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Astronautin beantwortet Schülerfragen

Skype-Interview: Schüler des LMGU sprechen mit angehender Astronautin Dr. Suzanna Randall

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Im Mehrzweckraum des LMGU hingen die Schüler an den Lippen der Astronautin Dr. Suzanna Randall.

70 Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums Unterhaching machten sich auf, den Weltraum mit seinen unendlichen Weiten zu entdecken: Sie hatten ein Date mit der vielleicht ersten deutschen Astronautin Dr. Suzanna Randall. Per Skype-Interview befragten sie die Wissenschaftlerin nach ihren Erfahrungen.

Mit großem Hallo begrüßten die Zehn- bis 17-Jährigen Suzanna Randall, als ihr Konterfei auf der Leinwand erschien. Die Astrophysikerin (39) strahlte über das ganze Gesicht. Aber die Zeit war kostbar, darum ging das Frage-Antwort-Spiel gleich los. „Sie wären die erste deutsche Astronautin auf der ISS, wie ist das für Sie?“ „Es wäre eine unglaubliche Ehre. Auch, den Weg für Mädels und Frauen zu ebnen.“ „Was ist so interessant da oben, dass Sie Ihr Leben im All riskieren?“, fragte ein Bub. „Schon als kleines Mädchen wollte ich unbedingt Astronautin werden und Schwerelosigkeit erleben“, sagte Randall. „Wie fühlt sich die an?“ „Am ehesten wie beim Tauchen, nur man kommt nicht voran.“ „Wie bereiten Sie sich gerade vor?“ „Mit viel Theorie. Ich lerne auf Modulen, wie etwa die Systeme auf der ISS funktionieren, welche Knöpfe ich drücken darf und wie man ein Feuer löscht.“ „Was werden Sie im All am meisten vermissen?“ „Ich werde bis zu 14 Tage dort sein — sicher frisches Essen und Brot. Astro-Nahrung ist meist tiefgekühlt oder in Konserve.“ „Was ist, wenn Sie krank werden?“ „Wir trainieren zu Zweit, falls etwas schief geht. Momentan bin ich erkältet, da dürfte ich nicht mit“, gab Randall geduldig Auskunft. Wie im Fluge verging die Zeit. Unter tosendem Applaus verabschiedeten die Schüler später „ihre“ Astronautin.

Wie es zu diesem Abenteuer überhaupt kommen konnte? Die Schüler hatten einen findigen Lehrer mit dem richtigen Quäntchen Glück: Christopher Hübner, Studiendirektor am Lise-Meitner-Gymnasium. Er gewann auf einer Social Media Plattform eine Viertelstunde mit der angehenden Astronautin via Skype. „Ich wäre wohl ein schlechter Geographie-Lehrer, wenn ich das nicht mit meinen Schülern teile“, fand Hübner. Teilnehmen durfte am Ende eine Schülerauswahl der fünften bis zwölften Klassenstufe — Hübners 5f, der Astrophysik- sowie der Geographie-Kurs. Um die Technik kümmerte er sich persönlich. „Es ist doch schade, dass man hierzulande eine private Stiftung braucht, um eine Frau ins All zu bringen“, sagte er nach dem Skype-Interview. Die Wissenschaft brauche Vorbilder. Für ihn sei das damals Neil Armstrong gewesen, 1969 der erste Mensch auf dem Mond.

KRB

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