Aktuelle Corona-Entwicklungen für München und Bayern im Ticker

Corona in München: Freistaat erlaubt mehr Publikum bei kulturellen Veranstaltungen

Corona-Tests ohne Symptome können ausgeweitet werden
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Corona-Tests ohne Symptome können ausgeweitet werden

Mehr Publikum bei kulturellen Veranstaltungen wieder möglich. – Kostenlose Corona-Tests in Bayern - Langzeitstudie zu Corona-Ansteckungsgefahr bei Kindern startet - aktuelle Zahlen

  • Aktuelle Fallzahlen in der Corona-Krise für München.
  • Was für neue Lockerungen in Bayern erlassen wurden.
  • Freistaat am stärksten von Kurzarbeit betroffen.
  • Mehr Publikum bei kulturellen Veranstaltungen wieder möglich.

Corona in Bayern: Mehr Publikum bei kulturellen Veranstaltungen wieder möglich: 

Update: 14.Juli, 16.30 Uhr: Ab dem 15. Juli können in Bayern kulturelle Veranstaltungen mit bis zu 400 Gästen im Freien und bis zu 200 Gästen in geschlossenen Räumen stattfinden, wenn die Sitzplätze zugewiesen und gekennzeichnet sind. 

Darauf wies Kunstminister Bernd Sibler heute im Anschluss an die Sitzung des Bayerischen Kabinetts auf Schloss Herrenchiemsee hin. „Die erweiterten Besucherzahlen ermöglichen unseren Künstlerinnen und Künstlern ihren Auftritt vor einem größeren Publikum, gleichzeitig schaffen sie Perspektiven für unsere Kulturschaffenden. 

Wir können damit einen weiteren wichtigen Schritt für das kulturelle Leben in Bayern in der Corona-Krise gehen“, erklärte Sibler. Er freue sich sehr, dass diese Entscheidung auf Basis der vorliegenden Infektionszahlen möglich ist. Es sei wichtig, „Gesundheitsschutz auf der einen Seite und kulturelle Freuden auf der anderen Seite miteinander in Einklang zu bringen“. 

Schrittweise Öffnung:

Seit dem 11. Mai läuft das kulturelle Leben in Bayern wieder Schritt für Schritt unter der Beachtung von einschlägigen Hygienemaßnahmen an: Nach demLockdown in Folge der Corona-Pandemie konnten zunächst die Museen, Bibliotheken, Galerien und Ausstellungen im Freistaat wieder öffnen. 

Es folgte Anfang Juni die Wiederaufnahme des Probenbetriebs auch für Laienmusikerinnen und -musiker. Seit Mitte Juni waren kulturelle Veranstaltungen mit bis zu 50 Gästen in geschlossenen Räumen und bis zu 100 Gästen im Freien möglich, ab dem 22. Juni wurden die Zahlen verdoppelt auf bis zu 100 bzw. bis zu 200 Besucherinnen und Besucher. 

Gleichzeitig konnten dann auch Laienchöre ihren Probenbetrieb eingeschränkt wieder aufnehmen. Nun wurden die Besucherzahlen für kulturelle Veranstaltungen erneut verdoppelt auf200 Gäste in geschlossenen Räumen bzw. 400 Gäste im Freien. 

Dabei müssen die Sitzplätze weiterhin gekennzeichnet sein und zugewiesenen werden. Ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze sind 100 Personen in geschlossenen Räumen und 200 Personen im Freien möglich. Auch die entsprechenden Schutz- und Hygienekonzepte gelten weiter. 

Rettungsschirm für Kunst und Kultur über rund 210 Millionen Euro 

Kunstminister Bernd Sibler hatte im Austausch mit Kunst- und Kulturschaffenden ein abgewogenes Konzept für Perspektiven für das kulturelle Leben und Arbeiten in Bayern entwickelt. 

„Selbstverständlich setze ich mich weiter für differenzierte Lösungen ein, die uns in dieser herausfordernden Zeit eine erweiterte Öffnung des Kunst- und Kulturbetriebs ermöglichen“, versprach er. 

Gleichzeitig verwies er auf die Maßnahmen desFreistaats, der Kultur- und Kreativwirtschaft über verschiedene Hilfsprogramme und Regelungen unter die Arme zu greifen. Der Kultur-Rettungsschirm der Bayerischen Staatsregierung umfasst rund 210 Millionen Euro. 

„Wir wollen unsere kulturelle Vielfalt sichern, das sind wir unserem Kulturstaat schuldig. Das kulturelle Leben in Bayern muss trotz Corona eine gute Perspektive haben“, so Sibler.

Corona in Bayern: AfD-Fraktion scheitert mit Eilantrag gegen Maskenpflicht im Landtag 

Update: 07. Juli, 15.39 Uhr: Die AfD-Fraktion ist am Verwaltungsgericht München mit ihrem Eilantrag gegen die Maskenpflicht im bayerischen Landtag gescheitert. Das Gericht erklärte sich in der Frage für nicht zuständig, da es sich um eine verfassungsrechtliche Streitfrage handele, teilte ein Sprecher des Gerichts am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. 

Gegen die Entscheidung kann innerhalb von zwei Wochen Beschwerde zum Bayerischen Verwaltungsgerichtshof eingelegt werden. (Aktenzeichen M 30 S 20 2940)

Seit vergangenem Freitag sind alle Abgeordneten im Landtag verpflichtet, Mund und Nase zu verhüllen. Die AfD-Fraktion kündigte daraufhin Klage am Verwaltungsgericht an, weil sie darin eine „massive Einschränkung“ des freien Mandats sieht. Ob sie ihre Klage nun am Verfassungsgerichtshof einreicht, war zunächst offen.

Seit Mitte Juni gilt bereits für alle Mitarbeiter und Beschäftigte im bayerischen Landtag eine Maskenpflicht. Für die Abgeordneten hatte es zunächst nur eine dringende Empfehlung, ein Maskengebot, gegeben. Weil sich die Mehrzahl der AfD-Abgeordneten aber nicht daran hielt, ordnete Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) eine Maskenpflicht für alle an.

Corona in München: Aktuelle Infektions- und Reproduktionszahlen, Genesungen und Todesfälle

In München wurden am Montag 22 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit sind in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.902 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 6.309 Genesungen, sowie 220 Todesfälle

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 8,15. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bayernweit ermittelt. 

Um lokale Ausbruchsereignisse rechtzeitig eindämmen zu können, wurde für die 7-Tage-Inzidenz ein Schwellenwert von 50 sowie als „Frühwarnsystem“ ein Signalwert von 35 festgelegt.

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,86 (Stand 6.7.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 86 Menschen neu anstecken. 

Corona in Bayern: Freistaat erlaubt etwas größere Versammlungen, Kneipen müssen zu bleiben

Update: 07. Juli, 13.20 Uhr: In Bayern sind von diesem Mittwoch (8. Juli) an wieder etwas größere private Veranstaltungen und Familienfeiern erlaubt. Bars und Kneipen müssen dagegen auch weiterhin geschlossen bleiben. Das teilte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach der Kabinettssitzung am Dienstag in München mit.

Private Veranstaltungen, Parteiversammlungen, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und ähnliches dürfen demnach nun mit doppelt so vielen Teilnehmern stattfinden wie bisher: also mit bis zu 100 Personen in geschlossenen Räumen und mit bis zu 200 Personen im Freien. Auch Schulabschlussfeiern können in dieser Größenordnung stattfinden.

Herrmann betonte, das Corona-Infektionsgeschehen sei stabil. Das Virus sei aber nicht besiegt, man müsse weiter vorsichtig sein. Deshalb gebe es nun einige, aber keine grundlegenden Lockerungen.

Corona in Bayern: Knapp 1000 Betrugsverdachtsfälle bei Corona-Hilfen 

Update: 07. Juli, 10.03 Uhr: Knapp 1000 Betrugsverdachtsfälle im Zusammenhang mit Corona-Hilfen gibt es nach derzeitigem Stand in Bayern. 370 der Fälle meldeten nach Angaben des Bayerischen Landeskriminalamts (BLKA) vom Dienstag Behörden, 600 Hinweise erfolgten durch Banken

Allein die behördlich gemeldeten Fälle verursachten einen Schaden von 1,3 Millionen Euro. Ein Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet.

Bei den Fällen handele es sich um Personen, die nicht berechtigt gewesen seien, Corona-Soforthilfen zu beantragen, sagte ein Sprecher des BLKA. Andere hätten in ihren Anträgen falsche Angaben gemacht. 

Zusätzlich sei in etwa 450 E-Mails von einer vermeintlichen E-Mail-Adresse des Bayerischen Wirtschaftsministeriums dazu aufgefordert worden, Corona-Hilfen zurückzuzahlen. Der hierbei entstandene Schaden liegt bei unter 50 000 Euro. Die Recherchen zur Aufklärung der Fälle sind laut dem Sprecher umfangreich.

Corona in Bayern: Kabinett debattiert über Probleme mit Corona und Billigfleisch

Update: 07. Juli, 09.47 Uhr: Drohende Folgen der Corona-Krise und aktuelle Lehren aus der Debatte um Billigfleisch stehen am Dienstag in der Sitzung des Kabinetts ganz oben auf der Tagesordnung. Mit Blick auf die weltweite Pandemie hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sich bereits am Montag gegen ein Ende der Maskenpflicht in Bayern ausgesprochen und zugleich Nachjustierungen bei den Hilfen für die Zulieferbranche angekündigt.

„Solange aus den USA kein deutliches Signal der Besserung kommt, und unser Gefühl ist, dass es da eher schwieriger wird, (...) so lange wird es ein ernsthaftes Problem werden“, hatte Söder am Montag vor einer Sitzung des CSU-Vorstands in München gesagt. Da alle großen Branchen etwa die Automobilwirtschaft oder die Luft- und Raumfahrt an den weltweiten Exportketten hingen, müssten die Hilfen gerade für die Zulieferer beschleunigt werden. In Bayern werde sich die Regierung um jeden Fall kümmern“.

Bereits am Wochenende hatte sich Söder angesichts von Protesten gegen große Fleischfabriken für kleinere Landwirtschaftsbetriebe stark gemacht: „Agrar-Ökologie statt Agrar-Kapitalismus - das könnte doch ein Weg sein für die Zukunft“, sagte er in einer Videobotschaft. Er forderte mehr Geld für die Landwirtschaft, „aber für eine Wende hin zu mehr Agrar-Ökologie“. 

Die Landwirte müssten mehr Möglichkeiten bekommen, ihre Ställe und das Tierwohl zu organisieren und trotzdem wirtschaftlich zu bleiben. Viele Bürger seien auch bereit, dann mehr Geld auszugeben. „Es soll so sein, dass Fleisch nicht unendlich teuer wird, es soll für jeden erschwinglich sein.“

Corona in Bayern: Langzeitstudie zu Corona-Ansteckungsgefahr bei Kindern startet 

Update: 06. Juli, 11.07 Uhr: Eine flächendeckende Langzeitstudie in Bayern soll die Corona-Ansteckungsgefahr bei Kindern klären helfen. „Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie setzen wir auf die Strategie der Umsicht und Vorsicht. Die Infektiosität von Kindern ist dabei eine der Schlüsselfragen“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag bei der Vorstellung des Forschungsprojekts „COVID Kids Bavaria“ in München. Sechs Universitätskinderkliniken begleiten bis voraussichtlich Januar 2021 die Öffnung von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen im Freistaat wissenschaftlich.

Für den Betrieb von Krippen, Schulen und Kitas sei die Klärung der Frage, ob in diesen Einrichtungen die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung des Coronavirus bestehe, von großer Bedeutung, hieß es. Außerdem soll die Studie Aufschluss über die Auswirkungen der Pandemie auf die allgemeine Kindergesundheit geben. „Ich erhoffe mir von dieser Studie ein weiteres, großes Puzzlestück im Covid-19-Bild“, sagte Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU).

Über die Corona-Ansteckungsgefahr bei Kindern und ihren Einfluss auf die Ausbreitung des Virus ist noch recht wenig bekannt. Einige Analysen weisen darauf hin, dass sie das Virus seltener an andere Menschen weitergeben als Erwachsene und nicht zu den Hauptträgern der Ausbreitungswelle gehören. Es gibt aber auch Analysen, die in eine gegenteilige Richtung weisen.

Corona in München: Aktuelle Infektions- und Reproduktionszahlen, Genesungen und Todesfälle

In München wurden am vergangenen Freitag 33, am Samstag 19 sowie am Sonntag, 5. Juli, 4 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit sind in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.880 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 6.270 Genesungen, sowie 220 Todesfälle.

Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann die Labore die positiven Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermitteln. 

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 9,04. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bayernweit ermittelt (t1p.de/lgl-inzidenz). 

Um lokale Ausbruchsereignisse rechtzeitig eindämmen zu können, wurde für die 7-Tage-Inzidenz ein Schwellenwert von 50 sowie als „Frühwarnsystem“ ein Signalwert von 35 festgelegt.

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,80 (Stand 5.7.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 80 Menschen neu anstecken. 

Corona in Bayern: Söder sieht keinen Anlass für Ende der Maskenpflicht

Update: 06. Juli, 11.07 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich deutlich gegen eine Lockerung oder Abschaffung der Maskenpflicht ausgesprochen. „Corona bleibt die dominante Konstante“, sagte Söder am Montag in München. Daher gebe es „überhaupt keinen Anlass nachzulassen“. 

Es gebe keine Alternative dazu, auch weiterhin umsichtig und vorsichtig zu sein: „Lebensfreude und Vernunft sind ein Brüderpaar.“ Eine Ende der Maskenpflicht wäre ein Fehler und ein falsches Signal an die Menschen, wenn man sich etwa anschaue, wie in England „die Pubs gestürmt“ wurden.

Söder sagte, es bleibe beim Dreiklang „Testen, Abstand halten, Maske tragen“. Durch umfangreiches Testen könnten Infektionsketten in einer Region schnell ermittelt und dann unterbrochen werden. Der CSU-Chef sagte, man halte an der bisherigen Strategie mindestens bis Herbst fest. Erst wenn man wisse, welche Auswirkungen die Sommerferien auf die Entwicklungen bei den Corona-Infektionszahlen haben, könne man sich mit weiteren Lockerungen beschäftigen.

Corona in Bayern: Freistaat lehnt Lockerung der Maskenpflicht strikt ab 

Update: 06. Juli, 09.15 Uhr: Die bayerische Staatsregierung ist strikt gegen Lockerungen bei der Maskenpflicht. Der Chef der Staatskanzlei, Florian Herrmann (CSU), kritisierte in der „Süddeutschen Zeitung“ (Montag) die in anderen Bundesländern aufkommende Diskussion über eine Abschaffung der Maskenpflicht im Einzelhandel wegen angeblich geringer Fallzahlen: „Die bayerische Staatsregierung sieht nicht den geringsten Anlass, die Maskenpflicht aufzuheben.“ Die weltweit steigenden Infektionszahlen und die Hotspots in Deutschland zeigten, dass man bei Corona weiter „höchste Vorsicht walten lassen müssen“, sagte Herrmann.

Nach Ansicht beinahe aller Experten sei die Maskenpflicht eines der wenigen wirksamen Instrumente, um die Pandemie zu bremsen, sagte der Staatsminister weiter. Auch Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) reagierte skeptisch auf die Idee, dass man künftig beim Einkaufsbummel wieder auf den Mund-Nasen-Schutz verzichten könne. 

Das Tragen von Masken im Einzelhandel und Nahverkehr sei schließlich eine der Voraussetzungen für die seit vergangenen Mittwoch geltenden Lockerungen in Hamburg. Erst nach der Urlaubszeit Ende August lasse sich abschätzen, wie sich die Pandemie entwickle.

Corona in München: Aktuelle Infektions- und Reproduktionszahlen, Genesungen und Todesfälle

In München wurden am vergangenen Donnerstag 19 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit sind in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.824 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 6.257 Genesungen, sowie 219 Todesfälle

Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann die Labore die positiven Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermitteln. 

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 7,34. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bayernweit ermittelt. Um lokale Ausbruchsereignisse rechtzeitig eindämmen zu können, wurde für die 7-Tage-Inzidenz ein Schwellenwert von 50 sowie als „Frühwarnsystem“ ein Signalwert von 35 festgelegt. 

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,08 (Stand 2.7.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 108 Menschen neu anstecken. 

Corona in Bayern: Freistaat fördert Corona-Trennschutzwände für Bayerns Linienbusse 

Update: 03. Juli, 16.55 Uhr: Der Einbau von schützenden Trennwänden in Linienbussen wird in Bayern ab sofort finanziell vom Freistaat unterstützt. Bis zu 1500 Euro Förderung sei pro Fahrzeug möglich, teilte das Verkehrsministerium am Freitag in München mit. 

„Damit ermöglichen wir es, dass auch die vordere Tür wieder zum Einsteigen genutzt werden kann“, erklärte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU). „Auch der Ticketkauf im Bus ist damit wieder möglich.“ Derzeit bleiben aus Infektionsschutzgründen die vorderen Bustüren meist geschlossen und Passagiere dürfen nur hinten einsteigen.

Für die Förderung stehen acht Millionen Euro zur Verfügung. Um Zuschüsse bewerben können sich sowohl öffentliche als auch private Verkehrsunternehmen, deren Busse im öffentlichen Verkehr in Bayern eingesetzt werden. Die Anträge müssen bei den jeweiligen Bezirksregierungen eingereicht werden.

Corona in München: Aktuelle Infektions- und Reproduktionszahlen, Genesungen und Todesfälle

In München wurden am  Mittwoch, 1. Juli  11 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit sind in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.805 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 6.234 Genesungen sowie 219 Todesfälle.Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann die Labore die positiven Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermitteln. 

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 7,07. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bayernweit ermittelt. 

Um lokale Ausbruchsereignisse rechtzeitig eindämmen zu können, wurde für die 7-Tage-Inzidenz ein Schwellenwert von 50 sowie als „Frühwarnsystem“ ein Signalwert von 35 festgelegt. 

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,06 (Stand 2.7.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 106 Menschen neu anstecken. 

Corona in München: Testungskonzept für Münchner Schlachtbetriebe 

Update: 02. Juli, 16.55 Uhr: Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Münchner Schlachtbetriebe werden regelmäßig auf das Coronavirus getestet. Die nächste Testung findet in der kommenden Woche statt. 

„Bereits kommenden Montag wird die nächste Reihentestung an den beiden großen Münchner Schlachtbetrieben, der Rinder- und der Schweineschlachtung, durchgeführt. Bei unseren Testungen Ende Mai waren von 178 getesteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lediglich 2 Personen Corona-positiv“, erklärt Münchens Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs. Die beiden positiv getesteten Personen wohnen im Umland und wurden dort isoliert und von den dortigen Gesundheitsämtern betreut. Ebenso wurde mit ihren Kontaktpersonen verfahren. Ein Eintrag in die Belegschaft konnte zuverlässig ausgeschlossen werden.

Das Kreisverwaltungsreferat der Stadt überwacht die Schlachtung täglich in zwei Schichten mit insgesamt etwa 15 amtlichen Tierärztinnen und Tierärzten sowie amtlichen Fachassistentinnen und Fachassistenten. Bei den Schlachtbetrieben ist immer amtliches Personal während der Schlachtung anwesend, somit wären eklatante Verstöße gegen die Abstands- und Hygieneregeln aufgefallen. Unterbrechungen des Schlachtbetriebs aufgrund Corona gab es bisher nicht, es gab hierfür auch keine Veranlassung.

Corona in Bayern: Millionenhilfen für Clubs, Theater und Laienmusiker 

Update: 01. Juli, 16.26 Uhr: Mit 30 Millionen Euro will der Freistaat Bayern Clubs, Theater, Kabarett- und Konzertbühnen sowie andere Spielstätten durch die Corona-Krise helfen. Bei vielen Betrieben gehe es um die Existenz, sagte Kunstminister Bernd Sibler (CSU) am Mittwoch in München

Weitere 10 Millionen Euro sind für Blaskapellen und andere gemeinnützige Laienmusikvereine gedacht, die einem der 22 Dachverbände der Laienmusik in Bayern angehören.

Die Programme sind Teil des 210 Millionen Euro schweren Kultur-Rettungsschirms in Bayern. Kleine und mittlere Spielstätten können jeweils bis zu 300 000 Euro beantragen, wenn sie für das zweite Halbjahr plausibel in Geldnöten sind. Laut Sibler werden Ausgaben wie die Miete, Kredite, Personalkosten und auch ein fiktiver Lohn für die Betreiber berücksichtigt.

Axel Ballreich, Vorsitzender des Deutschen Musikspielstättenverbandes Livekomm und Betreiber eines Clubs in Nürnberg, lobte die Maßnahmen. Im Vergleich mit ähnlichen Hilfen des Bundes und anderer Bundesländer seien diese von hoher Qualität.

Dennoch geht er davon aus, dass es nicht alle Spielstätten schaffen werden. Man müsse aber versuchen, die zu erwartende Insolvenzwelle gering zu halten, sagte Ballreich- Ein Normalbetrieb werde wohl nicht vor Ende des Jahres möglich sein. Bernd Schweinar vom Verband für Popkultur in Bayern sprach von weiteren Baustellen. Da sei man aber bereits in einem konstruktiven Dialog.

Viele Häuser hoffen, dass bald mehr Besucher kommen dürfen. Derzeit sind im Inneren unabhängig von der Größe der Räume maximal 100 Gäste zugelassen. Es gebe bereits Konzepte, man müsse aber Schritt für Schritt vorgehen, sagte Sibler. Nähere Angaben machte er nicht. „Ich hoffe, dass wir in den nächsten Tagen weitere Schritte gehen können.“

Corona in Bayern: Arbeitslosigkeit in Bayern steigt wegen Corona-Krise 

Update: 01. Juli, 10.10 Uhr:  Im Zuge der Corona-Krise ist die Zahl der Arbeitslosen erneut gestiegen, jedoch weniger stark. Bis sich die Wirtschaft erholt, wird aber noch viel Zeit vergehen, meinen Experten.

Die Folgen der Corona-Krise hinterlassen weiterhin deutliche Spuren auf dem bayerischen Arbeitsmarkt. Im Juni stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Mai um 1,1 Prozent auf rund 293 800, wie die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Das waren rund 96 300 oder 48,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Juni um 0,1 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent.

„Gegenüber dem sehr hohen Anstieg im April und Mai flacht der Zuwachs der Arbeitslosigkeit ab“, kommentierte Arbeitsministerin Carolina Trautner (CSU). Die Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibe aber angespannt.

„Positiv ist, dass trotz der schwierigen Situation wieder mehr Menschen eine Beschäftigung gefunden haben“, sagte der Chef der Regionaldirektion, Ralf Holtzwart. Im Juni fanden etwa 25 000 Arbeitslose einen neuen Job. „Dennoch haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie verbunden mit den strukturellen Entwicklungen, die vor der Krise eingesetzt haben, den bayerischen Arbeitsmarkt weiter im Griff.“

Nach einer aktuellen Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) waren im Mai etwa 22 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und damit circa 1,25 Millionen Menschen in Bayern in Kurzarbeit. Doch die Tendenz ist positiv: Im Juni gingen nach Angaben der Regionaldirektion rund 3700 Anzeigen für Kurzarbeit ein und damit deutlich weniger als in den beiden Vormonaten. Im Mai waren es fast 14 400 Anzeigen gewesen, im März und April zusammen fast 126 000.

Die Lockerungen der Corona-Maßnahmen machen sich inzwischen auch bei den Stellenangeboten bemerkbar. Nach dem Einbruch im April zog die die Zahl neu gemeldeter Stellen mit mehr als 17 200 im Juni leicht an. Vor allem im Gastgewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen und dem Handel stellen Betriebe wieder mehr ein. „Es ist zu erkennen, dass vor allem die Branchen, die am stärksten von den behördlichen Beschränkungen betroffen sind, nun wieder Personal einstellen möchten“, sagte Holtzwart.

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft geht davon aus, dass sich die Wirtschaft noch länger nicht von der Corona-Krise erholen wird. „Wir erwarten für Wirtschaft und Arbeitsmarkt bestenfalls 2022 eine Rückkehr auf das Vorkrisenniveau“, teilte Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt mit.

Corona in München: Aktuelle Infektions- und Reproduktionszahlen, Genesungen und Todesfälle

In München wurden am Montag 18 neue Corona-Infektionen gemeldet. Damit gab es in der Landeshauptstadt bisher insgesamt 6.765 bestätigte Fälle. In dieser Zahl sind bereits 6.216 Genesungen und 219 Todesfälle enthalten. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist damit seit Sonntag um zwei gestiegen.

Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann die Labore die positiven Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermitteln.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 5,57. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bayernweit ermittelt. 

Um lokale Ausbruchsereignisse rechtzeitig eindämmen zu können, wurde für die 7-Tage-Inzidenz ein Schwellenwert von 50 sowie als „Frühwarnsystem“ ein Signalwert von 35 festgelegt.

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,83 (Stand 30.6.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 83 Menschen neu anstecken. 

In Bayern sind inzwischen 48 382 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 2591 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 45 150 Menschen. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Dienstag (Stand 9.00 Uhr) auf seiner Website mit. 

Corona in Bayern: Söder beschließt Corona-Tests für alle

Update: 30. Juni, 13.53 Uhr: Ungeachtet vieler kritischer Stimmen hat die bayerische Staatsregierung kostenlose Corona-Tests für die gesamte Bevölkerung beschlossen. Das Testkonzept laute „schneller, kostenlos und für jedermann“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München

Er kündigte an, dazu die Kapazitäten von aktuell 20 000 auf 30 000 Tests pro Tag zu erhöhen. Der Freistaat übernimmt die Kosten in all den Fällen, in denen nicht ohnehin Krankenkassen in der Pflicht sind. Man stelle dafür aufs Jahr gerechnet 200 Millionen Euro bereit, sagte Söder.

Kritik an der bayerischen Strategie wies Söder erneut zurück. Die Kosten könnten kein Argument sein. Man dürfe nicht auf Kosten der Sicherheit der Bürger sparen. „Testen ist auch Vorbeugung“, betonte er.

Die kostenlosen Corona-Tests in Bayern sind in erster Linie nur für die im Freistaat gemeldeten Einwohner gedacht. Es sei nicht gewollt, dass nun „sämtliche Bundesbürger nach Bayern reisen und sich hier testen lassen“, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. 

Ausnahmen seien sicher denkbar, etwa wenn sich jemand aus beruflichen Gründen viel in Bayern aufhalte oder hier trotz Wohnortes in einem anderen Bundesland schon lange einen Arzt habe.

Ab dem 1. Juli greift in Bayern ein neues Testkonzept, welches auch Menschen ohne jegliche Krankheitssymptome kostenlose Coronatests ermöglicht. Die Kosten dafür übernimmt der Freistaat Bayern. 

Corona in Bayern: Maskenpflicht bei Kulturveranstaltungen soll gelockert werden 

Update: 30. Juni, 10.20 Uhr: Bei Kulturveranstaltungen in Bayern soll es künftig keine Maskenpflicht mehr geben. Auf festgelegten Sitzplätzen dürfe die Maske abgenommen werden, kündigte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in einem Medienbericht an. 

„Man kann die Kultur dann eine Stunde oder eineinhalb Stunden, je nachdem wie das Ganze dann konzipiert ist, ohne Maske genießen“, sagte Söder der „Augsburger Allgemeinen“ (Dienstagausgabe).

Beim Hineingehen und im Umfeld etwa des Garderobenbereichs gelte die Maskenpflicht aber weiter und sei sinnvoll. Auf den Sitzen in den Veranstaltungsräumen werde sie gelockert.

Das Infektionsrisiko bestehe jedoch grundsätzlich auch im Kulturbereich, mahnte der Ministerpräsident.

Corona in München: Aktuelle Infektions- und Reproduktionszahlen, Genesungen und Todesfälle

In München wurden am vergangenen Sonntag 5 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit sind in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.747 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 6.218 Personen, die bereits genesen sind, sowie 217 Todesfälle.

Durch die Umstellung des Berechnungszeitraumes auf einen tageweisen 24-Stunden-Rhythmus wurden auch die Zahlen für den vergangenen Freitag um weitere 12 neue Infektionsfälle angepasst. Am Samstag, wurden 11 neue Infektionen gemeldet. 

Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann die Labore die positiven Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermitteln. Nach Beendigung des Katastrophenfalls in Bayern werden die Tageswerte für das Wochenende bis auf Weiteres am Montag nachgemeldet.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 5,44. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bayernweit ermittelt. Um lokale Ausbruchsereignisse rechtzeitig eindämmen zu können, wurde für die 7-Tage-Inzidenz ein Schwellenwert von 50 sowie als „Frühwarnsystem“ ein Signalwert von 35 festgelegt.

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,91 (Stand 28.6.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 91 Menschen neu anstecken. 

Corona in Bayern: Hausärzte erwarten mehr Interesse an vorbeugenden Corona-Tests

Update: 29. Juni, 15.14 Uhr:  Hausärzte in Bayern erwarten angesichts der Einführung von Corona-Tests für jedermann zusätzliche Arbeit in den Praxen. „Wir bereiten uns darauf vor, dass es mehr Interesse gibt“, sagte der Vorsitzende des Bayerischen Hausärzteverbandes, Markus Beier, am Montag. 

Er begrüßte die Pläne für vorbeugende Corona-Tests. „Es macht Sinn, auch Menschen ohne Symptomatik zu testen. Bisher war aber nicht klar, wer bezahlt wann und wie die Tests.“ Wie viele Menschen die Möglichkeit für vorbeugende Tests nutzten, müsse man abwarten. 

Bei zu viel Andrang müsse man möglicherweise bevorzugt Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Pflegepersonal und Menschen in medizinischen Berufen testen.

Corona in München: Pandemie-Bürgertelefon wir eingestellt

Update: 29. Juni, 14.14 Uhr: Nach knapp vier Monaten wird am Dienstagabend der Betrieb des Corona-Bürgertelefon in München eingestellt. 

Die aktuelle Lage und die sinkenden Anrufzahlen lassen es jetzt zu, das Corona-Bürgertelefon einzustellen. Sollte sich die Lage ändern oder sich ein erneuter Bedarf abzeichnen, ist es möglich, das Corona-Bürgertelefon umgehend wieder zu aktivieren. Umfassende städtische Informationen zum Coronavirus gibt es weiterhin im Internet unter www.muenchen.de/corona

Für Fragen steht zudem weiter die Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung unter der Telefonnummer 089-122220 zur Verfügung.

Corona in Bayern: Besuch von , und

Update: 29. Juni, 13.39 Uhr: Angesichts der deutlich gesunkenen Corona-Zahlen hat Bayern die Schwelle für den Besuch von Kliniken, Altenheimen und Behinderteneinrichtungen herabgesetzt. Angehörige können etwa die Bewohner von Seniorenheimen nun wieder leichter besuchen. Auch die Regel, dass nur eine feste Kontaktperson Besuchserlaubnis erhalte, ist gefallen - der Besuch auch anderer Angehöriger wird gestattet.

Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) warnte bei einem Besuch in einer Senioreneinrichtung am Montag in Lauf an der Pegnitz allerdings, die Bedingungen müssten an die Erfordernisse der jeweiligen Einrichtung angepasst werden. Seien die räumlichen Voraussetzungen ungünstig oder im Falle eines erhöhten Infektionsgeschehens in der jeweiligen Region könne es sinnvoll sein, dass die strikten Regelungen zunächst fortbestehen.

Basis für die Lockerungen ist ein Rahmenkonzept des Gesundheits- und Pflegeministeriums. Eckpunkte darin sind etwa Mindestabstände und Hygieneregeln und ein Betretungsverbot bei Krankheitssymptomen.

Corona in Deutschland: Bundestag beschließt Mehrwertsteuer-Senkung und Familienbonus

Update: 29. Juni, 13.31 Uhr: Der Bundestag hat wichtige Teile des Konjunkturpakets beschlossen, das Konsum und Wirtschaft in der Corona-Krise wieder ankurbeln soll. Das Parlament stimmte den Neuerungen am Montag in einer Sondersitzung mit den Stimmen der großen Koalition zu. Damit sie zum 1. Juli in Kraft treten können, bedarf es am Nachmittag (15.00 Uhr) allerdings auch noch der Zustimmung des Bundesrats.

Eine Senkung der Mehrwertsteuer soll die wegen der Corona-Pandemie und Kurzarbeit geschwächte Kaufkraft wieder stärken. Bis Jahresende fallen statt 19 nur noch 16 Prozent Mehrwertsteuer beim Einkauf an. Der ermäßigte Satz, der für viele Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs gilt, wird von 7 auf 5 Prozent reduziert.

Viele Supermärkte, Auto- und Möbelhäuser haben bereits angekündigt, die Ersparnis eins zu eins an ihre Kunden weiterzugeben - teils wurden bereits zum Wochenbeginn Preise gesenkt.

Die Opposition kritisierte die vorübergehende Steuersenkung trotzdem als weitgehend wirkungslos. Sie bedeute für den Einzelhandel einen „absurden bürokratischen Aufwand“, zugleich spare ein durchschnittlicher Haushalt im Monat gerade einmal 30 Euro, sagte FDP-Fraktionsvize Christian Dürr. Linke und Grüne bezweifelten, dass die Ersparnisse wirklich beim Verbraucher ankommen. Sie sei eine gewagte, unkalkulierte Wette. Auch die AfD bezweifelte wirtschaftliche Impulse.

 Bundestag beschließt weitere Corona-Hilfen für Familien 

Der Bundestag hat auch weitere Hilfen für Familien in der Corona-Krise beschlossen. Pro Kind wird es in diesem Jahr einen sogenannten Kinderbonus in Höhe von 300 Euro geben. Zudem wird der steuerliche Entlastungsbetrag für Alleinerziehende in etwa verdoppelt. Beides ist Teil der am Montag verabschiedeten weiteren coronabedingten Steuerentlastungen und damit des 130 Milliarden Euro teuren Konjunkturpakets.

Der Kinderbonus soll an das Kindergeld gekoppelt und in zwei Teilen im September (200 Euro) und Oktober (100 Euro) ausgezahlt werden. Auch für später in diesem Jahr geborene Kinder soll der Bonus fließen. Die Bundesregierung rechnet mit Kosten von rund 4,3 Milliarden Euro. Der Bund übernimmt die Mehrkosten der Länder und Kommunen.

Mit der Grundsicherung soll der Kinderbonus nicht verrechnet werden. Bei Eltern mit einem höheren Einkommen wird er hingegen mit dem steuerlichen Kinderfreibetrag verrechnet. Gedacht ist das Geld, um Familien dabei zu helfen, die Belastungen der Corona-Pandemie etwas abzufedern und ihnen finanziellen Handlungsspielraum zurückzugeben.

Mit dem Gesetz wird zudem der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende von rund 1.900 Euro auf rund 4.000 Euro für dieses und das kommende Jahr in etwa verdoppelt. Auch von der zeitweisen Absenkung der Mehrwertsteuer werden Familien nach Einschätzung der Regierung im Verhältnis besonders stark profitieren.

Corona in Bayern: Huml verteidigt bayerisches Konzept zu Corona-Tests für alle 

Update: 29. Juni, 13.17 Uhr: Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat das starke Ausweiten von Corona-Tests in Bayern auf alle Testwilligen verteidigt. „Es ist ein Angebot an die Bevölkerung“, sagte Huml am Montag bei einem Besuch in einer Senioreneinrichtung in Lauf an der Pegnitz. Die Menschen sollten die Möglichkeit haben, wenn es Unsicherheiten gebe, sich testen zu lassen.

 Kristine Lütke (r), Geschäftsführerin der Seniorenbetreuung und -pflege "bei St. Otto", erläutert Melanie Huml (CSU), Gesundheits- und Pflegeministerin aus Bayern, die Hygiene-Vorkehrungen im Besucherzimmer des Heims. Dahinter steht Norbert Dünkel (CSU), Mitglied des bayerischen Landtags. Die Ministerin informierte sich bei einem Besuch über die Umsetzung der neuen Besuchsregeln u.a. für Pflegeheime in Bayern. 

Der Freistaat habe zum 1. Juli einen Vertrag mit der Kassenärztlichen Vereinigung geschlossen. Zunächst sei ein dreistelliger Millionenbetrag für die Finanzierung der Tests bereitgestellt worden. Man erhoffe sich auch Zufallsbefunde, über die neue Infektionsketten eingedämmt werden könnten. „Nur weil jemand symptomlos ist, heißt das ja nicht, dass er nichts hat.“

Es bleibt weiterhin wichtig, dass sich die Leute an das Abstandsgebot, an die Mund-Nasen-Bedeckung und so weiter halten“, sagte Huml. „Das kann nicht ersetzt werden, durch ein Testkonzept, das wir jetzt aufgestellt haben.“ Es müsse auch weiter prioritär dort getestet werden, wo es Verdachtsfälle und mögliche Infektionsketten gebe.

Corona in Bayern: Söder verteidigt Corona-Massentests und fordert bundesweite Nachahmer 

Update: 29. Juni, 12.23 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die Kritik von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an den geplanten Corona-Tests für jedermann in Bayern zurückgewiesen. „Das ist die einzige ernsthafte Option, es wird sonst zu wenig getestet“, sagte der CSU-Chef am Montag in München

Der Freistaat Bayern erweitere das Testangebot jetzt, „wir warten nicht auf endlose Gespräche zwischen einzelnen Kostenträgern, sondern wir gehen in Vorleistung, weil wir glauben, dass neben Abstand halten Testen die einzige ernsthafte Chance ist, Infektionsketten zu unterbrechen“.

Die Kritik Spahns, viele Corona-Tests ohne systematisches Vorgehen seien nicht zielführend, treffe auf Bayern zudem nicht zu. „Wir haben ja genau ein System entwickelt“, betonte Söder.

Bayern hatte angekündigt, als erstes Bundesland Corona-Tests für alle zu ermöglichen - auf Wunsch auch für Menschen ohne Symptome und ohne besonders hohes Infektionsrisiko. Dafür übernimmt das Land Kosten, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden.

Corona in Bayern: Spahn kritisiert Bayerns Pläne zu Corona-Tests für alle 

 Update: 29. Juni, 11.25 Uhr:  Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat das geplante Angebot von Corona-Tests für jedermann in Bayern kritisiert. „Einfach nur viel testen klingt gut, ist aber ohne systematisches Vorgehen nicht zielführend“, schrieb er am Montag bei Twitter. „Denn es wiegt in falscher Sicherheit, erhöht das Risiko falsch-positiver Ergebnisse und belastet die vorhandene Testkapazität.“

Bayern hatte angekündigt, als erstes Bundesland Corona-Tests für alle zu ermöglichen - auf Wunsch auch für Menschen ohne Symptome und ohne besonders hohes Infektionsrisiko. Dafür übernimmt das Land Kosten, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden.

Spahn betonte: „Testen, testen, testen - aber gezielt.“ Das entspreche der mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) entwickelten nationalen Teststrategie. „Dies beinhaltet umfassendes präventives Testen im Gesundheitswesen und bei lokalen Ausbrüchen wie in Gütersloh.“ Auch wie in Nordrhein-Westfalen in Schlachthöfen zweimal die Woche zu testen, habe Sinn.

Corona in Bayern: Freistaat führt Corona-Test für alle ein

 Update: 29. Juni, 09.50 Uhr:  Bayern will als erstes Bundesland massenweise vorbeugende Corona-Tests einführen - kostenlos beim Hausarzt. Gesundheitsminister Spahn sieht die Pläne kritisch - ganz im Gegensatz zu Patientenschützern.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz begrüßt die Pläne der bayerischen Staatsregierung für vorbeugende Corona-Tests. „Diese Tests sind sinnvoll, weil wir kein anderes Instrument haben, zügig und schnell eine Infektionskette zu erkennen“, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. „Mit vorbeugenden Tests haben wir die Möglichkeit, Gefahrenlagen festzustellen.“ Tests könnten aber nicht die Abstandsregeln und den Mund-Nasen-Schutz ersetzen, betonte er.

Bayern will als erstes Bundesland Corona-Tests für alle einführen - auch für Menschen ohne Symptome und ohne besonders hohes Infektionsrisiko. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) kündigte am Sonntag eine „Corona-Testoffensive“ an. „Allen Bürgerinnen und Bürgern Bayerns wird deshalb zeitnah angeboten, sich bei einem niedergelassenen Vertragsarzt auch ohne Symptome testen zu lassen.“

Die Kosten will der Freistaat übernehmen, soweit sie nicht etwa von der Krankenkasse getragen werden. Die Mitwirkung der Hausärzte sei freiwillig, teilte eine Ministeriumssprecherin mit. Bei den Tests handelt es sich um sogenannte PCR-Tests, die eine akute Infektion nachweisen können und nicht etwa um Antikörper-Tests, die zeigen, ob jemand zu einem früheren Zeitpunkt schon eine Corona-Infektion durchlebt hat.

Brysch befürchtet, die Hausärzte könnten damit überfordert sein. Vor allem massenhafte Tests in Pflege- und Behindertenheimen, die besonders wichtig seien, könnten sie nicht leisten. „Da müssen wir mobile Teams auf den Weg bringen. Gerade dort, wo das Infektionsgeschehen auf eine Hochrisikogruppe trifft, darf es keine Diskussionen geben.“

Er kritisierte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der sich zurückhaltend zu den bayerischen Plänen geäußert hatte. „Ich wundere mich schon, dass der Gesundheitsminister so auf die Bremse drückt.“ Er könne Bayern verstehen, die Tests dann im Alleingang ausweiten zu wollen, sagte Brysch. Er forderte dennoch bundesweite Konzepte. „Es geht alles drunter und drüber, jedes Bundesland macht, was es will. Das ist für mich und auch für viele Patienten außerordentlich unbefriedigend.“

Bayern ist das erste Bundesland, das Tests für alle vorsieht. Hamburg und Sachsen-Anhalt kündigten bereits an, dem Beispiel nicht folgen zu wollen. Das Robert Koch-Institut halte ungezielte Testungen nicht für sinnvoll, teilte ein Hamburger Senatssprecher dazu mit.

Bayerns Gesundheitsministerin Huml sagte dagegen: „Ein Eckpunkt unseres bayerischen Testkonzepts ist, dass alle Personen, die auf eine Infektion auf SARS-CoV-2 getestet werden wollen, Gewissheit darüber erhalten sollen, ob sie sich infiziert haben.“ Es sei „ein ergänzendes Angebot, das vollständig aus staatlichen Mitteln getragen wird“, sagte ein Sprecher.

Corona in München: Aktuelle Infektions- und Reproduktionszahlen, Genesungen und Todesfälle

In München wurden am Freitag 14 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit sind in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.719 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 6.183 Genesungen, sowie 218 Todesfälle

Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann die Labore die positiven Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermitteln. 

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 5,84. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bayernweit ermittelt. Um lokale Ausbruchsereignisse rechtzeitig eindämmen zu können, wurde für die 7-Tage-Inzidenz ein Schwellenwert von 50 sowie als „Frühwarnsystem“ ein Signalwert von 35 festgelegt.

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,02 (Stand 25.6.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 102 Menschen neu anstecken. 

In Bayern sind nach neuesten Angaben bisher 48 189 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind 2591 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Freitag (Stand 10.00 Uhr) auf seiner Webseite mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag demnach bei 45 010 Personen.

Corona in Bayern: Behutsame Lockerungen für Besuche in Altenheimen und Kliniken

 Update: 26. Juni, 15.40 Uhr: In den bayerischen Alten- und Pflegeheimen und den Krankenhäusern sollen ab Montag (29. Juni) mehr Besuche möglich sein. Die bisherigen Besuchsbeschränkungen würden durch individuelle Schutz- und Hygienekonzepte der Einrichtungen ersetzt, teilte die bayerische Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml am Freitag mit.

Bei den Erleichterungen in Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen müsse man behutsam vorgehen, stellte Huml fest. „Denn gerade die kranken und pflegebedürftigen Menschen sind durch die Corona-Pandemie besonders gefährdet und bedürfen unseres ganz besonderen Schutzes“. Sie sprach von einer „schwierigen Gratwanderung zwischen einem wirksamen Infektionsschutz durch Kontaktbeschränkungen und der Teilhabe am sozialen Leben“.

Das bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium unterstütze die Häuser mit einem Hygiene-Rahmenkonzept, das konkrete Handlungsempfehlungen beinhalte, sagte Huml. In jedem Fall müssten die Besucher eine Maske tragen. Außerdem müsse der Mindestabstand von 1,5 Metern „nach Möglichkeit durchgängig eingehalten werden.“ Auch zukünftig gelte der Grundsatz, dass die Verantwortung bei Trägern und Einrichtungen vor Ort lägen. Daher gebe es zusätzlich für Besuche die Regelungen der jeweiligen Einrichtung.

Sie sollten das Einhalten von Mindestabständen und Hygieneregeln regeln, aber auch die Belange der Bewohnerinnen und Bewohner berücksichtigen. Bewohner müssten beim Betreten der Einrichtungen registriert und aufgeklärt werden und dürften bei bestimmten Krankheitssymptomen mit Betretungsverboten belegt werden.

Corona in Bayern: Hochzeits- und Geburtstagsfeiern ohne Mundschutz und Abstand erlaubt 

 Update: 26. Juni, 15.13 Uhr:  Hochzeits- und Geburtstagsfeiern in Gasthäusern sind wieder ohne Mundschutz und Abstandsregelungen möglich. Das geht aus einer Antwort des Gesundheitsministeriums an den bayerischen Hotel- und Gaststättenverband vom Freitag hervor. 

Die Lockerung gilt für private Feiern als geschlossene Gesellschaften, sofern keine weiteren Gäste im selben Raum sind. Außerhalb des geschlossenen Bereichs muss allerdings weiter ein Mundschutz getragen werden. Zudem gilt die Obergrenze von 50 Personen im Inneren und 100 im Freien.

„Gemeinsame Aktivitäten wie Tanz oder Spiele sind ohne Einhaltung des Mindestabstands möglich“, heißt es in der Antwort des Ministeriums. „Es wird jedoch empfohlen, die Abstands- und Hygieneregeln soweit wie möglich einzuhalten.“ 

Sollte es bei der Veranstaltung Live-Musik geben, gelten für die Musiker abweichende Regeln: Sie müssen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Gästen einhalten, wenn sie singen oder Blasinstrumente verwenden sind es zwei Meter.

Der Dehoga-Landesgeschäftsführer Thomas Geppert begrüßte die Lockerung als „großen Schritt zu mehr Lebensqualität“. Zudem zeigte er sich zuversichtlich, dass bald auch Schankwirtschaften wieder öffnen dürfen. „Die Welt um Bayern herum hat gezeigt, dass es geht.“

Corona in München: Millionen für Krankenhausbau - Ersatzbau für München Klinik Harlaching

Update: 26. Juni, 10.30 Uhr: Die Staatsregierung in Bayern hat das diesjährige Jahreskrankenhaus-Bauprogramm für 114 Projekte mit Kosten von insgesamt etwa 2,6 Milliarden Euro freigegeben. Damit werden neben Bauvorhaben für eine flächendeckende Versorgung auch Investitionen in eine moderne Geräte- und IT-Ausstattung der Kliniken finanziert, wie das Gesundheitsministerium am Freitag in München mitteilte.

Das Geld ist aus Sicht von Ressortchefin Melanie Huml (CSU) bestens angelegt: „Unsere bayerischen Kliniken haben in der aktuellen Corona-Krise ihre hohe Leistungsfähigkeit nachdrücklich unter Beweis gestellt.“ 

Finanzminister Albert Füracker (CSU) sagte, heuer stünden 341 Millionen Euro allein für die laufenden Bauvorhaben zur Verfügung. „Der Freistaat Bayern steht eng an der Seite seiner Krankenhäuser, die angesichts der aktuellen Coronavirus-Pandemie ganz besondere Herausforderungen bewältigen müssen.“

Ein Vorhaben aus dem Krankenhausbauprogramm 2020 ist ein Ersatzbau für dieMünchen Klinik Harlaching (Kostenvolumen: 157,20 Millionen Euro).

Füracker sagte, zurzeit stelle der Freistaat mit den Kommunen in Bayern rund 49 Euro pro Kopf für Krankenhausinvestitionen zur Verfügung. „Mit diesem starken Engagement war Bayern bereits 2019 Spitzenreiter unter den deutschen Flächenländern.“

Corona in Deutschland: Unternehmen bereiten weiter Entlassungen vor 

Update: 26. Juni, 09.37 Uhr: Trotz leicht verbesserter Erwartungen stehen die Zeichen auf dem Arbeitsmarkt wegen der Corona-Krise weiter auf Entlassungen. Das ergab die am Freitag veröffentlichte monatliche Umfrage des Münchner Ifo-Instituts unter rund 9000 Unternehmen zu ihren Beschäftigungsplänen für die nächsten drei Monate. 

Das daraus ermittelte Ifo-Beschäftigungsbarometer stieg im Juni auf 92,3 Prozent, von 88,3 Prozent im Mai. Im April hatte der Wert mit 86,3 Punkten ein historisches Tief erreicht.

Damit konnte die negative Dynamik der Vormonate etwas gebremst werden, wie das Ifo-Institut mitteilte. Das Barometer sei in allen vier Sektoren teilweise stark gestiegen. Am deutlichsten fiel der Zuwachs demnach erneut im Dienstleistungssektor aus. Hier werde die Mitarbeiterzahl tendenziell konstant bleiben. Gleiches gelte auch für den Bausektor.

In der Industrie drohen dagegen weiter Entlassungen. Dies gilt den Angaben zufolge für viele Schlüsselbranchen wie die Automobilindustrie, die Elektrotechnik sowie den Maschinenbau. Auch der Handel könne sich von der vorübergehenden coronabedingten Schließung noch nicht voll erholen. Hier werde die Mitarbeiterzahl ebenfalls weiter sinken.

Ein Beispiel für die Auswirkung der Schließungen im Handel in der Corona-Krise, ist die Situation vonKarstadt und Kaufhof in München.

Corona in Bayern: Wirtschaftsministerium warnt vor gefälschten E-Mails zu Soforthilfe 

Update: 25. Juni, 15.13 Uhr: Das Bayerische Wirtschaftsministerium warnt Unternehmer vor gefälschten E-Mails zur Corona-Soforthilfe. In einer vermeintlich vom Ministerium versandten E-Mail mit dem Betreff „Corona Zuschuss - Bestätigung und Belehrung“ würden Firmen aufgefordert, für das Finanzamt eine Bescheinigung über erhaltene Soforthilfen auszufüllen und an den Absender zurückzuschicken.

Der E-Mail sei auch eine angebliche Rechtsbelehrung für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen beigefügt, teilte das Ministerium mit. Empfängern rät das Wirtschaftsministerium, die Nachricht zu ignorieren. Offizielle E-Mails des Ministeriums zur Soforthilfe hätten den Absender: noreply@soforthilfe-corona.bayern. Den Angaben nach ist das Landeskriminalamt eingeschaltet.

Corona in Deutschland: EU-Behörde empfiehlt Einsatz von Remdesivir gegen Corona-Erkrankung 

Update: 25. Juni, 15.13 Uhr: Bislang gibt es gegen das Coronavirus keinen Impfstoff und kein zugelassenes Medikament. Nun hat die Europäische Arzneimittel-Agentur grünes Licht für das Mittel Remdesivir gegeben.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat am Donnerstag in Amsterdam eine Zulassung unter Auflagen für das Mittel mit dem Handelsnamen Veklury empfohlen. Die EU-Kommission muss dem noch zustimmen, was aber als Formsache gilt. Die Entscheidung der Kommission soll laut EMA in der kommenden Woche fallen.

Die Empfehlung der EMA gilt für die Behandlung von Erwachsenen und Heranwachsenden ab 12 Jahren. Voraussetzung für eine Behandlung ist, dass der Patient eine Lungenentzündung hat und mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt werden muss.

Remdesivir könnte bald in Europa als erstes Mittel gegen schwere Corona-Erkrankung auf den Markt kommen.

Eine internationale Studie mit über 1000 Teilnehmern hatte Ende April gezeigt, dass Remdesivir bei Covid-19-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung im Schnitt um vier Tage verkürzen kann - von 15 auf 11 Tage. Die Sterblichkeit ging in der Untersuchung geringfügig zurück, was statistisch jedoch nicht signifikant war.

Die USA hatten bereits Anfang Mai eine Ausnahmegenehmigung für den begrenzten Einsatz des Wirkstoffes in Krankenhäusern erteilt. Auch in Deutschland war das Mittel bislang schon innerhalb eines Arzneimittel-Härtefallprogrammes zugänglich und wird in klinischen Studien getestet.

Remdesivir wurde ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelt, zeigte aber eine zu geringe Wirkung. Es ist bislang in keinem Land der Welt uneingeschränkt als Medikament zugelassen. Bislang gibt es keine Impfung gegen das neuartige Coronavirus und auch keine zuverlässige zugelassene medikamentöse Therapie.

Corona in München: Aktuelle Infektions- und Reproduktionszahlen, Genesungen und Todesfälle

In München wurden am Donnerstag 18 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit sind in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.705 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 6.174 Genesungen, sowie 218 Todesfälle

Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann die Labore die positiven Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermitteln.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 4,89. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bayernweit ermittelt. 

Um lokale Ausbruchsereignisse rechtzeitig eindämmen zu können, wurde für die 7-Tage-Inzidenz ein Schwellenwert von 50 sowie als „Frühwarnsystem“ ein Signalwert von 35 festgelegt.

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,31 (Stand 22.6.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 131 Menschen neu anstecken. 

Die Reproduktionszahl wird auf Basis des gleitenden 7-Tage-Mittels der Münchner Neuinfektionen ermittelt und beinhaltet eine statistische Unsicherheit, die von einem 95%-Konfidenzintervall abgebildet wird. 

Das heißt, dass Schwankungen im Rahmen dieses Konfidenzintervalls statistisch gesehen nicht signifikant sind. Für die aktuelle Reproduktionszahl von 1,31 liegt diese Spannbreite zwischen 0,44 und 1,98. Bei einer niedrigen Rate von täglichen Neuinfektionen können bereits kleinere Änderungen größere Schwankungen bewirken.

Corona in Bayern: Mehr als 360.000 Pflegekräfte wollen den Bonus

Update: 25. Juni, 14.01 Uhr: Fünf Tage vor dem Ende der Antragsfrist sind beim bayerischen Landesamt für Pflege bislang 362.339 Anträge auf den Pflegebonus eingegangen. Wie eine Sprecherin des Ministerium für Gesundheit und Pflege auf epd-Anfrage am Donnerstag mitteilte, sei nicht geplant, die Antragsfrist noch einmal zu verlängern. Sie sollte zunächst am 31. Mai enden und war noch einmal auf den 30. Juni verschoben worden. 

Die bayerische Regierung plant mit rund 132 Millionen Euro Kosten für die Prämien, hieß es. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hatte bei der Einführung mit 400.000 Anträgen gerechnet.

Der bayerische Pflegebonus, der in der Corona-Krise eingeführt wurde, beträgt 500 Euro. Auszubildende und Teilzeitkräfte mit weniger als 25 Stunden Arbeitszeit bekommen laut Ministerium 300 Euro

Den Antrag auf die Prämie können unter anderem Pflegende in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, stationären Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten stellen. Auch Rettungssanitäter, Rettungsassistenten, Notfallsanitäter und nichtärztliche Einsatzkräfte im Rettungsdienst zählen zu den Berechtigten.

In den vergangenen Wochen hatte unter anderem die SPD an die Staatsregierung appelliert, die Belange von Bayerns Pflege- und Rettungskräften auch nach der Corona-Krise ernst zu nehmen. Der Pflegebonus sei eine wichtige Anerkennung, es brauche aber weitreichende Verbesserungen im Pflegebereich und deutlich höhere Löhne.

Corona in München: Aktuelle Infektions- und Reproduktionszahlen, Genesungen und Todesfälle

In München wurden am Mittwoch 12 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit sind in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.687 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 6.162 Personen, die bereits genesen sind, sowie 217 Todesfälle.

Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann die Labore die positiven Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermitteln. 

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 5,57. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bayernweit ermittelt. 

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,31 (Stand 22.6.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 131 Menschen neu anstecken. 

Die Reproduktionszahl wird auf Basis des gleitenden 7-Tage-Mittels der Münchner Neuinfektionen ermittelt und beinhaltet eine statistische Unsicherheit, die von einem 95%-Konfidenzintervall abgebildet wird. Das heißt, dass Schwankungen im Rahmen dieses Konfidenzintervalls statistisch gesehen nicht signifikant sind. Für die aktuelle Reproduktionszahl von 1,31 liegt diese Spannbreite zwischen 0,44 und 1,98.

Corona in Deutschland: Ifo-Geschäftsklima verbessert sich deutlich 

Update: 24. Juni, 11.17 Uhr: Die Stimmung deutscher Unternehmen hat sich im Juni kräftig von ihrem drastischen Einbruch in der Corona-Krise erholt. Das Ifo-Geschäftsklima stieg im Vergleich zum Vormonat um 6,5 Punkte auf 86,2 Zähler, wie das Ifo-Institut am Mittwoch in München mitteilte. 

Dies sei der stärkste jemals gemessene Anstieg, erklärte das Institut. Analysten hatten zwar mit einem Zuwachs gerechnet, diesen allerdings mit 85,0 Punkten im Durchschnitt etwas schwächer erwartet.

Es ist der zweite Anstieg des wichtigen Konjunkturindikators in Folge, nachdem er im März und April krisenbedingt drastisch eingebrochen war. Die Unternehmen bewerteten ihre momentane Lage im Juni etwas besser, während die Zukunftsaussichten wesentlich besser beurteilt wurden. „Die deutsche Wirtschaft sieht Licht am Ende des Tunnels“, bemerkte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Corona in München: Tropeninstitut sucht Freiwillige für Studie von Corona-Impfstoff 

Update: 24. Juni, 10.47 Uhr: Das Münchner Tropeninstitut sucht Freiwillige für eine klinische Studie zur Testung des vom Unternehmen Curevac entwickelten Impfstoffs gegen Covid-19. Es können gesunde Menschen aus München und Umgebung im Alter zwischen 18 bis 60 Jahren teilnehmen, die bereits eine nachgewiesene Covid-19-Erkrankung durchmachten, wie das Tropeninstitut am Mittwoch mitteilte.

Die zu einer ganzen Studienreihe zählende Studie soll die Verträglichkeit und Immunantwort des neuen Impfstoffs untersuchen und dabei helfen, die Dosis zu finden, die wichtig für die Wirksamkeit ist. 

Um dies mit ausreichender Sicherheit zu bestimmen, bekommt ein Teil der Probanden nicht den Impfstoff, sondern ein Placebo. Zur Studie zählen ein Screeningtermin, zwei Impftermine und zehn Kontrolltermine binnen 13 Monaten. Teilnehmer bekommen eine Aufwandsentschädigung.

Corona in Bayern: Söder verteidigt Urlaubsverbot für Menschen aus Corona-Hotspots 

Update: 24. Juni, 09.21 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht in den Beschränkungen für Urlauber aus Corona-Risikogebieten im Freistaat eine unbedingt notwendige Sicherheitsmaßnahme. Es gehe um die Sicherheit für alle Beteiligten - für die Menschen in Bayern, die Urlauber von überall her und auch für die Menschen aus den betroffenen Landkreisen in Nordrhein-Westfalen, sagte Söder am Dienstagabend in der ARD und im Bayerischen Fernsehen. „Wir möchten nicht, dass der Urlaub in Bayern für viele Leute unsicher wird.“

In Bayern dürfen Beherbergungsbetriebe künftig keine Menschen mehr aufnehmen, die aus einem Landkreis einreisen, in dem die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den zurückliegenden sieben Tagen bei mehr als 50 pro 100 000 Einwohner liegt. Ausnahmen soll es nur für Menschen geben, die einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen könnten. Das hatte das Kabinett am Dienstag beschlossen. 

Im Kreis Gütersloh in NRW war nach dem massiven Corona-Ausbruch beim Tönnies-Fleischwerk in Rheda-Wiedenbrück die sogenannte 7-Tages-Inzidenz auf einen Wert von weit über 200 gestiegen.

Direkte Kritik am Corona-Krisenmanagement der NRW-Landesregierung von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) übte Söder nicht. Auf die Frage, ob die strikten Beschränkungen für die beiden betroffenen Landkreise zu spät verhängt worden sei, sagte er: „Das kann ich von hier aus nicht beurteilen. Ich glaube, dass die Entscheidung jetzt aber richtig ist.“ 

Er müsse Laschet keinen Rat geben, dieser wisse genau, was er zu tun habe. Söder sagte lediglich, man habe sich schon ein „bisschen gewundert“, warum die Menschen in den Corona-Hotspots nicht von Anfang an für eine Woche oder zehn Tage unter sich bleiben mussten.

Söder warnte, das Coronavirus bleibe eine tödliche Herausforderung. „Das ist wie ein Funke, der zu einem Buschfeuer innerhalb von Sekunden werden kann - das hat sich leider bestätigt.“ Er betonte, Bayern bleibe deshalb auf vorsichtigem Kurs. Wenn Entscheidungen notwendig seien, werde man diese schnell und konsequent treffen.

Corona in Bayern: Bayerisches Corona-Testkonzept wird nächste Woche vorgestellt 

Update: 23. Juni, 14.39 Uhr: Das geplante bayerische Testkonzept für jedermann soll in der nächsten Woche vorgestellt werden. Das kündigte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag in München nach einer Vereinbarung mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) zur Übernahme der Kosten für Abstriche und Laboranalysen durch den Freistaat an. „Mit der heute unterzeichneten Vereinbarung stellen wir unser Testkonzept auf eine solide Grundlage“, sagte sie.

Die Staatsregierung hatte vergangene Woche unter anderem beschlossen, dass sich alle Menschen in Bayern so bald wie möglich auf eine Covid-19-Erkrankung testen lassen können - auch wenn sie keine Symptome haben oder etwa mit einem Infizierten Kontakt hatten. 

Konkrete Verdachtsfälle sollen Vorrang haben. Aus der oppositionellen SPD waren Unklarheiten moniert worden. Unter anderem wollte Gesundheitspolitikerin Ruth Waldmann die Kostenfrage geklärt wissen.

Huml erläuterte, dass Vertragsärzte ihre im Rahmen des bayerischen Testkonzepts erbrachten Leistungen mit der KVB abrechnen, die wiederum vierteljährlich Geld vom Freistaat bekommt. 

Die KVB erklärte: „Unser Ziel ist es, dass die Ärzte, die bereit sind, das bayerische Corona-Testkonzept in ihren Praxen umzusetzen, möglichst wenig bürokratischen Aufwand haben und die gewohnten und bewährten Abrechnungswege dafür nutzen können.“ 

Die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten hätten wesentlich dazu beigetragen, die Corona-Krise in Bayern bislang gut zu bewältigen, hieß es. „85 Prozent aller Corona-Patienten wurden in ihren Praxen behandelt.“

Aktuelle Infektions- und Reproduktionszahlen, Genesungen und Todesfälle in München und Bayern

In München wurden am Dienstag 6 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit sind in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.675 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 6.153 Personen, die bereits genesen sind, sowie 217 Todesfälle

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Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann die Labore die positiven Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermitteln. 

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 5,16. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bayernweit ermittelt. Um lokale Ausbruchsereignisse rechtzeitig eindämmen zu können, wurde für die 7-Tage-Inzidenz ein Schwellenwert von 50 sowie als „Frühwarnsystem“ ein Signalwert von 35 festgelegt.

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,31 (Stand 22.6.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 131 Menschen neu anstecken. 

In ganz Bayern sind nach neuesten Angaben bisher 47 896 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind 2568 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Die geschätzte Zahl der Genesenen liegt bei 44 660 Personen.

Corona in Bayern: Kein Urlaub für Menschen aus Risikogebieten im Freistaat

Update: 23. Juni, 14.39 Uhr: Bayern treibt die Sorge vor einer zweiten Welle von Corona-Infektionen wegen des beginnenden Sommerreiseverkehrs um. Für Menschen aus akuten Corona-Risikogebieten muss Urlaub im Freistaat deshalb entfallen.

Angesichts des massiven Corona-Ausbruchs im Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen untersagt Bayern die Beherbergung von Menschen, die von dort und aus anderen akuten Corona-Risikogebieten einreisen. 

Hotels und Beherbergungsbetriebe im Freistaat dürfen künftig keine Gäste mehr aufnehmen, die aus einem Landkreis einreisen, in dem die Zahl der Neuinfektionen in den zurückliegenden sieben Tagen bei mehr als 50 pro 100 000 Einwohner liegt. Das teilte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach einer Kabinettssitzung am Dienstag in München mit. 

„Das ist eine Schutzmaßnahme, die wir für wirklich notwendig halten“, sagte er. Eine Ausnahme gibt es nur für Menschen, die einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können.

Die Staatsregierung treibt dabei insbesondere die Sorge vor dem Reiseverkehr nach dem anstehenden Beginn der Sommerferien in NRW um. „Das Problem ist die Verbringung des Virus kreuz und quer durchs Land“, sagte Herrmann. 

Deswegen gebe der heftige Corona-Ausbruch beim Schlachtbetrieb Tönnies Anlass zu größter Besorgnis. Daraus dürften keinesfalls neue Corona-Hotspots in Bayern und anderswo entstehen. Das Virus sei nach wie vor da, die Krise sei nicht vorbei. „Es genügt ein Funke, um das Infektionsgeschehen wieder aufleben zu lassen.“

Corona in Bayern: Piazolo hofft zum neuen Schuljahr auf Regelbetrieb an Schulen 

Update: 23. Juni, 14.22 Uhr: Im kommenden Schuljahr sollen die Schulen in Bayern unter Auflagen wieder zum täglichen Präsenzunterricht für alle Schüler zurückkehren können. „Ziel ist es, einen Regelbetrieb mit Hygienemaßnahmen im September zu starten. Das bedeutet so viel Normalität wie möglich bei so viel Gesundheitsschutz wie nötig“, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München.

Voraussetzung für den Regelbetrieb mit allen Schülern, bei dem dann der derzeitige Mindestabstand von eineinhalb Metern aufgehoben werden müsste, sei eine weiterhin positive Entwicklung der Corona-Fallzahlen im Freistaat, sagte Piazolo. Entsprechende Hygieneauflagen würden in einem neuen Hygieneplan mit dem Gesundheitsministerium festgelegt.

Allerdings sei in der Planung für das neue Schuljahr vor allem Flexibilität gefragt. „Auf der anderen Seite heißt es, auch auf Alternativszenarien vorbereitet zu sein“, mahnte Piazolo

Bei einem Ausbruch an Neuinfektionen müsse eventuell weiterhin Präsenzunterricht im Wechsel mit Homeschooling stattfinden, im schlimmsten Falle könnten auch erneute flächendeckende Schulschließungen nötig werden.

Corona in Bayern: Freistaat ermöglicht mehr Besuche in Heimen

Update: 23. Juni, 14.10 Uhr:  Im Rahmen der bayerischen Lockerungen werden auch die Besuchsregelungen für Einrichtungen der Pflege und für Menschen mit Behinderung erweitert. Ab 29. Juni sollen dort deutlich mehr Besuche möglich sein, wie das bayerische Kabinett am Dienstag in München beschlossen hat. 

Auch Krankenhäuser und Einrichtungen der Vorsorge und Rehabilitation fielen in diese Kategorie. Für Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Angehörigen und Freunde bedeutet dies laut Mitteilung einen weiteren Schritt zu mehr Normalität. Gleichzeitig stehe der Schutz der Gesundheit mit „passgenauen Hygienekonzepten“ weiter an erster Stelle.

Corona in Bayern: Offene Kostenfrage bei Corona-Tests geklärt

Update: 23. Juni, 13.00 Uhr: Die Bayerische Staatsregierung hat mit der Kassenärztlichen Vereinigung in Bayern (KVB) einen Vertrag über noch offene Kostenfragen bei Corona-Tests geschlossen. Dies sei ein wichtiger Schritt zur Umsetzung des bayerischen Testkonzepts, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag in München mit. 

Ministerin Melanie Huml (CSU) sagte, der Ausbau der Testkapazitäten sei von zentraler Bedeutung für eine „weiterhin erfolgreiche Eindämmung der Corona-Pandemie“.

Nötig wurde der Vertrag, nachdem das Bundesgesundheitsministerium eine Verordnung zur Übernahme von weiteren Laborkosten für die gesetzliche Krankenversicherung vorgelegt hatte. In der Verordnung ist aber nur eine Übernahme der Laborkosten geregelt, nicht aber für die Abnahme des Abstrichs und auch nicht für Tests bei asymptomatischen Fällen. Diese entsprechenden Kostenlücken schließt der Freistaat nun durch den eigenen Vertrag mit der KVB, erläuterte Huml.

Der Freistaat hat eine deutliche Ausweitung der Testungen auf das neue Coronavirus beschlossen. Alle Personen, die auf Covid-19-Erkrankung getestet werden wollen, sollen nach dem bayerischen Testkonzept bei ihrem niedergelassenen Vertragsarzt dazu auch die Möglichkeit erhalten, hieß es

Corona in Bayern: Söder sagt zweite Corona-Welle voraus 

Update: 23. Juni, 09.36 Uhr: Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat davor gewarnt, die Erfolge im Kampf gegen das Coronavirus leichtfertig zu verspielen. „Dass es eine zweite Welle gibt, da bin ich ganz sicher“, sagte der CSU-Chef am Montagabend auf einem Online-Podium der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) in München

Die Ausbrüche in Nordrhein-Westfalen, Peking und anderswo zeigten, dass schon ein Funke genüge. Solange es keinen Impfstoff und kein Medikament gebe, sei die Sache noch nicht gelaufen.

Erwägungen, nach dem Corona-Ausbruch in der Fleischindustrie Leiharbeit und Werkverträge über diese Branche hinaus zu verbieten, lehnte Söder ab. Leiharbeit könne der angeschlagenen Wirtschaft nächstes Jahr sehr helfen. Vbw-Verbandspräsident Wolfram Hatz sagte, im Maschinenbau gehe es nicht ohne Leiharbeit und Werkverträge.

Hatz und Söder kritisierten, dass die SPD eine breitere Autokaufprämie im Konjunkturpaket verhindert habe. Das Thema Auto sei noch nicht erledigt, sagte der Ministerpräsident. Aber mit dem Konjunkturpaket sei bereits viel Geld da. Und wegen der kommenden Bundestagswahl dürfte die Politik auch nächstes Jahr einen langen Atem haben. Jetzt im Herbst sei vor allem wichtig, die Verwaltungsverfahren zu beschleunigen und „die Fettschicht, die in der Bürokratie entstanden ist, wegzuschneiden“.

Nur mit einem großen Innovationsschub könne Bayern gestärkt aus der Krise hervorgehen. Angesichts der Hightech-Konkurrenz in den USA und China müsse Bayern jetzt einen Technologiesprung machen, forderte Söder.

Corona in Bayern: Firmen rechnen mit weniger Dienstreisen nach Corona-Krise 

Update: 23. Juni, 09.23 Uhr: Geschäftsreise statt Videokonferenz? Zahlreiche Unternehmen glauben, darauf auch nach der Corona-Krise zunehmend zu verzichten. In einer Umfrage des Münchner Ifo-Institut gaben 57 Prozent der 7000 befragten deutschen Unternehmen an, dass sie weniger Dienstreisen als Konsequenz der Pandemie für wahrscheinlich halten. 

„Die Folgen der Corona-Krise werden manche Branchen noch sehr lange begleiten, so Fluggesellschaften, Bahnen, Hotels und Restaurants“, kommentierte Ifo-Forscher Stefan Sauer die am Dienstag veröffentlichten Ergebnisse. In der Industrie gehen knapp zwei Drittel von weniger Reisen aus, im Dienstleistungssektor sind es 60 Prozent. Handel und Bau kommen auf 39 und 29 Prozent.

Aktuelle Infektions- und Reproduktionszahlen, Genesungen und Todesfälle in München

In München wurden am vergangenen Samstag 29, am Sonntag 14 sowie am Montag, 2 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit sind in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.669 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 6.151 Personen, die bereits genesen sind, sowie 217 Todesfälle

Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann die Labore die positiven Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermitteln.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 5,03. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bayernweit ermittelt. Um lokale Ausbruchsereignisse rechtzeitig eindämmen zu können, wurde für die 7-Tage-Inzidenz ein Schwellenwert von 50 sowie als „Frühwarnsystem“ ein Signalwert von 35 festgelegt.

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,93 (Stand 18.6.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 93 Menschen neu anstecken. Je deutlicher die Reproduktionszahl über 1 liegt, umso schneller breitet sich das Coronavirus weiter aus. Je weiter sie unter 1 sinkt, umso weniger Neuinfektionen sind zu erwarten.

Die Reproduktionszahl wird auf Basis des gleitenden 7-Tage-Mittels der Münchner Neuinfektionen ermittelt und beinhaltet eine statistische Unsicherheit, die von einem 95 %-Konfidenzintervall abgebildet wird. Das heißt, dass Schwankungen im Rahmen dieses Konfidenzintervalls statistisch gesehen nicht signifikant sind. 

Für die aktuelle Reproduktionszahl von 0,93 liegt diese Spannbreite zwischen 0,44 und 1,56. Bei einer niedrigen Rate von täglichen Neuinfektionen können bereits kleinere Änderungen größere Schwankungen bewirken.

Neben der zeitlichen Dynamik, die von der Reproduktionszahl beschrieben wird, ist deshalb für die Beurteilung des Infektionsgeschehens auch wichtig, ob die Zahl der Neuinfektionen klein genug ist, um die Infektionsketten effektiv nachvollziehen zu können und dass die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems durch schwere Verläufe nicht überlastet wird.

Aktuelle Corona-Zahlen in Bayern 

In Bayern sind nach neuesten Angaben bisher 47 859 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind 2564 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Montag (Stand 10.00 Uhr) auf seiner Webseite mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag demnach bei 44 620 Personen.

Corona in München: Karstadt und Kaufhof macht Filialen in München dicht

In München sollen mehrere Filialen von Karstadt und Kaufhof schließen. Die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof ist durch die pandemie-bedingte Schließung in der Corona-Krise aller Filialen in finanzielle Schwierigkeiten geraten. .Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter äußerte sich am Montag in einer Pressemitteilung zu den Schließungen der Filialen in München:

„Die Ankündigung der Schließung von Galeria Karstadt Kaufhof Häusern in München hat mich sehr betroffen gemacht. Vielen Menschen droht der Verlust ihres Arbeitsplatzes. Daher habe ich den Generalbevollmächtigten von „Galeria Karstadt Kaufhof“ heute um ein möglichst zeitnahes Gespräch gebeten, um zu klären, inwieweit die Stadt unterstützen kann, um die angekündigten Schließungen und damit verbundenen Kündigungen vielleicht doch noch abwenden zu können.“

Die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof hat angekündigt 62 Filialen in ganz Deutschland zu schließen, darunter auch Standorte von Kaufhof und Karstadt in München.

Corona in Bayern: Lockerungen ab Montag

Ab Montag sind bei Veranstaltungen in Innenräumen bis zu 50 Personen erlaubt, im Freien dürfen es sogar maximal 100 sein. Das gilt zum Beispiel für Hochzeitsfeiern, Beerdigungen und Vereinssitzungen. Bei Kulturveranstaltungen sind in Innenräumen sogar bis zu 100 Gäste erlaubt mit zugewiesenen Sitzplätzen, in Außenbereichen bis zu 200.

In Geschäften, aber auch Freizeit- und Kultureinrichtungen wie Museen und Zoos sind doppelt so viele Menschen pro Quadratmeter zugelassen wie bisher.

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Hallenbäder, Innenbereiche von Thermen und Hotelschwimmbäder samt Wellness-Bereichen dürfen wieder öffnen. Auf Campingplätzen sollen wieder gemeinsame Sanitärbereiche genutzt werden dürfen.

Für öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen oder Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften gilt ein Mindestabstand zwischen den Teilnehmern von 1,5 Meter und nicht wie bisher von 2 Metern. 

Außerdem dürfen Laien-Chöre wieder gemeinsam singen. Hier gilt allerdings ein größerer Sicherheitsabstand von zwei Metern wegen der möglichen Infektionsgefahr durch Viruspartikel in der Luft. Außerdem sollen die Proben zeitlich begrenzt werden. Und die Staatsregierung hat regelmäßiges Lüften vorgeschrieben.

Auch der Lehrgangsbetrieb im Sport ist wieder gestattet. Die bislang geltenden Obergrenzen für den Outdoor- und Indoor-Sport von 20 Personen sind aufgehoben. Die Teilnehmerbegrenzung ist nun abhängig von der Raumgröße und der Art der Belüftung.

Außerdem hat am letzen Freitag ein Gericht eine Corona-Beschränkung für Restaurants und Biergärten in Bayern gekippt.

Corona in Bayern: Verbot des regulären Kita-Betriebs nach Gerichtsurteil unverhältnismäßig 

Die Staatsregierung muss die nächste gerichtliche Schlappe wegen ihrer Anti-Corona-Maßnahmen hinnehmen - allerdings zunächst nur in einem konkreten Einzelfall. Das Verwaltungsgericht Regensburg hält das bis Monatsende geltende Verbot des normalen Betriebs in Kindertageseinrichtungen nicht mehr für verhältnismäßig.

Mit der Entscheidung, die am Montag veröffentlicht wurde, gab das Gericht dem Antrag der Eltern eines vierjährigen Kindes statt. Der Beschluss, der schon am vergangenen Mittwoch erging, wirkt sich laut Mitteilung aber nur in in Bezug auf die betroffene Familie aus: Der vierjährige Sohn darf den Kindergarten seither wieder besuchen.

Das Gericht geht in seiner Begründung davon aus, dass das Verbot des regulären Kita-Betriebs „keine hinreichende gesetzliche Grundlage (mehr) findet“. Bei summarischer Überprüfung erscheine „eine Schließung des regulären Betreuungsangebotes in einer Kindertageseinrichtung und ein entsprechendes Betretungsverbot nicht mehr verhältnismäßig“.

Die Rechte der Eltern und des Kindes seien nicht ausreichend berücksichtigt worden, hieß es weiter. Auch weniger einschneidende Maßnahmen seien geeignet (und auch erforderlich), um das Corona-Infektionsrisiko einzudämmen

Corona in Bayern: Freistaat am stärksten von Kurzarbeit betroffen 

Die Corona-Krise trifft Bayern besonders hart. Der Freistaat hat die höchste Kurzarbeitsquote in Deutschland. Zudem planen nach einer Umfrage der IG Metall mehr Unternehmen einen Jobabbau.

Im Freistaat waren im Mai 26 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Kurzarbeit, wie aus einer am Montag veröffentlichten Schätzung des Münchner Ifo-Instituts hervorgeht. Insgesamt kommen die Wirtschaftsforscher für Bayern auf rund 1,47 Millionen Kurzarbeiter - auch absolut erreicht der Freistaat damit den höchsten Wert im Ländervergleich und kommt auf minimal mehr Kurzarbeiter als das deutlich bevölkerungsreichere Nordrhein-Westfalen.

„Gerade in den Ländern mit bedeutender Automobil- und Zuliefererindustrie wird besonders viel Kurzarbeit gefahren“, sagte Ifo-Experte Sebastian Link. Hinter Bayern folgen Baden-Württemberg und die in der Schätzung zusammengefassten Länder Niedersachsen und Bremen wo jeweils 23 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Kurzarbeit sind. Am niedrigsten ist die Quote in den jeweils zusammengefassten Ländern Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie Rheinland-Pfalz und Saarland mit 17 Prozent.

Doch über die hohe Kurzarbeit hinaus sind auch immer mehr Jobs in Gefahr: Die Zahl der Betriebe aus der Metall- und Elektroindustrie, die Stellen abbauen oder abbauen wollen, hat laut einer Umfrage der IG Metall unter den Betriebsräten von rund 900 Unternehmen zugenommen. Die Gewerkschaft fordert deswegen eine Verlängerung der erweiterten Kurzarbeitsregeln und nimmt parallel die Unternehmen in die Pflicht: „Wer Staatsgelder kassiert, darf keine Stellen abbauen“, sagte Bezirksleiter Johann Horn.

Der Umfrage zufolge haben inzwischen 38 Prozent der Betriebe Leiharbeiter und 12 Prozent Werkverträge abgemeldet. Das sind vier beziehungsweise ein Prozentpunkt mehr als bei der letzten Umfrage im April. 32 Prozent der Betriebe lassen befristete Arbeitsverträge auslaufen, ein Plus von drei Prozentpunkten. Einen Stellenabbau bei der Stammbelegschaft planen neun Prozent, ein Punkt mehr als im April.

dpa/afp/epd/kna//rathaus münchen/jh

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