Aktuelle Corona-Updates aus München

Corona-Notbremse greift ab Ostersonntag - Inzidenz in München drei Tage in Folge über 100

Blick auf den Turm vom Neuen Rathaus München aus dem Hinterhof.
+
In München greift die Corona-Notbremse.
Alle Autoren
    schließen
  • Benedikt Strobach
    Benedikt Strobach
  • Marco Litzlbauer
    Marco Litzlbauer
  • Jonas Hönle
    Jonas Hönle

Corona in München: Das RKI meldet den dritten Tag in Folge eine Inzidenz über 100 - Die Notbremse mit Ausgangssperre und hartem Lockdown greift ab Ostersonntag.

  • Inzidenz-Wert, Neu-Infektionen und Todesfälle - Die aktuellen Corona-Zahlen in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz liegt den dritten Tag in Folge über 100.
  • Keine weiteren Lockerungen oder Öffnungen in der Stadt geplant.

+++ Dieser Ticker ist beendet. Alle aktuellen Corona-Entwicklungen in München finden sie hier. +++

Update: 2. April 2021

Harter Corona-Lockdown in München: Notbremse greift ab Ostersonntag - Inzidenz weiter über 100

München stehen schärfere Corona-Bestimmungen bevor. Den nun dritten Tag in Folge wurde am Freitag der kritische
Wert von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche überschritten. Er lag nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) am frühen Morgen (Stand 03.08 Uhr) bei 104,3 - und stieg in der Landeshauptstadt damit gegenüber dem Vortag (102,7) erneut leicht an.

Damit greift mit einem zeitlichen Puffer ab Ostersonntag die sogenannte Corona-Notbremse. Diese sieht unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr vor. Museen und viele Geschäfte müssten dann wieder schließen. Auch Kontakte müssen eingeschränkt werden.

------------------------------------------

Update: 1. April 2021

Corona in München: Inzidenz über 100 - Notbremse rückt näher

In München rücken schärfere Corona-Bestimmungen näher. Bereits den zweiten Tag in Folge wurde am Donnerstag der kritische Wert von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche überschritten.

Er lag nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) am frühen Morgen (Stand 03.08 Uhr) bei 102,7 - und stieg damit gegenüber dem Vortag (100,2) erneut leicht an.

Wenn die Inzidenz auch am Freitag über 100 liegt, greift in der Folge nach einem zeitlichen Puffer die Corona-Notbremse. Diese sieht unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr vor. Museen und viele Geschäfte müssten dann wieder schließen. Auch Kontaktbeschränkungen werden verschärft.

Stadt München ruft zum Einhalten der Corona-Regeln über Ostern auf

Angesichts der Corona-Inzidenz von über 100 in München ruft Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek alle Münchner*innen dazu auf, sich auch über Ostern an die AHA+L-Regeln zu halten.

„Infektionen finden dort statt, wo Menschen zusammentreffen und Kontakt haben. Bitte halten Sie die Kontakte insgesamt gering, auch über Ostern. Wenn Sie sich treffen, beachten Sie bitte die Abstands- und Hygieneregeln. Und wenn Sie Menschen treffen, die zur gefährdeten Gruppe gehören, machen Sie bitte zur Sicherheit am Morgen des Besuchstages einen Schnelltest“

Beatrix Zurek

Denn auch ein negativer Corona-Test sei immer nur eine Momentaufnahme und biete keine Sicherheit davor, dass man nicht doch schon infiziert ist und in den folgenden Tagen ansteckungsfähig und positiv wird.

Die Inkubationszeit beträgt maximal 14 Tage, bei der Wildvariante zeigt sich eine Erkrankung meist nach einer Woche.
Zudem sollte angesichts der dynamischen Entwicklung der Infektionen jetzt auch auf Urlaubsreisen verzichtet werden, so Zurek weiter.

In jedem Fall aber müsse die einschlägigen Bestimmungen beachtet werden: Für alle, die aus Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten oder Virus-Variantengebieten einreisen, bestehen Test- und Quarantänepflicht. Flugreisende, die nach Deutschland zurückkehren, müssen vor dem Abflug einen negativen Test vorweisen können.

----------------------------------------

Letztes Update: 31. März 2021, 15.41 Uhr

Corona in München: 7-Tage-Inzidenz erstmals wieder über 100

Mit 100,2 meldet das RKI heute für München erstmals wieder eine 7-Tage-Inzidenz über 100. Sollte dieser Wert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten werden, würde anschließend – ab dem zweiten Tag nach der dreimaligen Überschreitung – auch in München die von Bund und Ländern vereinbarte „Notbremse“ greifen.

Das heißt konkret: Liegt der Münchner Inzidenz-Wert laut RKI sowohl am Gründonnerstag als auch am Karfreitag über 100, treten ab Ostersonntag nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die seit 8. März geltenden Lockerungen außer Kraft und es gelten wieder die vorherigen Lockdown-Regeln.

Diese sieht unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr vor. Museen und viele Geschäfte müssten dann wieder schließen. Auch Kontaktbeschränkungen werden dann verschärft

Für Kinderbetreuung und Schulen gilt nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung eine Sonderregel: Hier muss am letzten Arbeitstag der Woche – aktuell also am Gründonnerstag – verbindlich festgelegt werden, welche Inzidenzeinstufung in der kommenden Woche gilt.

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Dienstag, 30. März, 307 (inkl. 14 Nachmeldungen) neue Corona-Fälle und 2 weitere Todesfälle gemeldet. 

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 100,2.
  • 1.116 Todesfälle durch Corona in München.
  • In den vergangenen zwei Wochen wurden 2.064 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 1.819 (88,1 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,06. 
  • 59.007 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 55.030 Genesungen nach Corona-Infektionen.

--------------------------------------

Update: 30 März 2021

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Montag, 29. März, 140 neue Corona-Fälle und 3 weitere Todesfälle gemeldet. Insgesamt 

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 97,4.
  • 1.114 Todesfälle durch Corona in München.
  • In den vergangenen zwei Wochen wurden 2.034 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 1.776 (87,3 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,04. 
  • 58.700 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 54.833  Genesungen nach Corona-Infektionen.

Bis einschließlich vergangenen Montag, 29. März, wurden in München insgesamt rund 230.000 Impfungen durchgeführt (151.100 Erst- und 78.900 Zweitimpfungen). 

Neben der Anzahl der Erst- und Zweitimpfungen durch die städtischen Impfteams liegen nun auch die entsprechenden Angaben aus den Münchner Kliniken vor, die ihr Personal selbst impfen und zum Teil vom Freistaat auch direkt Impfstofflieferungen erhalten. 

Allerdings wurde in München die Corona-Impfungen mit Astrazeneca für unter 60-Jährige eingestellt.

München wird keine Modellstadt für Öffnungen und Corona-Lockerungen

Münchens Chancen als Modellregion für Corona-Öffnungen sind heute auf Null gesunken. Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) teilte bei einer Pressekonferenz mit, dass nur Städte unter 100.000 Einwohner für den Testlauf in Frage kommen. München liegt als größte Stadt in Bayern, mit mehr als 1,4 Millionen Einwohner, weit über dieser Grenze.

Ich bedauere, dass München nicht in die Reihe der Modellstädte aufgenommen wurde. Die Begrenzung der Einwohnerzahl als einziges Kriterium halte ich für schwer nachvollziehbar. Selbstverständlich wären wir in München wie bisher höchst verantwortungsvoll mit einer solchen Option umgegangen.

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD)

In Bayern kommen noch 46 Städte in Frage. Dort soll testweise eine Lockerung der Corona-Regeln geprobt werden.

Corona-Inzidenz in München kurz vor 100 - „Notbremse“ kommt nicht vor Ostern

Die Corona-Inzidenz in München kratzt an der 100er Marke - Am Dienstag meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Wert von 97,4.

Bei einem Wert über 100 greift in München die „Notbremse“. Damit würde wieder ein harter Lockdown gelten, unter anderem mit Ausgangsperre und verschärften Kontaktbeschränkungen.

Allerdings greift die „Notbremse“ nicht am selben Tag, an dem der Wert überschritten wird. Wenn die Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tage über 100 liegt, muss die Stadt München dies bekannt geben. Die verschärften Regeln gelten ab dem zweiten Tag nach dieser amtlichen Bekanntmachung - also frühestens nach dem fünften Tag nach der ersten Überschreitung der 100er Marke. Das teilte ein Sprecher der Stadt München auf Hallo-Anfrage mit.

Diese Regelung hat Auswirkung auf das Shopping an Ostern: Die Geschäfte des nicht täglichen Bedarfs in München haben am Gründonnerstag und Karsamstag geöffnet - mit vorheriger Terminbuchung (Click&Meet).

Geschäfte des tägliche Bedarf haben weiter hin ohne Terminbuchung geöffnet. Dazu zählt unter anderem der Lebensmittelhandel, Apotheken, Fahrradläden, Banken, Baumärkte und Blumenläden.

Mildes Frühlingswetter lockt ins Freie - Polizei mahnt zu Vernunft

Schönstes Frühlingswetter lockt die Menschen in Bayern in den kommenden Tagen vor die Haustür. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet am Dienstag verbreitet mehr als 20 Grad, „egal ob an der Donau oder im Chiemgau“, sagte ein Sprecher. Am Mittwoch könnten es am unteren Main sogar bis zu 25 Grad werden. Die Polizei stellt sich deshalb auf volle Parks sowie Plätze ein und kündigt Kontrollen an.

„Wenn es schneit, sind natürlich weniger Menschen draußen als bei so einem Wetter“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums München. „Gärtnerplatz, Isar, Englischer Garten - wir werden diese Punkte wie bisher auch abfahren und verstärkt vor Ort sein.“

Bei den Kontrollen wollen die Beamten demnach „mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl“ vorgehen. Man appelliere zudem an die Vernunft der Menschen.

Mit Blick auf das Osterwochenende geraten unterdessen auch die Ausflugsregionen wieder in den Fokus der Polizei. Im Allgäu würden die Beamten dort bei ihren Kontrollen wie im vergangenen Jahr wieder von der Bereitschaftspolizei unterstützt, kündigte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West an. „Man wappnet sich hier für die Frühlingswochen.“

Zumindest am Donnerstagabend könnte es am Alpenrand aber ungemütlich werden, teilte der DWD am Montag mit. Schauer oder kurze Gewitter seien dort „nicht völlig ausgeschlossen“.

-------------------------------------------

Update 29. März, 14.13 Uhr:

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Sonntag, 28. März, 117 neue Corona- Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet.

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 97,3.
  • 1.111 Todesfälle durch Corona in München.
  • In den vergangenen zwei Wochen wurden 1.999 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 1.736 (86,8 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,04. 
  • 58.560 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 54.693 Genesungen nach Corona-Infektionen.

Update 29. März, 13.10 Uhr:

OB-Reiter fordert Corona-Tests in München für Schüler*innen zu Hause

Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter hat am Montag in einem Schreiben an Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo gefordert, dass Schülerinnen und Schüler die in der Schule vorgesehenen Selbst-Tests zu Hause durchführen können.

Das sei, so Oberbürgermeister Reiter, schon aus infektiologischen Gründen einer Testung in der Schule vorzuziehen, da die Schüler*innen im Fall eines positiven Testergebnisses gar nicht erst in die Schule fahren würden. Die Kontakte auf dem Weg zur Schule oder in der Schule könnten so ausgeschlossen werden. Ein wichtiger Grund für eine Testung zu Hause sei außerdem, dass im Fall eines positiven Testergebnisses eine mögliche Stigmatisierung des Kindes verhindert werden könne. Gerade für Grundschulkinder sei das eine große psychische Belastung, die besser im Kreis der Familie aufgefangen werden könne. Zudem stellten die regelmäßigen Schultests auch für die Lehrkräfte eine zusätzliche Belastung und Verantwortung dar.

„Eine Testpflicht, die neben der Durchführung eines PCR oder PoC Antigen-Schnelltests nur einen in den Schulen unter Aufsicht durchgeführten Selbsttest als Teilnahmevoraussetzung für den Präsenzunterricht in Abschlussklassen ab einer 7-Tage-Inzidenz über 100 eröffnet, ist weder sachgerecht noch wird sie dazu führen, die ohnehin schon hohe Belastung auf Seiten der Schüler*innen und Eltern auf ein erträgliches Maß zu reduzieren“, kritisiert der Münchner OB.

Update 29. März, 12 Uhr:

Einsätze der Polizei München im Kontext mit der Corona-Pandemie

Im Zeitraum von Freitag, 26.03.2021, 06:00 Uhr, bis Montag, 29.03.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Knapp 4.300 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 245 Verstöße angezeigt.

------------------------------------

Update 28. März, 8.30 Uhr
In München liegt die 7-Tage-Inzidenz nur noch minimal unter dem Wert von 100. Was das für die kommenden Tage bedeuten könnte.

Corona in München: 7-Tage-Inzidenz nur noch minimal unter 100

München liegt seit vielen Tagen bei der 7-Tage-Inzidenz weit unter dem bayerischen Durchschnitt. Der Freistaat hat bereits vor über einer Woche die 100 gerissen. Morgen könnte es nun auch in der Landeshauptstadt soweit sein. Am Sonntag, 28. März, weist das RKI für München einen Wert von 98,8 aus. Innerhalb der letzten 7 Tage wurden 1466 neue Fälle gemeldet.

Schon am Montag könnte die 100er-Marke also überschritten werden. Das ist deshalb so bedeutend, weil die sogenannte Notbremse greift, wenn die Inzidenz mindestens drei Tage in Folge derart hoch bleibt. Geschäfte müssten wieder schließen (außer der Lebensmittelhandel), eine Ausgangssperre würde ab 22 Uhr gelten und Treffen im privaten Bereich wären nur noch mit einer externen Person möglich.

------------------------------------

Update: 26. März 2021

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Donnerstag, 25. März, 256 neue Corona- Fälle und 2 weitere Todesfälle gemeldet. Bis einschließlich vergangenen Donnerstag, 25. März, wurden von den städtischen Impfteams insgesamt rund 164.500 Corona-Impfungen durchgeführt

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 89,6.
  • 1.109 Todesfälle durch Corona in München.
  •  In den vergangenen zwei Wochen wurden 1.830 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 1.590 (86,9 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,08. 
  • 57.959  Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 54.339  Genesungen nach Corona-Infektionen.

------------------------------------

Update: 25. März 2021

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Mittwoch, 24. März, 291 neue Corona- Fälle (inkl. 14 Nachmeldungen) und 3 weitere Todesfälle gemeldet.

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 84,4 .
  • 1.107 Todesfälle durch Corona in München.
  •  In den vergangenen zwei Wochen wurden 1.806 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 1.561 (86,4 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,09. 
  • 57.703 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 54.171 Genesungen nach Corona-Infektionen.

Gottesdienste zu Ostern in der Münchner Frauenkirche unter Corona-Auflagen

Anders als im vergangenen Jahr sind öffentliche Gottesdienste in Bayern an Ostern erlaubt - wenngleich unter strikten Corona-Auflagen.

Im Rahmen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung könnten Ostergottesdienste stattfinden, sie sollen „weiterhin uneingeschränkt zulässig“ sein, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Mittwochabend nach einem Gespräch mit Vertretern der christlichen Kirchen und dem Landesverband der israelitischen Kultusgemeinden.

Traditionelle Palmprozessionen fallen dieses Jahr wegen der Pandemie allerdings vielerorts aus. An der Münchner Frauenkirche etwa wird es am Palmsonntag nicht wie üblich eine Prozession um den Dom und eine Segnung von Palmzweigen am Dombrunnen geben, wie das Erzbistum München und Freising mitteilte. Die Segnung der Palmzweige finde dafür im Dom statt.

An Präsenz-Gottesdiensten können weniger Menschen als sonst teilnehmen, teils ist eine vorherige Anmeldung nötig.

Im Münchner Dom sollen etwa zum Pontifikalamt und zu den Karmetten mit Kardinal Reinhard Marx laut erzbischöflichem Ordinariat 130 Menschen zugelassen sein. Sonst kommen dort zu Gottesdiensten an Weihnachten und Ostern weit über 1000 Gläubige.

Um mehr Menschen die Teilnahme zu ermöglichen, werden viele Gottesdienste live im Internet übertragen - das hat auch die Staatsregierung empfohlen.

Im Münchner Liebfrauendom soll die Feier der Osternacht mit Kardinal Marx nach dem bisherigen Plan um 21.00 Uhr beginnen. Die Taufe von sechs Erwachsenen wurde jedoch abgesagt, wie das Erzbistum mitteilte.

Tierpark Hellabrunn plant Öffnung zu Ostern

Da der Corona-Beschluss zu den „Ruhetagen“ an Ostern nicht umgesetzt wird, plant der Tierpark Hellabrunn für die Feiertag zu öffnen. Wenn die Inzidenz in München unter dem Wert 100 bleibt, können Besucher vorab ein Ticket erwerben.

Es ist erfreulich, dass der Tierpark nun doch über die Osterfeiertage öffnen kann. Für viele Münchner*innen ist der Tierparkbesuch in der Osterzeit eine beliebte Tradition. Gerade in diesem Jahr werden kleine und große Hellabrunn-Besucher*innen dieses beliebte Ausflugsziel besonders schätzen.

Verena Dietl, Aufsichtsratsvorsitzende in Hellabrunn und 3. Münchner Bürgermeisterin

Bündnis fordert Konzept für Öffnungen in München unabhängig von Corona-Inzidenz

Zahlreiche prominente Unterstützer aus Kunst, Kultur und Gastgewerbe haben die Politik aufgefordert, für München Öffnungsstrategien unabhängig von Inzidenz-Werten zu entwickeln.

So sollten Aktivitäten im öffentlichen Raum wie Gastronomie und Open-Air-Veranstaltungen ebenso wie Theater-, Konzert- und Kinobesuche ermöglicht und erneute Komplettschließungen verhindert werden, hieß es in einem am Mittwoch veröffentlichten offenen Brief.

So sei etwa das „Tübinger Modell“ interessant, wonach Bürger*innen nach einem Schnelltest beispielsweise 24 Stunden lang auf Wunsch auch mehrere Geschäfte, Restaurants und Konzerte besuchen können.

Initiiert unter anderem von den Münchener Kulturveranstaltern, der Tourismusinitiative München und dem Bayerischen Hotel- und Gaststättengewerbe haben sich inzwischen mehr als 130 Unterzeichner für den Aufruf gefunden.

Darunter sind auch prominente Namen wie Nikolaus Bachler, Intendant der Bayerischen Staatsoper, der Direktor der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, Matthias Mühling, oder der Intendant des Gärtnerplatztheaters, Josef Köpplinger. Auch der Bezirk Oberbayern gehört im Namen von „1242 Gastronomen und Hoteliers in München und Landkreis“ zu den Unterstützern.

----------------------------------------

Update: 24. März 2021

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Dienstag, 23. März, 225 neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet. 

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 82,5.
  • 1.104 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 3.727 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 2.763 (74,1 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,07. 
  • 57.412 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 53.954 Genesungen nach Corona-Infektionen.

München bewirbt sich als Modellstadt für Corona-Öffnungen

In acht Modellregionen will der Freistatt Bayern die Corona-Maßnahmen vorsichtig zurückfahren. Damit soll die Öffnungen von Handel und Kultur getestet werden. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch im Landtag an.

Aus jedem der sieben Regierungsbezirke soll eine Stadt oder ein Landkreis teilnehmen, in Oberbayern sogar zwei. Es gebe bereits mehr Bewerber als mögliche Plätze.

Auch München will sich als Modellstadt bewerben. Das hat die Vollversammlung des Stadrats beschlossen.

Die branchenübergreifende Vereinigung der Unternehmen in der Münchner Innenstadt begrüßt diesen Dringlichkeitsantrag. Er eröffne eine Öffnungsperspektive für Gastronomie, Handel, Kultur und Freizeit.

Denn bis ausreichend Impfungen durchgeführt sind, werden machbare, kunden- und besucherfreundliche Konzepte mit Testungen für die dringend notwendige Wiedereröffnung von Unternehmen, Einrichtungen und unseren Innenstädten von größter Bedeutung sein.

Wolfgang Fischer, Geschäftsführer CityPartnerMünchen

Die Chancen für München als Modellstadt angenommen zu werden stehen jedoch eher schlecht. Die Maßnahmen sollen nur in Regionen getestet werden, die eine 7-Tage-Inzidenz über 100 und unter 150 haben.

----------------------------------------------------

Update: 23. März 2021

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Montag, 22. März, 103 neue Corona-Fälle und 3 weitere Todesfälle gemeldet. 

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 80,0.
  • 1.104 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 3.558 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 2.521 (70,9 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,07. 
  • 57.187 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 53.787 Genesungen nach Corona-Infektionen.

OB Reiter richtet scharfe Worte an die neuen Corona-Maßnahmen

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sieht die von Bund und Ländern beschlossenen Corona-Maßnahmen als nicht überraschend an. Die Fortsetzung des Lockdowns bis zum 18. April nannte er in einer Mitteilung ein enttäuschendes „weiter so“. Die Wirkung der angekündigte 5-tägige „Ruhephase“ über Ostern und dem ergänzenden „Feiertag“ am Gründonnerstag seien aus seiner Sicht „bezweifelbar“.

Reiter hätte sich zudem eine vernünftige Lösung für die Osterferien gewünscht. Flüge nach Mallorca seien weiterhin erlaubt, Ferien in Bayern jedoch nicht. Besonders bedauerlich sei auch, dass keinerlei Angebote, Strategien oder Perspektiven für die nächsten Wochen oder zumindest für die Zeit nach dem 18.4.2021 gemacht wurden, was die Rückkehr zu mehr Normalität betrifft.

Weder in den Bereichen Kultur, Sport noch für den Einzelhandel oder die Gastronomie gab es erkennbare Fortschritte was Konzepte, die Öffnungen mit aktuellem negativen Corona-Test oder Impfung ermöglichen, betrifft. Dies finde ich sehr bedauerlich, weil den vielen Ankündigungen von Test-Strategien oder Impfangeboten für breite Teile der Bevölkerung keine nennenswerten Taten gefolgt sind. Ich biete hier gerne an, dass München sich für etwaige Pilotprojekte in dem gesamten Bereich zur Verfügung stellt und an zukunftsfähigen Strategien arbeitet, statt nur von MPK zu MPK zuzuwarten, was dort dann beschlossen wird.

Dieter Reiter

-----------------------------------------

Update: 22. März 2021

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Sonntag, 21. März, 127 neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet. 

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 86,0.
  • 1.101 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 3.430  Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 2.410 (70,3 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,11. 
  • 57.096 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 53.666  Genesungen nach Corona-Infektionen.

Die aktuelle Corona-Lage in München

In München wären eigentlich ab Montag weitere Corona-Lockerungen und Öffnungen möglich gewesen. Dies geht aus dem 5-Stufen-Plan aus der letzten Bund-Länder-Konferenz hervor.

Aufgrund der schlechten Entwicklung der Corona-Zahlen in München wurden diese Erleichterungen jedoch nicht umgesetzt. Die aktuellen Maßnahmen für Gastronomie, Kultur und Schulen im Überblick...

Start der Corona-Impfungen in den Münchner ASZ

Die Alten- und Service-Zentren in München starten Corona-Impfungen mit mobilen Impfzentren. Beginn der wohnortnahen Impfungen ist im ASZ Altstadt.

Die Maßnahme ist über über 80-Jährige gedacht, für die der Weg zum Impfzentrum in der Messe Riem zu beschwerlich ist. Drei ASZ können diese Leistung jedoch nicht anbieten.

Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

Am Wochenende gab es über 3400 Kontrollen und Einsätze der Polizei München in der Stadt und im Landkreis, um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Dabei wurden 277 Verstöße angezeigt.

Am Sonntagvormittag stellte die Polizei einen Verstoß gegen Corona-Auflagen in einer Kirche in Neuperlach fest. Bei einer Zeremonie haben sich dort 130 Personen aufgehalten, erlaubt wären nur 60.

Daraufhin verließen viele der anwesenden Personen die Örtlichkeit, bis die Vorgaben eingehalten wurden. Der für die Veranstaltung Verantwortliche wurde wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

------------------------------------------------

Update: 21. März, 15 Uhr:

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Samstag, 20. März, 144 neue Corona-Fälle und 2 weitere Todesfälle gemeldet.

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 83,9
  • 1.101 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 3.355 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 2.363 (70,4 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,15. 
  • 56.981 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 53.605 Genesungen nach Corona-Infektionen.

Update: 21. März, 13.44 Uhr:

Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

Am Sonntag, 21.03.2021, gegen 00:50 Uhr, wurde der Polizei eine laute Party in München-Schwabing mitgeteilt. Die Wohnung konnte schließlich lokalisiert werden, dies lag insbesondere an der sehr lauten Musik und entsprechendem Geschrei. In der Wohnung konnten dann letztendlich acht Personen angetroffen werden. Aufgrund der aktuellen Regelungen wurden alle nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt und aus der Wohnung verwiesen.

Am Sonntag, 21.03.2021, gegen 02:40 Uhr, wurde ebenfalls eine überlaute Wohnungsparty in der Schwanthalerhöhe der Polizei gemeldet. Vor Ort konnten dann insgesamt sechs Personen in einer Wohnung angetroffen werden. Alle wurden nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Update: 21. März

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Freitag, 19. März, 265 neue Corona-Fälle (inkl. 11 Nachmeldungen) und kein weiterer Todesfall gemeldet.

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 75,4.
  • 1.099 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 3.244 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 2.306 (71,1 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,15. 
  • 56.834 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 53.490 Genesungen nach Corona-Infektionen.

Update: 19. März

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Donnerstag, 18. März, 208 neue Corona-Fälle und zwei weitere Todesfälle gemeldet. 

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 72,3.
  • 1.097 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 3.110 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 2.109 (67,8%) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,15. 
  • 56.569 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 53.345 Genesungen nach Corona-Infektionen.

Corona-Impfungen mit Astrazeneca werden in München wieder aufgenommen

Nach der gestrigen Entscheidung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), den Corona-Impfstoff von Astrazeneca weiter zu verwenden, wird der Impfstoff ab heute auch in München wieder verimpft. Die seit Montag abgesagten Impftermine werden neu angestoßen, die Betroffenen erhalten vom System automatisch eine neue Termineinladung.

Bisher erhielten in München rund 14.800 Menschen die Erstimpfung mit Astrazeneca im Impfzentrum, rund 6.100 Impfdosen des Vakzins wurden an die Kliniken abgegeben.

Das Personal an Grund-, Sonder- und Förderschulen sowie Kitas wird ab Freitag, 26. März, im ISAR Klinikum geimpft. Somit verschiebt sich der ursprünglich für Montag, 22. März, vorgesehene Impfbeginn nur um vier Tage. Anmeldungen sind ab Dienstag, 23. März, möglich. Ein entsprechendes Info-Schreiben an die insgesamt 30.000 Berechtigten wird heute versandt.

Bis einschließlich vergangenen Donnerstag, 18. März, wurden von den städtischen Impfteams insgesamt rund 138.100 Corona-Schutzimpfungen durchgeführt: Im Impfzentrum 68.800 Erst- und 31.500 Zweitimpfungen sowie 21.300 Erst- und 16.500 Zweitimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen.

Darüber hinaus wurden rund 25.300 Impfdosen an Münchner Kliniken abgegeben, die ihr Personal selbst impfen.

-------------------------------------------

Update: 18. März 2021

Keine Corona-Lockerungen und Öffnungen in München ab nächster Woche

In München wird es keine weiteren Corona-Lockerungen geben. Das teilte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit. Öffnungen seien frühesten ab Montag, den 22. März, möglich - bei einer „stabilen“ Entwicklung der Infektionszahlen - wie in dem Stufen-Plan für Corona-Lockerungen in Bayern festgelegt wurde.

OB Reiter hatte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) um Klarstellung gebeten, wie die in der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung als Voraussetzungen für weitere Öffnungsschritte geforderte „stabile Entwicklung“ des Infektionsgeschehen konkret definiert sei.

Die Antwort des Gesundheitsministeriums liegt jetzt vor. Darin heißt es unter anderem:

Hat es im Verlauf der vergangenen 14 Tage einen im Wesentlichen kontinuierlichen (ggf. auch leichten) Anstieg der Infektionszahlen gegeben, so kann von einer stabilen Entwicklung in der Regel nicht ausgegangen werden, sofern nicht besondere Umstände im Einzelfall die Annahme rechtfertigen, dass es keinen weiteren Anstieg geben wird.“

Gesundheitsministerium Bayern

Für Reiter sei damit klar gestellt, dass es schon aus rechtlicher Sicht in München ab nächster Woche keine weiteren Lockerungen geben könne.

Es würden aber auch weitere Gesichtspunkte dafür sprechen, wie die kaum gegebene Planbarkeit. So könnten Öffnungsschritte frühestens ab 22. März in Kraft treten – genau an dem Tag der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz, bei der OB Reiter neue Corona-Regelungen erwarte.

Auch sei es angesichts der wieder dynamischen Entwicklung der Corona-Zahlen nicht auszuschließen, dass schon in absehbarer Zeit bei einem Inzidenz-Wert über 100 die ‚Notbremse‘ in Kraft tritt und dann alle Lockerungen wieder rückgängig gemacht werden müssten.

OB Reiter: Keine weiteren Corona-Lockerungen und Öffnungen in München möglich

Mit Blick auf die deutlich ansteckenderen Corona-Mutanten müsse auch von steigenden Fallzahlen ausgegangen werden. Aus diesem Grund sei der Rat von Reiters Fachleuten, von weiteren Öffnungen abzusehen.

Angesichts dieser Lage könne OB Reiter morgen im städtischen Krisenstab keine weiteren Lockerungen der Corona-Maßnahmen vorschlagen.

Damit werden Theater, Kinos, Biergärten, Konzertsäle und die Außengastronomie in München kommende Woche nicht öffnen. Mit dieser Entscheidung bleiben auch Kultureinrichtungen wie die Bayerische Staatsoper zu.

Das Münchner Residenztheater hat sich bereits darauf eingestellt. „Wir werden nicht den Apparat hochfahren, um ihn ein paar Tage später wieder runterzufahren“, sagte eine Sprecherin. Das Gärtnerplatztheater und die Münchner Kammerspiele wollten dagegen ab dem 26. März wieder vor Zuschauern spielen.

Die Entwicklungen der Corona-Inzidenz in München in den letzten vier Wochen

Heute vor vier Wochen lag die vom RKI für München gemeldete 7-Tage-Inzidenz noch bei 28,5.

Vor zwei Wochen, am 4. März, betrug die Münchner 7-Tage-Inzidenz 45,6 und der Anteil von Verdachtsfällen auf eine besorgniserregende Virusvariante (VOC) an allen per vPCR untersuchten Neuinfektionen lag bei 52,8 Prozent.

Aktuell liegt der Inzidenz-Wert bei 68,8 (laut LGL, da das RKI derzeit noch technische Problem mit der Darstellung hat) und der VOC-Anteil bei 68,6 Prozent. Dabei ist allein die Zahl der als britische Mutante (B.1.1.7) bestätigten Fälle innerhalb der vergangenen zwei Wochen von 423 auf jetzt 1.605 gestiegen.

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Mittwoch, 17. März, 234 neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 68,8 .
  • 1.097 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 2.928  Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 2.009  (68,6%) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,11. 
  • 56.361 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 53.236 Genesungen nach Corona-Infektionen.

----------------------------------------------

Update: 17. März 2021

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Dienstag, 16. März, 194 neue Corona-Fälle und zwei weitere Todesfälle gemeldet

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 66,7.
  • 1.097 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 2.797 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 1.903 (68,0%) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,11. 
  • 56.127 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 53.082 Genesungen nach Corona-Infektionen.

----------------------------------------

Letztes Update: 16. März 2021, 15.18 Uhr

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Montag, 15. März, 141 neue Corona-Fälle und ein weiterer Todesfall gemeldet. 

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 66,7.
  • 1.095 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 2.616 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 1.744  (66,7 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,07. 
  • 55.933 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 52.921  Genesungen nach Corona-Infektionen.

Corona-Impfungen an Grundschulen und Kitas in München wegen Astrazeneca-Stopp ausgesetzt

Nachdem das Bundesgesundheitsministerium die Corona-Schutzimpfungen mit AstraZeneca vorsorglich ausgesetzt hat, wird der bereits für 22. März vorbereitete Impfstart für das Personal von Schulen, Kitas und in der Kindertagespflege im ISAR Klinikum bis auf weiteres ausgesetzt.

Ohne AstraZeneca-Impfstoff stehe für ein eigenes Impf-Angebot für diese Personengruppen derzeit kein ausreichender Impfstoff zur Verfügung. Im Moment könnten daher nur Impfungen im Impfzentrum Riem stattfinden.

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA wird entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffs AstraZeneca auswirken.

Hausärzte in München startet Corona-Impfung

Ab April sollen laut Gesundheitsministerium die Corona-Impfung durch Hausärzte in Bayern starten.

In München haben bereits jetzt zwei Hausarztpraxen mit Impfungen begonnen. Ziel ist es, die Abläufe in den Praxen und den Umgang mit den neuartigen Impfstoffen zu erproben. Die Vakzine stellen zum Teil besondere Anforderungen an Lagerung und Verabreichung.

Dieses Projekt ist in Absprache und auf Wunsch der Hausärzt*innen entwickelt worden.

Geimpft werden nur Personen mit höchster Priorität, die bereits im bayerischen Impfportal registriert sind. Im Zuge von Hausbesuchen werden auch immobile Impfberechtigte geimpft.

Die in einer dritten Praxis mit AstraZeneca geplanten Impfungen mussten aufgrund des gestern vom Bundesgesundheitsministerium verfügten vorläufigen Impfstopps abgesagt werden.

Durch die Unterstützung des Gesundheitsreferats in den Hausarztpraxen leisten wir einen wichtigen Beitrag für einen möglichst reibungslosen Impfstart. Die Erkenntnisse, die während des zwei Wochen dauernden Tests bis Anfang April gewonnen werden, werden allen impfenden Ärzt*innen in München zur Verfügung gestellt. Wenn genügend Impfstoff zur Verfügung steht, steht von unserer Seite einem Impfstart ab Anfang April nichts mehr im Wege.

Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek

90 Prozent der Münchner Hausärzt*innen hätten sich bereit erklärt, ab April Corona-Schutzimpfungen zu verabreichen. Zusätzlich hat das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege eine weitgehende Entbürokratisierung in Aussicht gestellt, um die Impfung der breiten Gesellschaft zu beschleunigen.

Corona-Impfungen in den Alten- und Service-Zentren in München starten

Am Mittwoch, 17. März, starten die ersten wohnortnahen Corona-Impfungen in den Alten- und Servicezentren in München.

Den Anfang macht diese Woche das ASZ Untergiesing mit 130 bereits terminierten Impfungen. In den nächsten Wochen folgen weitere Angebote schwerpunktmäßig für über 80-Jährige Münchner*innen, für die der Weg nach Riem ins Impfzentrum zu beschwerlich ist.

Die Alten- und Service-Zentren gehen aktiv auf Bewohner*innen in den jeweiligen Stadtteilen zu, koordinieren die Terminvergabe und unterstützen die Impfungen vor Ort. Die Planungen für weitere Alten- und Service-Zentren laufen auf Hochtouren.

--------------------------------------

Update: 15. März 2021

Impfzentrum München sagt Corona-Impfungen mit Astrazeneca ab

Das Gesundheitsreferat München hat ab dem morgigen Dienstag alle Impfungen mit Astrazeneca ausgesetzt. Betroffene erhalten über das Online-Portal oder das Impf-Telefon eine Terminabsage.

Auch in Planegg wird Immunisierung mit dem Impfstoff ausgesetzt - Impfzentrum Gauting sagt 700 Impftermine ab

Das Bundesgesundheitsministerium hat wegen neuer Meldungen von Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit einer Astrazeneca-Impfung heute Nachmittag verkündet, die Impfungen mit dem Stoff auszusetzen. Im Impfzentrum München wurden daraufhin alle heute noch vereinbarten Astrazeneca-Termine mit dem Impfstoff von Biontech durchgeführt. Die Europäische Arzneimittelagentur soll laut Gesundheitsminister Jens Spahn (CSU) im Laufe der Woche noch zu einer Entscheidung kommen, wie weiter verfahren werden kann.

14.4000 Münchner bisher mit Astrazeneca geimpft

Bisher erhielten in München rund 14.400 Menschen die Erstimpfung mit Astrazeneca im Impfzentrum, rund 6100 Impfdosen des Vakzins wurden an die Kliniken abgegeben. Die ersten Personen in München wurden Mitte Februar mit Astrazeneca geimpft, so dass aktuell keine Zweitimpfungen anstehen, die nach bisherigen Vorgaben innerhalb von 12 Wochen erfolgen sollen.

Bereits mit Astrazeneca Geimpfte, die auch vier Tage nach der Impfung noch über Unwohlsein klagen und punktförmige Hautblutungen hätten, sollten sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben.

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Sonntag, 14. März, 88 neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet.

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 69,1 .
  • 1.094 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 2.567  Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 1.707 (66,5 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,11. 
  • 55.792 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 52.847 Genesungen nach Corona-Infektionen.

Impfungen, Schnelltest und Maskenpflicht - Die aktuellen Corona-Entwicklungen und Maßnahmen im Überblick

Ab April sollen Hausärzte in Bayern Corona-Impfungen durchführen. Die Impfstoff-Lieferungen sollen über die Apotheken laufen. Die Impfzentren werden aus diesem Grund nicht weiter ausgebaut.

Apotheken in Bayern können seit letzter Woche mindestens einmal die Woche einen kostenlosen Antigen-Schnelltest für Bürger*innen anbieten - sie sind jedoch nicht dazu verpflichtet.

Die Maskenpflicht in der Münchner Innenstadt gilt seit dem 10. März von 9 bis 21 Uhr. Sie gilt in der Altstadt-Fußgängerzone einschließlich Sendlinger-Tor-Platz, Rosental zwischen Sendlinger Straße und Rindermarkt, Rindermarkt, Viktualienmarkt, Dienerstraße, Schrammerstraße, Landschaftstraße, im Tal sowie in der Schützenstraße. Am dortigen Alkoholkonsumverbot (ganztägig von 0 bis 24 Uhr.) ändert sich nichts.

Eine Studie unter Leitung der Technischen Universität München und des Helmholtz Zentrums München weißt darauf hin, dass bei stärkerem Pollenflug, dass Corona-Risiko höher ist. Als Grund gaben die Wissenschaftler*innen an, dass die Körperabwehr nur in abgeschwächter Form auf Viren der Atemwege reagiert, wenn Pollen fliegen. Die Forscher*innen empfehlen Hochrisikogruppen, die Pollenflugvorhersagen zu beobachten und sich mit Staubfiltermasken zu schützen.

--------------------------------------------

Update: 14. März 2021

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Samstag, 13. März, 102 neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet.

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 66,2 .
  • 1.094 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 2.502 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 1.649 (65,9 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,21. 
  • 55.704  Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 52.802 Genesungen nach Corona-Infektionen.

Corona in München - Öffnungen der Schulen und Kitas ab Montag

Nach rund einem Vierteljahr Corona-Lockdown dürfen ab Montag (15. März) an auch die weiterführenden Schulen in Bayern wieder öffnen.

Die Landkreise und kreisfreien Städte müssen immer freitags bekanntgeben, welche Inzidenz-Einstufung dort gilt. Maßgeblich sind die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI).

Neu ist, dass die Einstufung dann für die komplette darauffolgende Kalenderwoche gilt. Damit soll ein mögliches tägliches Hin und Her zwischen Schulöffnungen und -schließungen in einer Region vermieden werden.

Für die Woche vom 15. März bis zum 21. März gilt für die Münchner Schulen und Kitas die Inzidenz-Stufe „50 -100“. Daraus ergeben sich nach dem Corona-Stufenplan für Öffnungen in Bayern folgende Maßnahmen...

  • In Kitas in München erfolgt die Betreuung im Regelbetrieb in festen Gruppen.
  • In Schulen in München findet der Präsenzunterricht in allen Jahrgangsstufen nur satt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Wo dies nicht möglich ist, findet Wechselunterricht statt.
  • An Hochschulen findet keine Präsenzveranstaltungen statt. Praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte sowie Veranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, sind unter Einhaltung der Abstands- und Maskenpflicht erlaubt
  • Einzelunterricht an Musikschulen ist möglich.
  • Angebote für Erwachsenenbildung sind in Präsenzform möglich.
  • Fahrschulen einschließlich der Fahrschulprüfungen sind unter Schutzauflagen zugelassen.
  • Berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung sind unter Schutzauflagen möglich.
  • Erste-Hilfe-Kurse bleiben zulässig.

---------------------------------------

Update: 13. März 2021

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Freitag, 12. März, 162 neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet.

Anlässlich eines Updates der Meldesoftware wurden nach Abgleich mit dem LGL Doppelmeldungen von 111 Fällen und 6 Todesfällen aus dem System entfernt.

Bei der Datenbereinigung handelt es sich meist um Personen, die in München erfasst und ermittelt wurden, aber tatsächlich im Landkreis gemeldet sind.

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI64,9 .
  • 1.094  Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 2.366 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 1.536 (64,9 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,21. 
  • 55.603  Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 52.735  Genesungen nach Corona-Infektionen.

Update: 12. März 2021

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Donnerstag, 11. März, 173 neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet. Bis einschließlich Donnerstag wurden von den städtischen Impfteams insgesamt rund 112.800 Corona-Schutzimpfungen durchgeführt

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 63,3 .
  • 1.100 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 2.216  Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 1.404 (63,4 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,21. 
  • 55.552  Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 52.700   Genesungen nach Corona-Infektionen.

Start der Corona-Impfungen an Grundschulen, Sonder- und Förderschulen sowie Kitas

Die Landeshauptstadt München wird für das Personal in Grund-, Förder- und Sonderschulen sowie für das Personal in Kinderbetreuungseinrichtungen und der Kindertagespflege ein eigenes Impfangebot einrichten.

Im ISAR Klinikum in der Sonnenstraße 24 sollen Impfberechtigte ab dem 22. März schnell und unkompliziert geimpft werden.

Betroffene Personen melden sich schnellstmöglich im bayerischen Registrierungssystem BayIMCO unter www.impfzentren.bayern an.

Wer in München wohnt, registriert sich unter seiner Wohnadresse. Impfberechtigte mit Wohnsitz außerhalb Münchens geben die Adresse der Dienststelle an. Alternativ können sich diese Personen mit ihrer Wohnadresse auch im wohnortzugehörigen Impfzentrum registrieren.

Bei der Registrierung muss die Option „Tätigkeit in einer Grund- oder Förderschule bzw. in Kinderbetreuungseinrichtungen oder in der Kindertagespflege“ angegeben werden. Betroffene erhalten vom Gesundheitsreferat eine detaillierte Anleitung zur Anmeldung. Beim Impftermin muss eine Arbeitgeberbescheinigung vorgelegt werden.

Mit Änderung der Corona-Impfverordnung vom 24.02.2021 rücken Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, der Kindertagespflege, in Grund-, Sonder- oder Förderschulen tätig sind, in die zweite Priorisierungsstufe auf.

Vom Begriff der Kinderbetreuungseinrichtungen sind auch die Heilpädagogischen Tagesstätten (HPT) und Schülerheime umfasst. Berechtigt sind nach dem Impfkonzept des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege alle Beschäftigten, die unmittelbar in den genannten Einrichtungen tätig sind. Diese Gruppe umfasst in München über 30.000 Impfberechtigte.

Kita-Besuch bei Erkältungssymptomen nur mit negativem Corona-Test

Das bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat darauf hingewiesen, dass ab kommenden Montag, 15. März, Kinder und Beschäftigte mit leichten respiratorischen bzw. Erkältungssymptomen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen nur mit einem negativen Corona-Test besuchen dürfen.

Wörtlich heißt es im Newsletter des Ministeriums: „Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) ist der Besuch bzw. die Tätigkeit in der Kinderbetreuungseinrichtung nur möglich, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird. Kinder und Beschäftigte mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache, verstopfter Nasenatmung (ohne Fieber), gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern können die Kinderbetreuungseinrichtung weiterhin ohne Test besuchen.

------------------------------------------------

Update: 11. März 2021

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Mittwoch, 10. März, 220 neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet.

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 56,9.
  • 1.100 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 2.046 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 1.269 (62,0 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,21. 
  • 55.380 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 52.608  Genesungen nach Corona-Infektionen.

----------------------------------

Update: 10. März 2021

Corona in München: Lockerung der Maskenpflicht in der Innenstadt

In München wurde die Maskenpflicht gelockert. In der Innenstadt muss die Maske ab Mittwoch, den 10. März, nur noch von 9 bis 21 Uhr getragen werden. Zuvor galt die Maskenpflicht ganztägig.

Die neue Regelung gilt in der Münchner Altstadt, einschließlich...

  • Sendlinger-Tor-Platz
  • Rosental zwischen Sendlinger Straße und Rindermarkt
  • Rindermarkt
  • Viktualienmarkt
  • Dienerstraße
  • Schrammerstraße
  • Landschaftstraße
  • im Tal
  • Schützenstraße

Auf die Maskenpflicht wird an den Zugängen zu den jeweiligen Bereichen mit Schildern hingewiesen. Das dortige Alkoholkonsumverbot gilt unverändert ganztägig von 0 bis 24 Uhr. 

Im öffentlichen Nahverkehr, beim Einkaufen, im Gottesdienst, beim Arztbesuch und in Alten- und Pflegeheimen muss weiterhin eine FFP2-Maske getragen werden.

Für Kinder unter 15 Jahren ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausreichend, Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Tragepflicht befreit.

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Dienstag, 9. März, 174 neue Corona-Fälle und ein weiterer Todesfall gemeldet.

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 55,4.
  • 1.100 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 1.871 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 1.097 (58,6 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,20. 
  •  55.160  Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 52.488 Genesungen nach Corona-Infektionen.

Corona stoppt Zuzug nach München weitgehend

Die Corona-Pandemie hat den Zuzug nach München und ins Umland der Landeshauptstadt im vergangenen Jahr gestoppt - zumindest vorübergehend. Der regionale Planungsverband geht davon aus, dass die Bevölkerungsentwicklung in Bayerns größtem Ballungsraum im vergangenen Jahr erstmals seit Jahren weitgehend stagnierte.

Demnach dürfte die Einwohnerzahl Münchens wie im Vorjahr bei etwa 1,48 Millionen Menschen liegen, schreiben die Fachleute des Verbands in einer am Mittwoch veröffentlichten Einschätzung. Zugrunde liegen dem die Daten des Statistischen Landesamts für die ersten drei Quartale.

Im Münchner Umland dürfte die Bevölkerung demnach mit 1,44 Millionen Menschen ebenfalls konstant geblieben sein.

2019 war die Einwohnerzahl der Landeshauptstadt noch um 13 000 Neu-Münchner kräftig gestiegen, im Umland waren es 6000 zusätzliche Bürger. Die Dimension wird vor allem in der längerfristigen Betrachtung sichtbar: Von 2009 bis 2019 hatte sich die Einwohnerzahl des Großraums um 273 000 Menschen vermehrt - was fast der Einwohnerzahl Augsburgs entspricht.

Das Wachstum geht laut Planungsverband überwiegend auf den Zuzug aus dem Ausland zurück, mit Rumänen, Italienern und Kroaten an der Spitze. Abgesehen davon verzeichnen München und die umliegenden Landkreise auch einen Geburtenüberschuss.

Der Zuzug ist ein Hauptgrund für den Anstieg von Immobilienpreisen und Mieten, den Corona jedoch nicht gestoppt hat. Die Stadt München hat den Mietspiegel 2021 veröffentlich - so viel kostet ein Quadratmeter Miete im Durchschnitt.

--------------------------------------

Update: 9. März 2021

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Montag, 8. März, 125 neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet.

Die Stadt meldet außerdem, dass bis einschließlich vergangenen Montag, 8. März, von den städtischen Impfteams insgesamt rund 101.100 Corona-Schutzimpfungen durchgeführt wurden.

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 55,4.
  • 1.099 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 1.737 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 998 (57,5 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,18. 
  • 54.986 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 52.395 Genesungen nach Corona-Infektionen.

Studie aus München: Mehr Corona-Infektionen bei stärkerem Pollenflug

Starker Pollenflug kann einer Studie zufolge das Corona-Risiko erhöhen. Gebe es viele Pollen in der Außenluft, stiegen die Infektionszahlen, berichtet ein internationales Team unter Leitung von Forschern der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München im Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ („PNAS“).

An Orten ohne Lockdown-Regelungen stieg die Infektionsrate im Schnitt um vier Prozent, wenn sich die Anzahl der Pollen in der Luft um 100 pro Kubikmeter erhöhte. In manchen deutschen Städten seien im Untersuchungszeitraum zeitweise pro Tag bis zu 500 Pollen auf einen Kubikmeter gekommen - dabei stiegen die Infektionsraten um mehr als 20 Prozent.

Die Erklärung für die Beobachtung laut Forschern: Wenn Pollen fliegen, reagiert die Körperabwehr in abgeschwächter Form auf Viren der Atemwege. Der Körper produziere dann unter anderem weniger sogenannter antiviralen Interferone.

Die täglichen Infektionsraten korrelierten mit der Pollenzahl in Ländern mit und ohne Lockdown. Galten in den untersuchten Gebieten Lockdown-Regeln, halbierte sich die Zahl der Infektionen im Schnitt bei vergleichbarer Pollenkonzentration in der Luft.

Corona-Studie aus München zu erhöhtem Infektionsrisiko bei Pollenflug

Die Autoren hatten Daten zu Pollenbelastung und Sars-CoV-2-Infektionsraten aus 130 Regionen in 31 Ländern auf fünf Kontinenten analysiert. Sie berücksichtigten auch demografische Faktoren und Umweltbedingungen, darunter Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Bevölkerungsdichte und die Ausprägung des Lockdowns.

Münchner Infektiologe Wendtner rät im Frühjahr weiterhin zur Corona-Maske

Der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner sagte, das Pollenexposition im Frühjahr zu einer erhöhten Infektanfälligkeit gegenüber bestimmten Viren führen könne, sei in der Fachliteratur beschrieben und prinzipiell bekannt. „Neu ist, dass dieser Effekt nun auch für das neue Coronavirus, also Sars-CoV-2, wissenschaftlich belegt wurde.“

Man dürfe sich aufgrund eines vermeintlich schützenden Effektes der UV-Strahlen im Frühjahr nicht zu sehr in Sicherheit wiegen und das Masken- und Abstandsgebot vergessen, sagte der Chefarzt für Infektiologie an der München Klinik Schwabing.

Vielmehr sollte im Frühjahr, wenn besonders viele Pollen die Luft belasten können, ganz besonders auf das Tragen einer Partikelfiltermaske geachtet werden: die Maske filtert nicht nur zuverlässig die Pollen aus der Luft, sondern auch die Sars-CoV-2 Viren.

Clemens Wendtner

-----------------------------------------

Letztes Update: 8. März 2021, 16.01 Uhr

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Sonntag, 7. März, 61 neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet. 

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 54,2.
  • 1.095 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 1.693 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 947 (55,9 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,15. 
  • 54.861  Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 52.341  Genesungen nach Corona-Infektionen.

Rückrufaktion für Corona-Masken in München

Nach der Einführung der FFP2-Maskenpflicht in Bayern hatte der Freistaat kostenlose Corona-Masken an Bedürftige verteilt. Davon entsprachen jedoch einigen nicht den Anforderungen der Standards FFFP2 oder KN95.

Aus diesem Grund startet jetzt eine Rückrufaktion - Konkret handelt es sich um Masken mit folgenden Kennzeichen:

  • Bezeichnung: Titanium Silver Antibacterial Antiviral Mask
  • Hersteller: Shenzhen Tengta Antibacterial Textile Co., Ltd und Ningbo Qihui Protective Product Co. Ltd. (Authorized Manufacturer)
„Tengta Titanium Silver Antibacterial Antiviral Mask“

Diese Corona-Masken können ab kommenden Mittwoch, 10. März, bis spätestens Mittwoch, 24. März, kostenlos ausgetauscht werden.

Der Austausch der Masken erfolgt in München im zuständigen Sozialbürgerhaus an der Infothek, von Montag bis Freitag zwischen 8.30 und 12 Uhr. Dazu müssen die falsch deklarierten Masken − wenn möglich − in Originalverpackung und mit dem, im Umschlag der Lieferung beigelegten Schreiben, mitgebracht werden.

Die Adresse des jeweils zuständigen Sozialbürgerhauses kann abgerufen werden unter muenchen.de/dienstleistungsfinder/muenchen/1060763/.

Corona in München: 7-Tage-Inzidenz des RKI über 50 - Diese Regeln gelten ab heute

Am Montag, 8. März, tritt die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft. Dabei sind einige Regelungen (aktuell: Kontaktbeschränkung, Einzelhandel, Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten, Sport) abhängig vom Wert der 7-Tage-Inzidenz. Die jeweiligen Grenzwerte sind dabei eine 7-Tage-Inzidenz von über 35, über 50 oder über 100.

In München liegt dieser am Montagmorgen laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 54,2.

Für die Landeshauptstadt hat das bayerische Gesundheitsministerium die Inzidenzeinstufung für das Inkrafttreten der Verordnung am 8. März auf „50 - 100“ festgelegt. Damit werden ab Montag folgende Corona-Regeln gelockert:

  • Treffen zweier Haushalte (maximal 5 Personen) sind erlaubt.
  • Buchhandlungen dürfen öffnen.
  • Öffnung von Flug- und Fahrschulen (mit tagesaktuellem Test).
  • Weitere „körpernahe Dienstleistungen“ sind erlaubt (zum Teil mit tagesaktuellem Test).
  • Öffnung des Einzelhandels mit Termin (click & meet).
  • Museen, Galerien, zoologische/botanische Gärten und Gedenkstätten dürfen mit Terminbuchung öffnen.
  • Individualsport im Außenbereich mit maximal 5 Personen aus zwei Haushalten und Sport in Gruppen von maximal 20 Kindern bis 14 Jahre ist erlaubt.

Diese Einstufung gilt solange, bis der betreffende Grenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten (oder unterschritten) wird.

Die dann maßgeblichen Regelungen treten anschließend ab dem zweiten Tag nach der dreimaligen Über-/Unterschreitung in Kraft. Bleibt der Inzidenz-Wert bis zum 22. März stabil oder nimmt er weiter ab, können weitere Öffnungsschritte erfolgen.

Tierpark Hellabrunn und Botanischer Garten - Öffnungen in München

Der Münchner Tierpark Hellabrunn hat angekündigt, ab Montag wieder zu öffnen. Eintrittskarten können aber nur über den städtischen Karten-Dienstleister München Ticket erworben werden.

Auch der Botanische Garten in Nymphenburg öffnet ab dem 8. März seinen Außenbereich wieder von 10 bis 17 Uhr. Die Gewächshäuser bleiben jedoch geschlossen und Führungen sind nicht möglich. Eingang erfolgt nur über die Hauptkasse in der Menzinger Straße.

Der Eintritt ist bis zum 21. März kostenfrei. Eine Voranmeldung ist deshalb nicht nötig, die Besucherzahl ist jedoch begrenzt. Vor Ort werden die Kontaktdaten erfasst und das Tragen einer FFP2-Maske ist auf dem gesamten Gelände verpflichtend.

Die aktuellen Corona-Regeln in Bayern: Der Stand der Lockerungen und Öffnung für Einzelhandel, Schulen und Kontaktbeschränkungen...

-------------------------------------------------------

Update: 07. März 2021

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Samstag, 6. März, 121 neue Corona-Fälle und 2 weitere Todesfälle gemeldet.

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 52,1.
  • 1.095 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 1.653 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 919 (55,6 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,16. 
  • 54.800 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 52.318 Genesungen nach Corona-Infektionen.

----------------------------------

Update: 6. März 2021

Aktuelle Corona-Zahlen in München: 7-Tage-Inzidenz, Infektionen, Virus-Mutante, Todesfälle

In München wurden für Freitag, 5. März, 144 neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet.

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 48,3.
  • 1.093 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 1.560 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 848 (54,4 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,16. 
  • 54.679 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 52.257 Genesungen nach Corona-Infektionen.

----------------------------------

Update: 5. März 2021

Die aktuellen Corona-Zahlen in München

In München wurden für Donnerstag, 4. März, 119 neue Corona-Fälle (inkl. 13 Nachmeldungen) und 5 weitere Todesfälle gemeldet.

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 48,7.
  • 1.093 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 1.412 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 745 (52,8 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,16. 
  • 54.546 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 52.117 Genesungen nach Corona-Infektionen.

Corona-Lockerungen in München - Museen und Tierpark stellen sich auf Öffnungsstufe bei Inzidenz 50 bis 100 ein

Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) in München hat unter Leitung von Oberbürgermeister Dieter Reiter beschlossen, dass sich die städtischen Museen sowie der Tierpark Hellabrunn vor dem Hintergrund der aktuellen Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz und des bayerischen Kabinetts für kommende Woche auf das Szenario „Inzidenzwert 50 – 100“ vorbereiten sollen.

Am Freitagmorgen liegt die Münchner 7-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 48,7. Allerdings fordern die aktuellen Beschlüsse eine „stabile“ Inzidenz unter 50 bzw. zwischen 50 und 100, ohne zu definieren, nach welchen Kriterien eine Inzidenzentwicklung als „stabil“ anzusehen ist.

Hallo München hat den Stufen-Plan der Corona-Lockerungen und Öffnungen im Überblick zusammengefasst.

Angesichts der in den letzten Tagen kontinuierlich steigenden Münchner Fallzahlen setzt die Stadt deshalb für ihre Einrichtungen auf Verlässlichkeit und Planbarkeit.

Hier muss der Freistaat in seiner neuen Corona-Verordnung schnellstens ganz konkret festlegen, welche Kriterien an eine stabile Inzidenzentwicklung anzulegen sind. Denn gegenwärtig können wir nur davon ausgehen, dass wir kommende Woche stabil unter dem Inzidenzwert 100 liegen werden

Dieter Reiter

----------------------------------

Update: 4. März 2021

Die aktuellen Corona-Zahlen in München

In München wurden für Mittwoch, 3. März, 153 neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet.

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 45,6  .
  • 1.088 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 1.290 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 704 (54,6 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,10. 
  • 54.427 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 52.060 Genesungen nach Corona-Infektionen.

OB Reiter begrüßt Corona-Lockerungen, aber kritisiert Komplexität der Maßnahmen

Laut einen Presse-Statement würde Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter den Beschluss des Bund-Länder-Gipfels am Mittwoch begrüßen, vor allen die Lockerungs-Maßnahmen. Allerdings kritisiere er auch, dass die Regelungen sehr komplex seien.

Auch wenn ich es grundsätzlich natürlich begrüße, dass über Lockerungen nachgedacht wird, sind die jetzt getroffenen Maßnahmen schon sehr komplex, sehr diffizil. Jetzt gibt es sogar drei Inzidenzstufen, die jeweils andere Regelungen auslösen. Ich hoffe, dass zumindest in der Verordnung des Freistaats Bayern für die Verwaltung vollziehbare und für die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbare und praxistaugliche Regelungen getroffen werden – beispielsweise wie das Wort „stabil“ im Hinblick auf die Inzidenzwerte zu interpretieren ist.

Dieter Reiter

Corona-Lockerungen in Bayern ‒ Die fünf Stufen für Öffnungen im Überblick

OB Reiter würde sich außerdem wünschen, dass zumindest bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin Ende März konkrete Schritte für eine bundesweite Test-Strategie und deren Finanzierung getroffen würden.

Münchner Infektiologe Clemens Wendtner: Inzidenz-Zahlen und R-Wert nicht aus den Augen verlieren

Der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner mahnt nach den Bund-Länder-Beschlüssen mit neuen Öffnungsmöglichkeiten weiter zu Wachsamkeit.

Es sei nachvollziehbar, wie sehr sich alle ein normales Leben zurück wünschten, sagte der Chefarzt für Infektiologie an der München Klinik Schwabing am Donnerstag. „Aus medizinischer Sicht wäre wichtig, dass wir sowohl die Inzidenzzahlen als auch den R-Wert nicht aus den Augen verlieren“, sagte Wendtner weiter. Der Infektiologe, behandelte vor über einem Jahr die ersten
Corona-Patienten Deutschlands.

Welche Folgen ein exponentielles Wachstum bei den Infektionszahlen hat, haben wir bereits erleben müssen. Und wir wissen auch wie schwer es ist, die Infektionen dann wieder auf ein erträgliches Maß zu senken

Clemens Wendtner

Impfungen, Schnelltests und das weitere Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln seien die zentralen Instrumente, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Damit müssten hinuntergebrochen auf eine lokale Ebene kluge Konzepte entwickelt werden, um eine Balance aus individueller Freiheit, Öffnung und gleichzeitig notwendigem Schutz vor Infektion - und damit dem Schutz für andere - möglich zu machen.

Der Corona-Lockdown wurde verlängert, aber es kommen regionale Lockerungen und Öffnungen in Bayern. Die richten sich nach der Inzidenz und kommen in fünf Stufen.

Zudem müsse es gelingen, beim Impfen die Geschwindigkeit extrem zu erhöhen, um möglichst rasch eine hohe Zahl geschützter Menschen zu haben. Die Impfstoffe seien allesamt hochwirksam und gut, betonte der Infektiologe.

Es sei schwer, die vielen unterschiedlichen und berechtigten Wünsche der Menschen zu berücksichtigen. „Freiheit, Kultur, Erwerbstätigkeit, aber auch Gesundheit sind so wichtige Werte und Güter, und das Virus spielt diese gnadenlos gegeneinander aus.“

------------------------------------------------------

Update: 3. März 2021

Die aktuellen Corona-Zahlen in München

In München wurden für Dienstag, 2. März, 179 neue Corona-Fälle und 1 weiterer Todesfall gemeldet.

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 43,2 .
  • 1.088 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 1.152 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 578 (50,2 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,10. 
  • 54.291 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 51.954  Genesungen nach Corona-Infektionen.

Corona-Konferenz von Bund und Ländern gestartet - Was für Pläne es für Lockdown, Lockerungen und Öffnungen gibt

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zu Beginn der Verhandlungen mit den Ministerpräsidenten der Länder über mögliche Lockerungen des monatelangen Corona-Lockdowns die besondere Bedeutung der Beratungen hervorgehoben. Es sei ein „wichtiger Tag“, sagte Merkel am Mittwoch nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen zu Beginn der Online-Beratungen mit den Länderchefs.

Sie wurde mit den Worten zitiert: „Wir können den Übergang in eine neue Phase gehen.“ Vor der großen Runde hatten die Ministerpräsidenten in einer gesonderten Runde ohne Merkel miteinander beraten.

In den entscheidenden Verhandlungen am Nachmittag sollte besprochen werden, wie es nach dem Ende des zunächst bis zum 7. März befristeten Lockdowns bei der Pandemie-Eindämmung weitergeht und welche Perspektiven für Lockerungen der Corona-Maßnahmen es gibt.

Das ist nicht zuletzt abhängig von den Möglichkeiten, künftig regelmäßig Corona-Schnell- und Selbsttests zu nutzen. Merkel habe am Dienstag vor den Abgeordneten der Unionsfraktion im Bundestag nach Teilnehmerangaben eine breite Teststrategie für April, Mai und Juni vorausgesagt.

Aus einem aktualisierten Beschlussentwurf von Mittwochmorgen geht hervor, dass auch Lockerungen für Regionen im Gespräch sind, in denen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 stabil unterschritten wird.

In dem Fall könnte es dann beispielsweise eingeschränkte Öffnungen insbesondere des Einzelhandels mit konkreten Einkaufsterminen geben. Neben solchen Terminshopping-Angeboten könnten dann unter anderem auch Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten „für Besucher mit vorheriger Terminbuchung“ geöffnet werden.

Der Beschlussentwurf war dem Vernehmen nach noch nicht mit allen Ländern vorabgestimmt. Was am Ende beschlossen wird, gilt als offen.

---------------------------------

Update: 2. März 2021

Die aktuellen Corona-Zahlen in München

In München wurden für Montag, 1. März, 74 neue Corona-Fälle und 3 weitere Todesfälle gemeldet. 

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 38,5 .
  • 1.087 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 1.048  Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 472 (45 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,05. 
  • 54.112 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 51.922 Genesungen nach Corona-Infektionen.

Forderung nach Corona-Lockerungen und Öffnung des Einzelhandels

Nach den Öffnungen für Friseure, Baumärkte und Blumenläden werden auch Rufe aus anderen Bereichen nach Lockerungen lauter. Mit der Initiative „Das Leben gehört ins Zentrum“ fordert ein breites Bündnis aus Einzelhändlern, Verbänden und Handelsimmobilieninvestoren und -betreibern die Wiedereröffnung der Geschäfte zum 8. März.

Mit der Lichtaktion Die Stadt lebt“ möchte die Einzelhandels- und Handelsimmobilienbranche deutlich machen, dass große Teile von Deutschlands städtischen Räumen akut bedroht seien.

Um deutlich zu machen, welche Flächen in den Innenstädten bei einem andauernden Lockdown von Schließung bedroht seien, lassen die Händler ihre Schaufenster vor der Ministerpräsidentenkonferenz in rotem Licht erstrahlen. Auch die Pasing Arcaden in München beteiligen sich an der Aktion.

Wir sind als Shopping Center ein Treffpunkt für Alle hier im Münchner Westen. Die Schließung der Geschäfte der Pasing Arcaden im monatelangen Lockdown, bringt uns und unsere Shop-Mieter in eine ernste Notlage. Wir alle haben gut gewirtschaftet, dennoch sind die Rücklagen irgendwann aufgebraucht. 

Centermanager der Pasing Arcaden, Rolf Wernicke

Das Bündnis fordert ein Ende der andauernden Lockdown-Politik und erwartet ein Konzept, wie Leben mit Corona möglich ist. Beispiele dafür seien massenhafte Schnelltests, digitale Lösungen, schnelles Impfen und Anerkennung der erfolgreichen Schutz- und Hygienekonzepte.

Bereits nach dem ersten Lockdown hätte der Einzelhandel unter Beweis gestellt, dass die flächendeckenden Maßnahmen zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern wirksam seien. Zu den Maßnahmen zählen...

  • Zugänge zu den Filialen und Shopping Centern steuern
  • Reinigen und Desinfizieren
  • Abstand einhalten
  • Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Übertragungswege eindämmen
  • Mitarbeiter organisieren
  • Bewusstsein stärken und Umsetzung sicherstellen

Das Bündnis bezieht sich dabei auf eine vom RKI veröffentlichte Einschätzung des allgemeinen Infektionsrisikos. Demnach hätte der Einzelhandel einen grundsätzlich niedrigen Anteil am Infektionsgesehen.

----------------------------------------------

Letztes Update: 1. März 2021, 16.07 Uhr

Die aktuellen Corona-Zahlen in München

In München wurden für Sonntag, 28. Februar, 46 neue Corona-Fälle und keine weiteren Todesfälle gemeldet. 

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 39,8.
  • 1.082 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 1.020 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 422 (41,4 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,06. 
  • 54.038 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 51.865 Genesungen nach Corona-Infektionen.

Corona-Lockerungen ab Montag - Öffnungen von Friseur, Baumarkt und Gärtnerei

In Bayern geht es heute mit den ersten Öffnungen von Geschäften einen kleinen Schritt in Richtung Normalität. „Friseure, Gärtner, Baumärkte, Fußpflege-Praxen, Gärtnereien, Gartenmärkte und Blumenläden werden vom 1. März an landesweit unter den gleichen Bedingungen zugelassen, die für die bereits jetzt ausnahmsweise geöffneten Handels- und Dienstleistungsbetriebe gelten“, schreibt die Bayerische Staatsregierung.

FFP2-Masken bleiben selbstverständlich Pflicht. Eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern für jede Person in einem Raum darf nicht unterschritten werden, zumindest für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Corona-Lockerungen für Friseure

Nach knapp elf Wochen Corona-Lockdown dürfen ab Montag Friseure wieder öffnen - unter erhöhtem Arbeitsschutz- und Hygieneauflagen. In Bayern müssen Kunden FFP2-Masken tragen, das Personal mindestens medizinische Gesichtsmasken. In den Salons muss der Mindestabstand eingehalten werden, Trennwände sind empfohlen.

Friseuren sei es derzeit besonders wichtig, dass Kunden pünktlich kämen und nicht kurzfristig absagen, sagt eine Kreishandwerksmeisterin aus Unterfranken. Denn nur eine gewisse Anzahl an Menschen darf zeitgleich in den Salon und sonst könnte die Planung durcheinander kommen. Viele Friseure arbeiten daher ausschließlich mit Terminreservierungen. Wenn jemand spontan etwas verlangt, das vorab nicht abgesprochen war, bringe das ebenso in die Bredouille.

Übrigens ist mit Preiserhöhungen zu rechnen: Denn viele Friseure kalkulieren durch die Schutz- und Hygieneauflage ihre Preise neu, sagte Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Der Verband befürchtet, dass im Laufe des Jahres jeder vierte Friseursalon in Bayern schließen muss. Bei vielen Betrieben seien die Corona-Hilfen noch nicht angekommen.

Lockerungen für „körpernahe Dienstleistungen“ - Öffnung für Fußpflege- und Nagelstudios

Ab Montag dürfen auch Maniküre, Pediküre und andere „körpernahe Dienstleistungen“ wieder angeboten werden, die „zum Zweck der Körperhygiene und Körperpflege erforderlich sind“.

Diese Formulierung habe in der Branche laut dem Verband Cosmetic Professional (VCP), der Unternehmen der Dienstleistungskosmetik vertritt, für gewisse Unsicherheiten und Interpretationsspielraum gesorgt. Fachbetriebe müssten nun entscheiden, wann eine Behandlung hygienisch notwendig sei.

Fußpflege- und Nagelstudios sowie andere Schönheitssalons waren seit dem 1. November geschlossen. Ausschließlich medizinisch notwendige Dienstleistungen durften mit Attest durchgeführt werden.

Auch Gesichtsbehandlungen - wie das Färben von Wimpern und Augenbrauen, Permanent-Make-up, Gesichtsmassagen und
Anti-Aging-Behandlungen - dürfen wieder durchgeführt werden. „Die Maskenpflicht entfällt bei Kunden nur, soweit die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt“, heißt es seitens des bayerischen Innenministeriums.

Solarien und Betriebe, die zum Beispiel Wellness-Massagen anbieten, bleiben indessen weiterhin geschlossen, da sie laut Gesundheitsministerium „nicht hygienisch oder pflegerisch erforderlich sind“.

Öffnung der Baumärkte und Gärtnereien

Die Öffnung der Baumärkte wurde kontrovers diskutiert, aber die Regierung verteidigte das Vorgehen: Wenn die Gartenabteilungen geöffnet werden dürften, der Rest der Baumärkte aber nicht, werfe das Fragen auf.

Mit Hygiene- und Abstandskonzepten sei man für die Besucher gewappnet. „Jeder Einkaufswagen wird für Kunden einzeln desinfiziert, es gibt separate Ein- und Ausgänge und Sicherheits- sowie Ordnungspersonal ist vor Ort“, sagte Bernd Ohlmann vom Handelsverband Bayern, der mit Baumarktleitern telefoniert habe.

In vielen Baumärkten seien Zählapparaturen installiert, um die Besucherzahlen im Blick zu halten. Nicht auszuschließen seien sogenannte Einkaufstouristen aus den Nachbarbundesländern, in denen noch keine Öffnungen erlaubt sind.

Corona-Lockerungen für Blumenläden

Stiefmütterchen, Primeln, Hornveilchen und andere Frühlingspflanzen stehen bereit - in manchen Gewächshäusern sogar bis zu Hunderttausenden. Denn die sogenannten Frühlingsblüher sprießen Anfang März.

Zahlreiche Blumen mussten mit dem Lockdown im vergangenen Jahr vernichtet werden. Da man sich nicht sicher war, wann wieder geöffnet werden darf, wurde in manchen Gewächshäusern das Wachstum der Pflanzen künstlich verzögert.

Baumschulen sind eine Untergruppierung des Gartenbaus -weshalb auch diese erwerbsmäßig bewirtschaftete Anbauflächen öffnen dürfen. Die Baumschulen in Bayern wollen ein deutlich höheren Vorsorge- und Hygienestandard erreichen als es beispielsweise im Lebensmitteleinzelhandel oder auf Wochenmärkten besteht.

Der Verkauf und die Beratung sollen ausschließlich im Freien stattfinden. Der Mindestabstand wurde auf zwei Meter erweitert.

------------------------------------

Update vom 28. Februar 2021, 12.55 Uhr:

Corona in München: Polizei greift ein - bis zu 300 Personen an einschlägig bekannten Plätzen

Wie die Polizei am Sonntag-Mittag mitgeteilt hat, wurden am Freitagabend, 26.02.2021, verschiedene Gruppen mehrerer Personen im Innenstadtbereich festgestellt. Die Personen hätten dort zum Teil auch Alkohol konsumierten und zum Teil auch die Abstände zueinander nicht eingehalten.

Im Bereich des Wedekindplatzes wurden bis zu 300 Personen angetroffen und am Gärtnerplatz bis zu 250 Personen. In allen Fällen wurden die Personen von Einsatzkräften der Münchner Polizei und der Bereitschaftspolizei zum Teil auch mit Lautsprecherdurchsagen darauf hingewiesen, dass die Verhaltensweisen gegen die aktuellen Infektionsschutzregeln verstoßen.

Zum Teil wurden auch Platzverweise ausgesprochen und über zehn Personen erhielten auch Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz. Am späteren Abend waren diese Plätze wieder leer.

Corona in München: Die aktuelle 7-Tages-Inzidenz steigt weiter

Am Sonntag ist die 7-Tage-Inzidenz für die Stadt München erstmals wieder über den Wert von 35 gestiegen. Das aktuelle Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) weist einen Wert von 36,5 aus. Das ist deshalb wichtig, da mit einer langfristigen Unterschreitung des Wertes von 35 weitreichende Öffnungen verbunden werden.

In München wurden für Samstag, 27. Februar, 69 neue Corona-Fälle und keine weiteren Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 53.993 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 51.846 Personen, die bereits genesen sind, sowie insgesamt 1.084 Todesfälle.

Update: 26. Februar 2021

Die aktuellen Corona-Zahlen in München

In München wurden für Donnerstag, 25. Februar, 92 neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet. 

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 32,9.
  • 1.082 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 860 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 356 (41,4 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,99. 
  • 53.800 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 51.728  Genesungen nach Corona-Infektionen.

Panne um Corona-Zahlen beim RKI behoben - Der aktuelle Inzidenz-Wert in München

12.06 Uhr

Nach der Verwirrung um die vom Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldeten Corona-Zahlen am Freitagmorgen konnte die Daten-Panne behoben werden. Mittlerweile ist das Dashboard wieder online.

Für München wird eine aktuelle 7-Tage-Inzidenz von 32,9 angezeigt. Damit ist der Wert seit Donnerstag (34,4) gesunken.

Verwirrung um Corona-Zahlen vom RKI - Inzidenz-Wert in München hat sich verdoppelt

09.15 Uhr

In München sorgte am Freitagmorgen die vom Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldeten Corona-Zahlen für Aufsehen. Für die Landeshauptstadt wurde ein Inzidenz-Wert von 65,9 gemeldet - am Tag zuvor waren es noch 34,4. Der Wert hätte sich damit innerhalb eines Tages fast verdoppelt, wie die TZ berichtet.

Die dpa berichtet von einer Daten-Panne beim RKI, auch andere Landkreis seinen davon betroffen. Das Dashboard, auf dem die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlich werden, ist zur Zeit nicht erreichbar. Auf der Website heißt es, die Daten würden derzeit aktualisiert und stünden voraussichtlich gegen 10.00 Uhr wieder zur Verfügung.

Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

Im Zeitraum von Donnerstag bis Freitag gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich der Polizei München (sowohl Stadt- und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen.

Über 1.500 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 111 Verstöße angezeigt. Davon betrafen 108 die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen.

Am Freitag, gegen 00:14 Uhr, riefen Mitteiler beim Polizeinotruf 110 an und informierten über eine Gruppe mehrerer junger Personen, die sich im Bereich Nordend- und Adalbertstraße aufhalten würden und dort laut Musik hören würden.

Mehrere Streifen der Münchner Polizei wurden zur Einsatzörtlichkeit geschickt und sie trafen dort auf mehrere Personen, die dort Alkohol konsumierten und keine Mindestabstände zueinander einhielten.

Sechs Personen (vier Frauen und zwei Männer, 18-22 Jahre, mit Wohnsitzen in München und einmal mit einem Wohnsitz im Regierungsbezirk Darmstadt) wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Danach mussten sie die Örtlichkeit verlassen.

---------------------------------------

Update: 25. Februar 2021

Die aktuellen Corona-Zahlen in München

In München wurden für Mittwoch, 24. Februar, 120 neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet.

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 34,4.
  • 1.077 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 791 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 305 (38,6 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,99. 
  • 53.709 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 51.749 Genesungen nach Corona-Infektionen.

Corona-Lockerungen in Bayern - München muss aber auf Öffnungen verzichten

In Bayern dürfen ab dem 1. März neben Friseuren auch Garten- und Baumärkte öffnen, sowie körpernahe Dienstleistungen angeboten werden. Doch diese Corona-Lockerungen stoßen nicht überall auf Verständnis. In München werden die Rufe nach einer verständlichen Öffnungsstrategie immer lauter.

Nachdem Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am 19. Februar 2021 einen Vorschlag zu Lockerungen in der Landeshauptstadt gemacht hat, wurde dieser von der Regierung in Oberbayern aus Sorge vor der Virus-Mutante abgelehnt. Reiter hatte seinen Vorstoß mit dem niedrigen Inzidenz-Wert begründet.

Frust über Corona-Lockerungen - Münchner schreibt flammenden Appell an OB Reiter

In München machte der Ladenbesitzer Josef Veith seinem Ärger über die Entscheidung der Regierung Oberbayerns Luft und schrieb einen Brand-Brief an OB Reiter.

Er fordert darin den Lockdown für den Einzelhandel sofort zu stoppen. Außerdem bittet er OB Reiter für den Einzelhandel und die Gastronomie in München zu kämpfen. Eine Öffnung erst ab dem 8. März sei für ihn keine Alternative und habe den Beigeschmack von Willkür.

Josef Veith betreibt einen Fernsehladen mit Werkstatt und Kundendienst in der Alten Allee in Obermenzing.

In seinem Appell an OB Reiter zur Öffnung des Einzelhandels bezieht sich der Münchner Ladenbesitzer auch auf die niedrige 7-Tage-Inzidenz in München. Diese liegt seit dem 16. Februar unter dem Grenzwert 35. Damit sieht sich Veith in seiner Ansicht bestätigt und fordert Corona-Lockerungen in München.

In unserer schönen Stadt München gehen hunderte Einzelhändler und Gastwirtschaften kaputt. Nicht vom Virus, sondern von unprofessionellen politischen Entscheidungen mit einem dauerhaften Lockdown.

Josef Veith

Der erste Lockdown im März 2020 sei für ihn ein Schock gewesen. Mit der Corona-Hilfe, die er daraufhin im April erhalten hat, seinen die Kosten für den Umsatz-Stillstand gerade so abgedeckt gewesen. Seitdem müsse er dafür kämpfen von Kunden wieder wahr genommen zu werden.

Auch im jetzigen Lockdown, der seit knapp drei Monaten andauert, hätten seine Kunden Angst vor die Tür zu gehen.

Für absolutes Unverständnis sorgt bei Veith daher die Corona-Lockerungen, die der Freistaat Bayern für nächster Woche beschlossen hat.

Ich verstehe nicht, warum am Montag, 01. März jetzt plötzlich die Gartenmärkte und Baumärkte öffnen dürfen und ich als Fachbetrieb mit wenig Kundenfrequenz und einem bewährten Hygienekonzept nicht am 01.03. öffnen darf! 

Josef Veith

Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

Im Zeitraum von Mittwoch bis Donnerstag gab es knapp 1.400 Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich der Polizei München (sowohl Stadt- und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Dabei wurden 77 Verstöße angezeigt.

Am Mittwoch, gegen 17:30 Uhr, wurde der Polizei mitgeteilt, dass am U-Bahnhof Kolumbusplatz eine größere Anzahl von Jugendlichen in einer Gruppe zusammensteht. Bei Eintreffen der eingesetzten Beamten wurden dort zehn Personen festgestellt, die sich nicht an die Kontaktbeschränkungen hielten. Gegen diese wurden Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz erstellt und Platzverweise erteilt.

------------------------------------------------

Erstmeldung: 24. Februar 2021

Die aktuellen Corona-Zahlen in München

In München wurden für Dienstag, 23. Februar, 91 neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet.

  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 34,8.
  • 1.077 Todesfälle durch Corona in München.
  • Seit 5. Februar wurden 647 Fälle auf eine Virus-Mutante untersucht - davon 266 (41,2 %) positiv.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,92. 
  • 53.591 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 51.537 Genesungen nach Corona-Infektionen.

Corona-Lockerungen in Bayern ab 1. März beschlossen

Der bayerische Ministerrat hat weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen beschlossen.

Ab 1. März 2021 dürfen Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Blumenläden und Baumärkte wieder öffnen. Auch körpernahe Dienstleistungen wie Fußpflege, Maniküre und Gesichtspflege sind dann – neben Friseurgewerbe – wieder erlaubt.

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 wird ab 1. März auch der Einzelunterricht in Musikschulen wieder ermöglicht.

Auch bei niedrigem Inzidenz-Wert - Weitere Corona-Lockerungen für München abgelehnt

Oberbürgermeister Dieter Reiter begrüßt die angekündigten Lockerungen in den einzelnen Bereichen. Sie seien jedoch erst ein kleiner Schritt in Richtung Normalität. Er wolle jedoch noch deutlich weitreichendere Lockerungen für München.

OB Reiter hatte am Freitag, den 19. Februar 2021, weitere Corona-Lockerungen bei niedrigen 7-Tage-Inzidenz gefordert. Dieser Vorschlag sei am Dienstag, den 23. Februar 2021, von der Oberbayerischen Regierung abgelehnt worden.

Damit müssten die Lockerung der Kontaktbeschränkung, die vollständige Rückkehr in den Präsenzunterricht an Grundschulen und die Öffnungen im Einzelhandel, im Sport- oder Kulturbereich oder in der Gastronomie noch warten.

Die Sorge vor der Verbreitung der Virus-Mutanten sei Grund für die Zurückweisung von Reiters Vorschlag.

Sollte die 7-Tages-Inzidenz für München weiter unter 35 liegen, muss es ab Anfang März dann auch in anderen Bereichen zwingend weitere Lockerungen geben. Das habe ich in meinem heutigen Telefonat mit dem Ministerpräsidenten noch einmal deutlich gemacht und ihn aufgefordert, einen entsprechenden Öffnungsplan bei der Bund-Länder-Konferenz nächste Woche einzubringen.

Dieter Reiter

Stadt warnt vor Pandemie-Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche

In München verdichten sich die Befürchtungen der psychischen Belastung der Corona-Krise auf Kinder und Jugendliche. Bürgermeisterin Verena Dietl, Sozialreferentin Dorothee Schiwy und Stadtjugendamtsleiterin Esther Maffei warnen vor den Folgen der Pandemie auf die junge Generation.

Aus diesem Grund fordert die Stadt vom Freistaat Bayern, bei der Diskussion um Lockerungen das Wohl von Kindern und Jugendlichen in den Fokus zu nehmen.

Die durchschnittliche Pubertät dauert rund vier bis fünf Jahre. Durch die inzwischen ein Jahr dauernden Maßnahmen haben die Jugendlichen somit 20 bis 25 Prozent an Entwicklungsmöglichkeiten dieser wichtigen Zeit verloren. Wichtig wären für die Jugendlichen deshalb vor allem Lockerungen von Kontaktbeschränkungen im Freien unter Einhaltung der Abstandsregeln. Öffentlicher Raum sollte von Jugendlichen zum Treffen genutzt werden können. Auch die Öffnung von Sport- und Bolzplätzen, zumindest im Freien, sollte dringend ermöglicht werden. 

Verena Dietl

Mit dem Blick auf die langfristigen Auswirkungen der Schulschließungen im Zuge der Pandemiebekämpfung fordert die Stadt München vom Freistaat zudem ein gezieltes Bildungspaket. „Die bisher bereits „benachteiligten“ Kinder und Jugendlichen drohen andernfalls komplett abgehängt zu werden“, so Dietl.

Erste Sonderzulassungen in Deutschland für Corona-Selbsttests ‒ Bald für Laien auch im Discounter erhältlich

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die ersten drei Sonderzulassungen für Corona-Tests zur Eigenanwendung durch Laien erteilt. Das teilte ein Sprecher am Mittwoch mit.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte im ZDF-“Morgenmagazin“, die Selbsttests sollten in den nächsten Tagen unter anderem bei Discountern erhältlich sein.

Schnelltests gelten neben den Impfungen als ein wichtiger Baustein bei der Eindämmung der Corona-Pandemie. Das Thema hat durch die rasante Ausbreitung der als noch ansteckender geltenden Corona-Mutante, die zuerst in Großbritannien entdeckt worden war, sowie die erfolgten Öffnungsschritte bei Kitas und Schulen weiter an Bedeutung gewonnen.

Erste kostenlose Antigen-Schnelltests werden jetzt schon für den Münchner Landkreis angeboten. Wo man sich in München und im Landkreis auf Corona testen lassen kann.

Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

Von Dienstag auf Mittwoch führte die Polizei knapp 1100 Kontrollen und Einsatze in München und im Landkreis durch, um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Dabei wurden 41 Verstöße angezeigt.

Am Dienstag, 23.02.2021, wurde der Polizei gegen 18:00 Uhr mitgeteilt, dass sich in einer Wohnung in Neuperlach eine große Personenzahl aufhalten soll. Die eingesetzte Streife stellte schließlich vor Ort eine private Feier mit zehn Personen fest.

Alle wurden wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

dpa/iby/afp/LHM/rki/jh

Auch interessant:

Meistgelesen

Corona-Test in München und im Landkreis – Wo man sich in der Stadt testen lassen kann
Corona-Test in München und im Landkreis – Wo man sich in der Stadt testen lassen kann
München: S-Bahn muss in Solln Notbremsung hinlegen - Fahrrad und Beutel mit Kleidung im Gleis
München: S-Bahn muss in Solln Notbremsung hinlegen - Fahrrad und Beutel mit Kleidung im Gleis
Corona-Inzidenz in München weiter hoch ‒ aktuelle RKI-Zahlen & verschärfte Regeln für Schulen und Kitas
Corona-Inzidenz in München weiter hoch ‒ aktuelle RKI-Zahlen & verschärfte Regeln für Schulen und Kitas
EM in München: Sportvereine empört über UEFA
EM in München: Sportvereine empört über UEFA

Kommentare