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Kostenlose Corona-Selbsttests, weniger Leistungsnachweise und flexible Regelungen an Schulen in Bayern

Schuler*innen stehen mit Corona-Masken auf dem Schulhof.
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Schuler*innen stehen mit Corona-Masken auf dem Schulhof.

Kostenlose Corona-Selbsttests für Schulen und Kitas in Bayern ab nächster Woche. Weniger Prüfungen an Grundschulen und auch für Elftklässler.

  • Schulen in Bayern starten am Montag in den Präsenzunterricht.
  • Manche Schüler können wieder zum Unterricht in die Klassenzimmer.
  • Für welche Jahrgänge die Lockdown-Lockerung gilt & was für Hygieneregeln und Leistungsnachweise geplant ist.

Update: 26. Februar 2021

Kostenlose Corona-Selbsttests für Schulen und Kitas in Bayern ab der kommenden Woche

Lehrkräfte, Kita-Personal sowie ältere Schüler und Schülerinnen in Bayern können sich schon von der kommenden Woche an regelmäßig selbst auf das Corona-Virus testen - und zwar kostenlos.

1,3 Millionen Selbsttests würden nächste Woche an die Schulen und Kitas in Bayern geliefert, teilte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Freitag mit.

„Ab März können sich insgesamt rund 350 000 Lehrkräfte, Betreuerinnen und Betreuer sowie weiteres Personal zwei Mal pro Woche selbst testen - kostenlos und freiwillig“, sagte Holetschek.

Zudem sollen sich auch ältere Schülerinnen und Schüler selbst testen können. „Die Jugendlichen ab 15 Jahren können weitere mehr als 600 000 Selbsttests nutzen, um sich einmal pro Woche zu testen“, sagte der Minister.

Die ersten Selbsttests sind seit Mittwoch zugelassen. Bayern hatte sich nach Worten Holetscheks frühzeitig 8,6 Millionen dieser Tests pro Monat gesichert. Die Selbsttests werden an alle Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in Bayern geliefert, also staatliche, kommunale und private Schulen, schulvorbereitende Einrichtungen sowie Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und heilpädagogische Tagesstätten.

Holetschek betonte: „Gerade angesichts der Virusmutationen ist es wichtig, das Infektionsgeschehen genau zu beobachten.“ Die Selbsttests seien dafür ein weiterer wichtiger Baustein. „Sie sind einfach anzuwenden und tragen dazu bei, asymptomatisch Infizierte zu entdecken.“

Ein Erklärfilm zur richtigen Anwendung werde demnächst auf der Homepage des Gesundheitsministeriums verfügbar sein.

An Grundschulen in Bayern ab sofort höchstens noch eine Probe pro Woche

Grundschüler in Bayern müssen in den kommenden Monaten nur noch höchstens eine Probe pro Woche schreiben. Die Richtzahl von maximal insgesamt 14 Probearbeiten in diesem Schuljahr in den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht könne nun „situationsbedingt auch deutlich unterschritten werden“, teilte das Kultusministerium am Freitag in München mit.

„Mit deutlich weniger Proben und flexiblen Regelungen nehmen wir für unsere Schüler zeitlichen Druck raus und sorgen weiterhin für einen fairen, begabungsgerechten Übertritt“, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler).

Er betonte: „Dadurch bekommen die Schulen den nötigen Spielraum, um in Corona-Zeiten differenziert auf die jeweilige Situation in der Klasse zu reagieren.“

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Update: 25. Februar 2021

Piazolo: Weniger Leistungsnachweise und flexible Regelungen auch für Jahrgangsstufe 11

Die Abiturientinnen und Abiturienten an den bayerischen Gymnasien und Beruflichen Oberschulen sollen trotz Corona faire Rahmenbedingungen erhalten – dies gilt für den Abiturjahrgang 2021 wie auch für den Folgejahrgang 2022.

Dazu Kultusminister Piazolo: „Die Abiturvorbereitung beginnt nicht erst im Abiturjahr. Schon in der 11. Klasse werden abiturrelevante Inhalte behandelt und abiturrelevante Leistungen erbracht. Wir sichern trotz Corona die hohe Qualität des bayerischen Abiturs und Fachabiturs. Wichtig ist mir aber auch, dass wir eine Ballung von Schulaufgaben und Klausuren in den Präsenzphasen vermeiden. Deswegen senken wir in diesem Jahr die Zahl der Schulaufgaben auch in der Jahrgangsstufe 11 am Gymnasium und an der Fachoberschule deutlich ab. Dies ist auch deswegen notwendig, weil die 11. Klassen sich derzeit noch vollständig im Distanzunterricht befinden.“ 

In der Q11 des Gymnasiums sowie der 11. Jahrgangsstufe der Fachoberschule ist in den Schulaufgabenfächern im ganzen Schuljahr nur noch eine Schulaufgabe zu schreiben – statt wie sonst zwei. Die im gesamten Schuljahr 2020/21 erbrachten Leistungen könne als Ergebnis für das erste wie für das zweite Schulhalbjahr gewertet werden.

Wo Schülerinnen und Schüler damit nicht einverstanden sind, greifen flexible Alternativlösungen – z. B. in Form einer Günstigerprüfung am Gymnasium, wo beide Kurshalbjahre in die Abiturnote eingebracht werden, oder in Form einer Ersatzprüfung an der FOS, wo nur das Kurshalbjahr 11/2 zur Abschlussnote zählt.

Die Regelungen für die 11. Jahrgangsstufe der FOS gelten auch für die Vorklassen an FOSBOS, die für Q11 am Gymnasium entsprechend auch für Abendgymnasien und Kolleg.

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Update: 24. Februar 2021

Corona-Selbsttests für Schulen und Kitas in Bayern wohl ab nächster Woche

Nach ersten Sonderzulassungen für Corona-Tests zur Eigenanwendung durch Laien sollen die ersten Selbsttests in Bayern voraussichtlich kommende Woche an Schulen und Kitas ausgeliefert werden. Das kündigte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Mittwoch am Rande einer Landtagssitzung in München an.

Insgesamt sollen nach Angaben Holetscheks in Bayern am Ende 8,6 Millionen Selbsttests pro Monat zur Verfügung stehen. Neben älteren Verträgen wurden demnach zuletzt noch einmal 5,3 Millionen Selbsttests pro Monat zusätzlich geordert.

Die Selbsttests sollen nach Worten Holetscheks - im Unterschied etwa zu Schnelltests, für die es geschultes Personal braucht - zunächst vorrangig an Schulen und Kitas eingesetzt werden, um dort die Sicherheit zu erhöhen. Er schloss aber eine Ausweitung auf andere Bereiche nicht aus - derzeit sei das aber noch nicht das Thema.

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Update: 22. Februar 2021

Corona in Bayern: Schulen kehren in den Präsenzunterricht zurück - Schüler und Lehrer durch Inzidenz verunsichert

Die Freude über die lange ersehnte Rückkehr von weiteren Kindern in Bayern an Schulen und Kitas wird in einigen Regionen von wieder steigenden Corona-Infektionszahlen getrübt.

Gerade in den Städten und Landkreisen, in denen die Werte um die entscheidende Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche liegen, gab es zum Wochenstart große Verunsicherung bei Eltern, Lehrern und Kindern. Auch die sich immer weiter ausbreitenden Virus-Mutationen sorgen landesweit für Sorgen.

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnte am Morgen vor der Gefahr einer dritten Pandemiewelle, hält die weiteren Schulöffnungen aber dennoch für richtig.

„Nein, es ist kein Fehler“, sagte der CSU-Chef am Montag vor einer Sitzung des Parteivorstands in München. Die Schüler brauchten eine Perspektive.

Zur Erinnerung: Bayern geht mit der Öffnung ab diesem Montag schneller voran, als es Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Konferenz von Bund und Ländern vertreten hatte. Sie hatte Öffnungen vor dem 1. März abgelehnt.

„Wir haben jetzt Wechsel-Unterricht, wir haben eine Inzidenz-Abhängigkeit, wir haben Maske, wir haben Testkonzepte, also viel mehr an Sicherheitsfragen, das geht fast nicht“, betonte Söder.

In den kommenden zehn Tagen werde sich zeigen, wie sich die Öffnungen auf die Ausbreitung des Virus auswirkten.

Bayerns Schulöffnungen sorgen für getrübte Freude und neue Sorgen

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) sprach auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur von „gemischten Gefühlen“, wenngleich an diesem Tag die Freude überwiege, „dass wir wieder mehr Schüler an den Schulen haben“.

Nun müsse genau beobachtet werden, wie sich die Infektionszahlen weiter entwickeln, die Entscheidungen zu den einzelnen Schulen beim Überschreiten der 100er-Grenze würden dann in den jeweiligen Kommunen getroffen. Klar sei aber, dass die Gesundheit von Schülern und Lehrern immer Priorität habe.

Nur wenn die Inzidenz in einer Region stabil unter 100 liegt, gibt es sicher wieder Präsenzunterricht für Grundschüler und eingeschränkten Normalbetrieb in den Kitas.

Auch eine nächtliche Ausgangssperre gilt wieder ab dem 100er-Wert. Ob und wann die Schulen aber wieder in den Distanzunterricht und die Kitas wieder in die Notbetreuung wechseln, ist nicht einheitlich geregelt.

Zu hoher Corona-Inzidenz: Kommunen in Bayern sagen Start in den Präsenzunterricht ab

Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU) teilte am Montagmittag mit, dass hier wegen der hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen nach nur einem Tag die meisten Schüler wieder von zu Hause aus lernen müssten. Auch die Kitas kehren zur Notbetreuung zurück.

Die Inzidenz lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) in Nürnberg am Montag bei 101,5. Ausgenommen von dem Distanzunterricht sind nach wie vor die Abiturklassen und bestimmte Abschlussklassen beruflicher Schulen, die bereits seit 1. Februar wieder an den Schulen lernen.

Der Landkreis Traunstein teilte schon am Freitag mit, dass es in dem Fall dann nach einer amtlichen Bekanntmachung ab dem Folgetag wieder Distanzunterricht geben werde.

Der Landkreis Bayreuth erklärte nach längeren Überlegungen, dass die Schulen und Kitas diese Woche geschlossen blieben.

Grundsätzlich obliegt es den jeweiligen Gesundheitsbehörden vor Ort in Absprache mit der jeweiligen Bezirksregierung zu entscheiden, wie mit den Schulöffnungen oder eben Schließungen zu verfahren ist.

Corona an Schulen in Bayern - Präsenzunterricht nach wochenlangem Lockdown

Seit Mitte Dezember sind wegen der Corona-Krise die Schulen in einem Notbetrieb. Nachdem wochenlang alle Schüler nur im Distanzunterricht waren, kehrten Anfang Februar die Abiturklassen von Gymnasien, Fachoberschulen (FOS) und Berufsoberschulen (BOS) sowie bestimmte Abschlussklassen beruflicher Schulen in den Präsenzunterricht unter strengen Hygieneauflagen zurück.

Nun folgten auch alle anderen Abschlussjahrgänge, etwa von Real-, Mittel- und Wirtschaftsschulen, sowie der Förderschulen. Auch sämtliche Grundschüler sind wieder im Wechselunterricht. In Summe sind damit theoretisch rund 40 Prozent der rund 1,7 Millionen Schüler nicht mehr im Distanzunterricht, nicht berücksichtigt sind bei den Zahlen die Schüler aus Regionen mit einer Inzidenz von mehr als 100.

Auch dort, wo es wieder Präsenzunterricht gibt, dürfte eher selten die komplette Klasse gemeinsam im Klassenzimmer sitzen: Der Mindestabstand von 1,50 Metern muss zwingend eingehalten werden. Weil dies die meisten Räume platztechnisch nicht hergeben, werden die Klassen in der Regel geteilt und im tages- oder wochenweisen Wechselunterricht werden.

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Letztes Update: 19. Februar 2021

Die Corona-Zahlen in Bayern sinken seit einiger Zeit, wie in München, und die erste Lockerung im Corona-Lockdown kommt. Nach Wochen im Distanzunterricht geht es für einige Schüler*innen am Montag, den 22. Februar, wieder zurück in die Schule. Ein Start, der mit vielen Fragen verbunden ist.

Was jedoch als gesichert gilt ist, dass die Faschingsferien in Bayern wegen Corona abgesagt bleiben.

Hier Antworten auf wichtige Fragen.

Abschlussklassen und Grundschulen in Bayern dürfen zurück ins Klassenzimmer

Seit dem 1. Februar sind Abiturklassen von Gymnasien, Fachoberschulen (FOS) und Berufsoberschulen (BOS) sowie Abschlussklassen beruflicher Schulen, die zeitnah ihre Abschlussprüfungen schreiben, zurück an den Schulen.

Am Montag folgen Grundschüler sowie die Abschlussjahrgänge aller anderen allgemeinbildenden Schulen wie Real-, Mittel- und Wirtschaftsschulen. Gleiches gilt für Kinder und Jugendliche, die entsprechende Stufen an Förderschulen besuchen.

Schulen in Corona-Hotspots bleiben im Distanzunterricht

In Corona-Hotspots müssen die Schüler weiter von zu Hause aus lernen. Das gilt in Landkreisen, in denen es mehr als 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen gibt.

Am Mittwoch waren das laut Robert Koch-Institut (RKI) unter anderem die Landkreise Tirschenreuth, Wunsiedel und Passau oder die Städte Hof und Weiden in der Oberpfalz. Stichtag für diesen Wert ist eigentlich der Montag. Die Entscheidung, ob der Präsenzunterricht starten kann, treffen aber die Landratsämter.

Hier Informiert das RKI über die aktuelle Corona-Lage.

Corona-Test für Schüler und Lehrer

Der Freistaat will Schülern, Lehrkräften und dem Schulpersonal wieder kostenlose Reihentests anbieten. Geplant ist auch, dass sich an den Schulen Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren selbst testen können, regelmäßig und freiwillig.

Sobald die Tests zugelassen und verfügbar seien, wolle man eine Strategie dafür entwickeln.

Im Rahmen von Pilotprojekten sollen zudem ausgewählte Schulen und Kitas innovative Testmethoden ausprobieren, etwa Gurgel- oder Speichelprobentests.

Wechselunterricht an Schulen in Bayern

Voraussetzung für Präsenzunterricht im Klassenzimmer ist, dass die Kinder mindestens 1,5 Meter voneinander entfernt sitzen.

Wo das nicht möglich ist, werden die Klassen für den Wechselunterricht aufgeteilt. Die Gruppen kommen dann abwechselnd zum Unterricht - je nach Schule wechseln sich die Kinder tage- oder wochenweise ab. Die einen lernen in der Schule, die anderen zu Hause.

Wie lernen die Kinder, die gerade nicht im Präsenzunterricht sind?

Viele Kinder wurden in den vergangenen Wochen per Videokonferenz unterrichtet. Im Wechselunterricht wird das oft nicht mehr klappen, weil die Lehrer dann mit den Kindern im Klassenzimmer beschäftigt sind.

Das Kultusministerium wirbt deshalb bei den Eltern um Verständnis, betont aber auch: „Wir begrüßen einen Live-Stream vom Klassenzimmer in das Elternhaus“. Eine Idee, die vielerorts daran scheitern dürfte, dass die Internetverbindungen der Schulen dafür nicht stabil genug sind.

Corona-Hygienevorschriften an Schulen - Masken, Händewaschen und Lüften

Die Corona-Hygienevorschriften in den Schulen bieten bis jetzt keine Neuerungen: Abstand halten, Hände waschen und desinfizieren, Lüften und Maske tragen. Bei den Lehrern müssen es sogenannte OP-Masken sein. Bei den Schülern reichen wie bisher Alltagsmasken aus Stoff.

Das Gesundheitsministerium rät allerdings auch Schülern, den OP-Mundschutz zu tragen, der einen besseren Schutz vor Coronaviren verspricht. FFP2-Masken, wie sie etwa in Geschäften Pflicht sind, sind dagegen nicht erforderlich. Wer will, kann sich trotzdem dafür entscheiden, sollte dann aber die Tragehinweise beachten.

Befreiung vom Präsenzunterricht in Schulen bei Angst vor Corona

Kinder, für die ein Schulbesuch ein zu großes Gesundheitsrisiko darstellen würde, dürfen mit ärztlichem Nachweis zu Hause bleiben. Auch wer Angst hat, sich in der Schule das Coronavirus einzufangen, kann sich von der Anwesenheit befreien lassen. Ein Anspruch auf Distanzunterricht besteht aber laut Kultusministerium nicht.

Mittagsbetreuung für Schüler nach dem Unterricht

Die Mittagsbetreuung für Schüler in Bayern bleibt bestehen. Die Teilnahme auch an den Ganztagesangeboten ist allerdings freiwillig.

Notbetreuung für Schüler in Bayern

Auch die Notbetreuung an Schulen in Bayern bleibt bestehen - allerdings nur, soweit es personell und räumlich möglich ist. Viele Lehrer müssen nun wieder ihre Klassen unterrichten und auch die Räume werden womöglich wieder für den Unterricht benötigt. Zudem seien nun wieder mehr Personen im Schulhaus unterwegs.

Aus Gründen des Infektionsschutzes könne die Notbetreuung deshalb unter Umständen nicht mehr wie bisher stattfinden, so das Kultusministerium.

Schriftliche Leistungsnachweise im Präsenzunterricht an Schulen

Schulaufgaben und andere angekündigte Tests sind wieder möglich. Teilnehmen können aber nur Schüler, die gerade in der Schule sind. Ausnahmsweise darf dafür aber auch die ganze Klasse oder der gesamte Kurs erscheinen, wenn alle im Prüfungsraum 1,5 Meter Abstand einhalten können.

Außerdem müsse eine gleichmäßige und angemessene Prüfungsvorbereitung aller Teilnehmer gewährleistet sein. Und zur Beruhigung: Das Ministerium verspricht erst mal eine „Phase des Ankommens“, ohne Schulaufgaben oder Proben.

Wann werden die restlichen Klassen in die Schule geholt?

Das hängt vom weiteren Infektionsgeschehen ab, heißt es aus dem Kultusministerium.

Sport, Kunst- und Musikunterricht an Schulen im Präsenzunterricht

Kunst- und Musikunterricht findet statt, solange die Schüler den Abstand zueinander einhalten. Allerdings: Wer ein Blasinstrument spielt, darf nicht mit anderen zusammen musizieren. Auch gemeinsames Singen ist nicht möglich.

Sportunterricht ist wieder möglich, aber mit Maske. Das Kultusministerium hält Sport in der Schule momentan sogar für besonders wichtig, schließlich seien Sport und Bewegung für viele Schüler derzeit schwerer erreichbar.

Allerdings ist wegen der Hygienevorschriften nicht alles möglich. Hier sind die Lehrer gefragt, geeignete Übungen und Spiele auszuwählen. Tipps gibt das Bayerische Landesamt für Schule, das für Grundschüler etwa Balancieren, Tanzen oder Ballübungen empfiehlt.

Verhalten im Krankheitsfall

Wer akut krank ist, muss zu Hause bleiben. Dazu zählen etwa Fieber, Husten, Durchfall oder der Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns.

In die Schule dürfen die Kinder erst wieder, wenn sie 48 Stunden lang kein Fieber und keine Symptome mehr hatten, bis auf leichten Schnupfen oder gelegentlichen Husten.

Ein Attest oder ein negativer Corona-Test sind nicht notwendig - sehr wohl können die Schulen von den Eltern jedoch eine schriftliche Bestätigung verlangen.

Was gilt bei leichten Erkältungssymptomen?

Grundschulkinder dürfen in dem Fall weiter zur Schule gehen. Kinder und Jugendliche ab der fünften Klasse dagegen müssen zu Hause bleiben. Sie können erst wieder am Präsenzunterricht teilnehmen, wenn sie in den zwei Tagen danach kein Fieber bekommen haben und auch die Erwachsenen in der Familie nicht krank geworden sind.

Weitere Informationen hat das Kultusministerium hier zusammengefasst.

dpa/lby/jh

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