Was haben Schillers Suppe oder Beethovens Lieblingsessen mit Erasmus+ zu tun?

Die SABEL Schulen feiern die Vielfalt Europas auf den ErasmusDays 2021

Freudige Lehrer der SABEL Schulen feiern den ErasmusDay.
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Die SABEL Schulen feiern die Vielfalt Europas auf den ErasmusDays 2021.

Drei Tage lang vom 14. bis 16. Oktober standen die SABEL Schulen im Zeichen von Erasmus+. Eine gute Gelegenheit an der SABEL Wirtschaftsschule und an der SABEL Fachoberschule Bilanz zu ziehen und SchülerInnen wie auch Lehrkräfte im Rahmen von zwei Workshops für neue Erasmus+ Projekte zu begeistern.

Die berufsvorbereitenden SABEL Schulen – akkreditierte Bildungsträger der neuen Generation Erasmus+

Dr. Mariya Pachevska Erasmus+ Koordinatorin bei SABEL hat dafür gesorgt, dass die berufsvorbereitenden SABEL Schulen nun zu den wenigen akkreditierten Bildungseinrichtungen in der neuen Erasmus+ Generation 2021 bis 2027 gehören. Dies ist so etwas wie eine dauerhafte Mitgliedschaft bei Erasmus+ und vereinfacht den Zugang zu Fördermitteln für einzelne Projekte der Schulen. 

Sieben Jahre lang können nun die SABEL Schulen Mobilitäten mit Erasmus+ für Schüler der SABEL FOS und der SABEL Wirtschaftsschule abrufen. Gefördert werden Praktika in einer ausländischen Schule oder in Betrieben meist begleitet mit einem Sprachkurs bzw. gemeinsame Projekte mit europäischen Partnerschulen in den Bereichen wie Digitalisierung, Inklusion und Nachhaltigkeit. 

Mehr Informationen zur unseren SABEL Schulen finden Sie hier.

Kochen, Kunst, Kultur – der digitale Austausch macht‘s möglich 

Zwar fielen geplante physische Mobilitäten wie nach Italien, Irland, Frankreich und Griechenland aus Pandemiegründen an den Schulen aus, doch stattdessen organisierte Pachevska in Zusammenarbeit mit den Schulleitungen und Lehrkräften virtuelle Mobilitäten. Umgesetzt wurden diese live während des Unterrichts; drei bis vier Stunden täglich und in Absprache mit Partnerschulen aus Griechenland, Frankreich und Rumänien. Ein reger Austausch über Kunst und Kultur wurde geführt, selbst Kochshows mit Raritäten wie Schillers Suppe oder Beethovens Lieblingsessen und eine Theateraufführung in Englischer Sprache wurden integriert.

Vorurteile abbauen – Sprach- und Medienkompetenz optimieren

Im Juni trafen sich allein 70 Schülerinnen und Schüler von fünf Partnerschulen aus Rumänien, Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich. Drei Tage lang setzten sich die beteiligten SchülerInnen kritisch mit der Zukunft Europas und anderen fundamentalen Themen auseinander. „Im direkten Austausch lassen sich Vorurteile besser abbauen“, so Pachevska. „Es ist eine Dimension neuen Lernens. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen selbstbestimmt, kreativ und verantwortlich mit den Medien umzugehen und erweitern nicht nur ihre Sprach- sondern auch ihre Medienkompetenz.“ Belohnt wurde die Teilnahme mit einem international anerkannten Zertifikat, dem „Europapass Mobilität“.

Impressionen der Erasmus-Projekte

Schülerinnen der SABEL Schule feierten ebenfalls die ErasmusDays 2021
Schülerinnen der SABEL Schule feierten ebenfalls die ErasmusDays 2021 © SABEL Schulen
Erasmusdays-Logo
ERASMUSDAYS © Erasmus
Schülerinnen und Schüler in einem Seminarraum
Schülerinnen und Schüler während eines spannenden Seminars. © SABEL Schulen
Erasmus+ Schulbildung Logo
Gefördert durch Erasmus+ Schulbildung © Erasmus
Ausflug zum Bayerischen Landtag
Ausflug zum Bayerischen Landtag im Rahmen der Erasmus-Projekte © SABEL Schulen
Schülerinnen der SABEL Schule feierten ebenfalls die ErasmusDays 2021
Schülerinnen der SABEL Schule feierten ebenfalls die ErasmusDays 2021 © SABEL Schulen

Erasmus+ - ein Gewinn für alle - auch für Pädagogen

Pachevska, hebt in ihren beiden Workshops vor allem die vielfältigen Möglichkeiten der neuen Erasmus Generation auch für Lehrkräfte hervor. Themen wie Inklusion, digitales Lehren und Lernen, der Austausch und die Weiterentwicklung innovativer Unterrichtspraktiken, sowie die sinnvolle Verknüpfung physischer Begegnungen mit digitaler Zusammenarbeit stehen im Mittelpunkt. 

Erst Ende September traf man sich in München zu einem Seminar mit Vertretern der Partnerschulen aus Ungarn und Rumänien. Als Erasmus-Team diskutierte man über Projektmanagement und Methodik, tauschte Erfahrungen aus und legte Meilensteine für ein Erasmus+ Projekt zum europäischen Arbeitsmarkt fest.

Das Projekt „Inklusion“ hinterlässt seine Spuren an der SABEL Wirtschaftsschule

Der Workshop befasst sich vor allem mit Erasmus+ Projekten, die sich stark mit dem Thema Inklusion auseinandersetzen, wobei das Projekt „Inclusion in secondary school“ bereits den begehrten Preis der französischen Hippocrène Stiftung gewann. Das Projekt „Inclusion through CLIL (Content and Language Integrated Learning) in Europe“ mit Schülern der Wirtschaftsschule und Partnerschulen aus Griechenland, Frankreich, Rumänien, Italien und Spanien beschäftigt sich mit einer modernen Methode des Spracherwerbs, wo Schüler mit Lernschwierigkeiten gleiche Erfolgschancen beim Erwerb einer Fremdsprache erhalten. Auch dieses Projekt hinterließ nachhaltige Spuren, denn seit einem Jahr gibt es eine bilinguale Klasse an der SABEL Wirtschaftsschule. Summa summarum, eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Europa im Klassenzimmer ist kein Traum mehr, sondern Wirklichkeit.

Ich bin nun schon seit 2 Jahren im CLIL Unterricht und im Erasmus Projekt und bin einfach nur sehr froh darüber! Nicht nur, dass sich mein Englisch stark verbessert hat, ich bin auch einfach viel selbstbewusster in der Sprache geworden, da der komplette Unterricht auf Englisch gehalten wird.

Natasa, Klasse 10a3

Kontakt

SABEL Schulen München
Schwanthalerstr. 51-53
80336 München
https://muenchen.sabel.com/

SABEL Schulen München

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