Bayerische Prüfstelle für Schutzgüter

Erste staatliche Prüfstelle für Corona-Masken nimmt Arbeit in München auf – "Schwarzen Schafen muss das Handwerk gelegt werden“  

Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber bei der „Bayerische Prüfstelle für Schutzgüter“.
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Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber bei der „Bayerische Prüfstelle für Schutzgüter“.

Die „Bayerische Prüfstelle für Schutzgüter“ ist die erste staatliche in Deutschland und nimmt in München ihre Arbeit auf - Sie soll Corona-Masken untersuchen .

  • Die „Bayerische Prüfstelle für Schutzgüter“ nimmt Corona-Masken ins Visier 
  • Die Prüfstelle sei die erste staatliche in Deutschland.
  • "Schwarzen Schafen muss das Handwerk gelegt werden“, teilte Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber mit.

In München nimmt ab sofort die „Bayerische Prüfstelle für Schutzgüter“ ihre Arbeit auf. Sie soll beispielsweise Corona-Masken und Handschuhe unter die Lupe nehmen. Getestet werde insbesondere die Filterleistung.

Ziel ist, unsichere Schutzgüter wie Mund-Nasen-Masken vom Markt zu nehmen, wie Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) in München erläuterte. In dem neuen Labor würden derzeit Schutzmasken der Kategorien FFP2 und FFP3 überprüft, die derzeit wegen der Corona-Krise in großer Zahl auf dem freien Markt erhältlich seien. 

Bei staatlichen Beschaffungen könne die neue Prüfstelle die Waren auch kurzfristig bewerten. Bei Qualitätsmängeln würden die Schutzgüter für eine Verwendung gesperrt.

„Bayerische Prüfstelle für Schutzgüter“ öffnet in München und untersucht Corona-Masken

 „Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass die Schutzgüter auf dem Markt auch funktionieren. Schwarzen Schafen muss das Handwerk gelegt werden“, teilte Glauber  in München mit

Die „ Bayerische Prüfstelle für Schutzgüter“ eröffnet in München.

Der Freistaat Bayern stelle dafür rund 2,7 Millionen Euro aus dem Sonderfonds Corona-Pandemie bereit. Zehn Fachleute sollen an der Einrichtung in München künftig tätig sein. Sieben seien bereits im Einsatz, hieß es. In einer bayernweiten Kampagne würden derzeit auch Kennzeichnung und Verpackung von Desinfektionsmitteln bei Händlern überprüft

Die Prüfstelle in München ist dem Verbraucherschutzministerium zufolge die bislang erst staatliche in Deutschland und soll vorhandene private Prüfstellen entlasten.

dpa/lby/jh

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