Wer darf zusammen feiern?

Die Corona-Regeln an Weihnachten: Was gilt für Kontaktbeschränkungen, Ausgangssperre und Co? - Ein Überblick

Selbst genähte Mund-Nasen-Bedeckungen hängen  an einem Weihnachtsbaum. In Deutschland ist zur Eindämmung der Corona-Pandemie ein harter Lockdown in Kraft getreten.
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In Deutschland ist zur Eindämmung der Corona-Pandemie ein harter Lockdown in Kraft getreten - mit Lockerungen an Weihnachten.

Über die Feiertage gelten gewisse Lockerungen von den strengen Regeln im harten Lockdown. Was an Corona-Weihnachten noch erlaubt ist und was nicht...

  • In Bayern gelten strengen Corona-Regeln im Lockdown.
  • An Weihnachten und den Feiertagen gibt es gewisse Lockerungen.
  • Was für Ausgangsbeschränkung, Ausgangssperre und Kontaktbeschränkung gilt...

Weihnachten steht vor der Tür und damit die Frage: Dürfen Oma, Opa, Tanten und Onkel mit am festlich gedeckten Tisch sitzen? Die Angst vor den Feiertagen als Superspreader-Event ist groß. Nicht alles, was erlaubt ist, ist auch erwünscht.

Ärger mit der Polizei wünschen sich wohl die wenigsten. Doch was ist nun eigentlich erlaubt und was nicht? Ein Überblick: 

Corona-Regeln an Weihnachten - Ausgangsbeschränkungen am Tag

Damit die Menschen möglichst wenig andere treffen, gelten tagsüber Ausgangsbeschränkungen. Nur mit triftigen Gründen darf die eigene Wohnung verlassen werden.

Dazu zählen neben Wegen zur Arbeit oder zum Arzt auch Einkäufe und die weiterhin erlaubten Treffen mit einem weiteren befreundeten Hausstand - insgesamt dürfen das aber maximal fünf Personen sein, Kinder unter 14 Jahren nicht mit eingerechnet.

Corona-Regeln an Weihnachten - Nächtliche Ausgangssperre

Wer zwischen 21.00 Uhr und 05.00 Uhr noch im Freien unterwegs ist, braucht einen wirklich triftigen Grund.

Joggen ist verboten, Gassigehen nicht. Bei einem medizinischen Notfall dürfen Bayerns Bürger raus, für einen spätabendlichen Besuch bei Freunden nicht - es sei denn, man kommt kurz vor 21.00 Uhr an und übernachtet.

Der Weg zur Arbeit, die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, die Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und die Begleitung Sterbender sind erlaubt.

Keine Ausnahmen gibt es für Gläubige. Gottesdienste sind zwar möglich, allerdings müssen deren Besucher um 21.00 Uhr zu Hause sein. Auf die traditionellen Christmetten spät am Abend oder Mitternachtsmessen muss verzichtet werden.

Mindestens 500 Euro Bußgeld sind bei Verstoß gegen die Corona-Regeln möglich.

Corona-Regeln an Weihnachten - Kontaktbeschränkungen

Grundsätzlich, auch an Weihnachten, gilt die Regel: maximal ein weiterer Hausstand, insgesamt fünf Personen, Kinder unter 14 nicht mit eingerechnet. Das gilt für den Freundeskreis auch an Weihnachten.

Lediglich im engsten Familienkreis kann die Runde vom 24. bis 26. Dezember etwas größer ausfallen: Dann dürfen zum eigenen Hausstand vier weitere Erwachsene (zuzüglich deren Kinder unter 14) hinzukommen, gleichgültig aus wie vielen Hausständen diese vier Personen kommen.

Zum engsten Familienkreis zählen dabei Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweilige Haushaltsangehörige. Politiker appellieren aber seit Tagen, dass man am besten gar keine Verwandten trifft - selbst wenn es erlaubt ist. Denn das heimelige Zusammensitzen im Familienkreis könnte die Infektionsraten besonders nach oben treiben.

dpa/lby/jh

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