Viertelfinale des Bayerischen Toto Pokals ausgelost

Großer Löwen-Kracher für die Hachinger

+
Heimstettens Trainer Christoph Schmitt hofft auf einen weiteren Sieg im Toto Pokal.

Was für ein Los! Im Viertelfinale des bayerischen Toto-Pokals geht es für die SpVgg Unterhaching zum TSV 1860 München. Das ergab die Auslosung am vergangenen Freitag.

Die Hachinger haben sich in einer turbulenten Schlussphase gegen Türkgücü München für die letzten acht Mannschaften qualifiziert. Eine Minute vor Ende des Spiels glückte den Münchnern der Ausgleich. Es drohte bereits das direkte Elfmeterschießen, ehe Paul Grauschopf nach einem Eckball mit einer Direktabnahme zum 3:2-Endstand traf und damit den Pokal-Krimi beendete (90+4.).

Noch spannender machte es TSV 1860 München. Die Löwen setzten sich gegen den TSV 1865 Dachau erst mit 6:5 im Elfmeterschießen durch. Ihr Vorteil im Viertelfinale ist aber das Heimrecht. Die Partie gegen Haching wird im Grünwalder Stadion ausgetragen.

Bei den Hachingern wurde das Traumlos freudig aufgenommen. Trainer Claus Schromm erklärte: „Das ist natürlich das absolute Hammer-Los! Aber wenn man den Pokal gewinnen will, muss man sowieso irgendwann die Löwen schlagen. Diese Aufgabe steht uns nun bevor. Es gibt im Fußball sicher kaum etwas Schöneres, als ein hoffentlich ausverkauftes Derby im Pokal.“

Und auch bei den Löwen kam das Lost gut an. Daniel Bierofka sagte zur Auslosung: „Ein Spiel gegen die SpVgg Unterhaching ist ein tolles Los. Vor allem, da die Partie daheim stattfindet. Das Grünwalder Stadion wird ausverkauft sein. Wir freuen uns sehr auf dieses Spiel.“

Weiter im Rennen um den Toto Pokal ist auch der SV Heimstetten. Die Heimstettner rangen einem hart umkämpften Spiel den DJK Vilzing nieder und bezwang den Bayernligisten mit 0:2. Wie angedacht wechselte der SV Heimstetten im Gegensatz zur Liga am Freitag auf einigen Positionen durch. Es entwickelte sich ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, die aber beide Mannschaften in der ersten Halbzeit liegen ließen. So ging es mit 0:0 in die Pause. Vilzing verlangte dem SVH alles ab, doch 20 Minuten vor Schluss drückte Jens Förtsch den Ball nach einem Riglewski-Freistoß zum 0:1 über die Linie. In der Folge läutete Vilzing die Schlussoffensive ein, doch der SVH hielt dieser stand und ließ wenig zu. Schon in der Nachspielzeit machte dann der wieder genesene Manuel Duhnke den Deckel drauf und erzielte nach einem Konter den Endstand zum 0:2. In der Partie wurde erstmals ein prominenter Neuzugang eingesetzt: Luca Beckenbauer, der Enkel von Franz Beckenbauer, der seinen Vertrag bei Hannover 96 aus privaten Gründen aufgelöst hat. Im Viertelfinale empfangen die „Hoaschdenger Buam“ den Titelverteidiger, die Würzburger Kickers.

Die termingenauen Ansetzungen für das Viertelfinale, das zwischen 1. und 13. Oktober ausgetragen wird, erfolgt am heutigen Mittwoch.

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Oberhaching: Ein Grabraub beschämt den Ort
Oberhaching: Ein Grabraub beschämt den Ort
Unterhaching: Fahrerflucht nach schwerem Unfall mit Motorrad
Unterhaching: Fahrerflucht nach schwerem Unfall mit Motorrad
Taufkirchen: SPD will Hohenbrunner Weg als Anliegerstraße testen
Taufkirchen: SPD will Hohenbrunner Weg als Anliegerstraße testen

Kommentare