei maßgeblich, um eine Insektenfreundlichkeit zu gewährleisten. Auch die digitale Steuerungsmöglichkeit solle bei der Ausschreibung ein Kriterium sein. Gleiches gelte für eine Nachtabsenkung der Lampen. Optional wünsche sich der Rat eine integrierte WLAN-Möglichkeit sowie eine E-Ladestation. Zumindest an einzelnen neuen Straßenleuchten. 

Beer nehme dies gerne mit auf, doch müsse sich das Gremium dann auf entsprechend höhere Kosten einstellen. Doch könnte nach der Kalkulation noch immer die Entscheidung abgewägt werden, ob die Gemeinde diese Mehrkosten wegen des Nutzen tragen wolle oder eben nicht. Grothes Parteikollegin Beatrice Brückmann erwähnte im Zuge der neuen Leuchten ihre Sorge vor der Lichtverschmutzung. „Zum Beispiel am Keltenring. Dort wird zwar die Straße beleuchtet, aber auch der gesamte Baum.“ 

Stefan Beer konnte ihr die Sorge nehmen, denn die Leuchtmittel seien einzeln programmierbar. „So kann zum Beispiel der hintere Teil der Lampe ausgeschaltet werden.“ So würde eine unnütze Beleuchtung verhindert werden. Auch könne die jeweilige Straßenlampe, sofern sie mit der entsprechenden Technik ausgestattet ist, theoretisch direkt vom Rathaus aus gesteuert werden. Umgesetzt und fertig realisiert werden soll das ganze Projekt bis Januar oder Februar nächsten Jahres. Während der dunklen Jahreszeit erstrahlt Taufkirchen dann in neuem Licht. 

Melanie Schröpfer

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