Tristesse auf dem Grab in der kalten Jahreszeit muss nicht sein

Die Farbenpracht von Herbst und Winter

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Kunden wünschen sich Vielfalt in Formen und Farbe für die herbstliche Grabbepflanzung.

Wenn der Blütenreichtum auf den Gräbern der Friedhöfe langsam nachlässt, beginnt für die Friedhofsgärtner die letzte Pflanzaktion des Jahres. Spätestens bis zum Totensonntag oder zu Allerheiligen sollen die Gräber mit passenden Pflanzen für frostige Zeiten ansprechend hergerichtet sein.

Hermann Berchtenbreiter von der gleichnamigen Gärtnerei in der Schwanseestraße 55 und 57 und sein Team stehen in den Startlöchern und sind bestens vorbereitet. 

In den Gewächshäusern wachsen und gedeihen bereits passende robuste Pflanzen, wie Heuchera, Gräser, Farne, Lavendel, Hebe oder Alpenveilchen. Sehr beliebt bei den Kunden sind nach wie vor die winterharten Callunen, die Berchtenbreiter nicht selbst zieht, sondern überwiegend aus bayerischen Gärtnereien bezieht. Die Blüten und Blätter sind ein wahrer Hingucker. Das Farbspektrum reicht von weiß, über rosa, bis hin zu gelb, rot oder violett. Dabei legt der Gärtnermeister, der zusammen mit seiner Frau Karin und Tochter Alexandra das Familienunternehmen führt, besonderen Wert auf Qualität und Regionalität seiner Waren: „Unsere Pflanzen sind absolut frisch und verursachen keinen Co2-Fußabdruck, wie dies durch lange Transportwege bei den Waren großer Gartencenter der Fall ist. Die Pflanzen wandern direkt von unserer Gärtnerei in die Erde. Dazu kommt, dass sie das bayerische Klima bereits gewohnt sind und damit gut gedeihen.“ 

Die Arbeit des eingespielten Teams um Hermann Berchtenbreiter umfasst in dieser Jahreszeit die Entfernung der verblühten Sommerblumen aus der Wechselbepflanzung, den Formschnitt und die Gestaltung der Rahmenbepflanzung des Grabes, meist mit Gehölzen und Bodendeckern und schließlich die Neubepflanzung. Zum Jahresendspurt haben Berchtenbreiters etwa 15 Friedhofsgärtnern besonders viel zu tun, um den Gräbern mit winterharten Pflanzen ein „gepflegtes Äußeres“ zu verleihen. Insgesamt knapp 4000 Gräber im Südosten der Stadt betreut das Familienunternehmen. Dazu zählt der Ost – und Südfriedhof, der Friedhof am Perlacher Forst.

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