Leistungsschau, Magenfreuden und Miteinander

Sportbrunch beim TSV Unterhaching

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Er will später in die Bundesliga oder sogar zu Olympia. Fabian Stemmer (13) ist eines der hoffnungsvollsten Nachwuchs-Turntalente des TSV.

Der TSV Unterhaching veranstaltete zum ersten Mal einen Sportbrunch. Das Konzept aus Kulinarik und sportlicher Betätigung entpuppte sich als voller Erfolg.

Das quirlige Leben und Miteinander von Fans des Sports, der Labsal und des freudig bewegten Miteinanders von Alt und Jung begann am Sonntag bereits im Foyer der Bayernwerk-Sportarena am Utzweg. Der traditionsreiche TSV Unterhaching hatte erstmals zum „Sportbrunch“ in seine heiligen Sporthallen geladen – und Hunderte kamen. Das sportive Erfolgskonzept samt Schlemmen für alle griff. Aktiv gelebte Highlights von A wie Abenteuer-Parcours, Aikido oder Aroha bis zum Z wie Zumba zogen die Sport- und Bewegungsbegeisterten aus der Region in ihren Bann. Der Verein wollte sich präsentieren und bewusst beschnuppern lassen. Das hat nicht nur am duftenden Buffet geklappt. Der lebendige, trotz seiner 110 Lenze keinesfalls in die Jahre gekommene Verein mit seinen gut 3500 Mitgliedern, davon 1500 Sport treibenden Kindern und Jugendlichen, warb für ein aktives Mitmachen in einer seiner 15 Abteilungen und den verschiedensten Angeboten. Die, die gekommen waren, bekamen ein buntes Potpourri aus Angeboten offeriert. Gelungen war auch die Idee, dass Interessierte die Sportart zunächst bei Trainingseinheiten beschnuppern und anschließend selbst mitmachen und mitschwitzen durften.

Unten in den Hallentiefen gab es einen Abenteuer-Parcours mit Lianen, Hindernissen und Sprungelementen – wo sich die Kinder nach Herzenslust austoben konnten. Beim reichhaltigen Frühstück mit Weißwürsten, Kuchenklassikern und anderen Köstlichkeiten oben im Foyer stärkte sich Groß und klein, Alt und jung – dazu kamen Sportler und viele Zaungäste ins Gespräch oder nutzten die Angebote zu Yoga, Pilates, Feldenkrais oder Bodywork. „So ist das hier gedacht“, betonte auch Hannah Sperl vonseiten der Öffentlichkeitsarbeit des TSV. Gepflegtes Miteinander eben. Gleichzeitig geriet die vierstündige Veranstaltung zu einer tollen Talenteschau eines pulsierenden Vereins. Mijai Paduretu ließ beim Showtraining in Halle zwei gerade seine in der Bundesliga so erfolgreichen Alpenvolleys anschwitzen, schmettern und baggern, dass es eine wahre Pracht war. Doch da musste man sich bereits wieder loseisen. Denn im Foyer ließen die Nachwuchsturner der Hachinger Talenteschmiede an kleinen Trainingsgeräten ihr bereits großes Können aufblitzen. Hachings Turnvater Oskar Paulicks moderierte fach- und sachkundig für das gespannte Auditorium. Apropos Akrobatik. Tief im Bauch der Bayernwerk-Arena erstreckt sich eine schmucke und abwechslungsreiche Hindernis- und Kletterwand den lichteren Höhen entgegen. Heerscharen von Fans und Sportlern tummelten sich entlang der Kletterpfade, wurden fachkundig gesichert und eingewiesen und durften sich in schroffer Wand erproben. Dazu gab es Akrobatik am Vertikaltuch. Wer noch nicht genug hatte, der ging noch auf die Leichtathletik-Rennpiste im Foyer, ließ sich von geschmeidigen Tänzern in Standard und Latein visuell verwöhnen und zum Mitmachen anregen. Dazu gab es Fußball für Eltern und Kinder, Basketball-Tricks und Infos satt, Hockey für alle, den stark frequentierten Balance-Garten der Kindersportschule „KISS“ und noch so viel mehr. Es war ein Kommen und Gehen. Aber jene die schließlich gingen, dürften beim nächsten Mal auch sicher wieder kommen.

Harald Hettich

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