Bebauungsplan für Schulcampus Oberhaching aufgestellt

Die nächste Phase ist eingeläutet

Mit diesem Modell des „Schulcampus Oberhaching“ konnte das Architekturbüro Hirner & Riehl im Juni überzeugen. Nun wurde der Bebauungsplan für das Projekt aufgestellt.Foto: ms
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Mit diesem Modell des „Schulcampus Oberhaching“ konnte das Architekturbüro Hirner & Riehl im Juni überzeugen. Nun wurde der Bebauungsplan für das Projekt aufgestellt.
  • VonIris Janda
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Pavillonartige Gebäude für Realschule und Fachoberschule (FOS), getrennt von einem zentralen Anger, der von allen Oberhachingern genutzt werden soll – so sehen die Pläne für den Schulcampus in Deisenhofen aus. Jetzt wurde der Bebauungsplan aufgestellt.

Die Pläne für den Bau des Schulcampus westlich des Bahnhofs Deisenhofen nehmen immer konkretere Formen an. Nachdem im Mai diesen Jahres das Büro Hirner & Riehl Architekten aus München mit ihrem Entwurfsmodell überzeugen konnte, wurde im November der Bebauungsplan aufgestellt.

Das Planungskonzept beinhaltet für die vierzügige Realschule und die Fach-

oberschule pavillonartige gegliederte Baukörper, die zwei bis drei Geschosse haben und beiderseitig des zentralen Schulangers platziert werden sollen. Der Anger fungiert als Ost-West-Verbindung für Fußgänger und Fahrradfahrer zwischen Schulstraße und dem Bahnhof Deisenhofen. Hier sollen vielfältige Nutzungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Bürger geschaffen werden.

Darüber hinaus werden eine Dreifachsport- und Mehrzweckhalle im Südosten an der Sauerlacher Straße sowie ein weiterer zweigeschossiger Bau entstehen, in dem eine gemeinsame Mensa und die Verwaltung untergebracht werden.

In der Mehrzweckhalle könnten neben Feierlichkeiten wie Abibällen auch größere Konzerte stattfinden. Ebenso kann die Mensa auch am Wochenende für gastronomische Zwecke genutzt werden, da sie als eigenständiger Bau vom übrigen Schulgebäude getrennt ist. Südlich des Vogelherdwegs sollen außerdem Sportplätze entstehen. Wo möglich soll in Holzbauweise gearbeitet werden. Außerdem sind Photovoltaik-Anlagen vorgesehen. Das Gremium plädierte darüber hinaus dafür, den Campus an die Geothermie anzuschließen.

Die benötigten 150 Pkw-Stellplätze werden in einer Tiefgarage ausgewiesen. Außerdem entstehen überdachte Fahrradabstellplätze auf dem Gelände.

Mit dem Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans für den Schulcampus kommt es im Rahmen der Bauleitplanung nun zur Beteiligung der Bürger und sonstiger Träger öffentlicher Belange. Außerdem liegt für das Planungsgebiet die Änderung des Flächennutzungsplan von Wohnbaufläche zu Gemeinbedarf zur öffentlichen Beteiligung aus.

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