Die aktuelle Lage

Corona-Inzidenz in München steigt auch am Freitag weiter an ‒ Kliniken in Bayern müssen Behandlungen aussetzen

Eine Corona-Intensivstation.
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Die Corona-Inzidenz in München und Bayern liegt über dem Bundesdurchschnitt. Kliniken müssen Behandlungen aussetzten. (Symbolbild)
  • Jonas Hönle
    VonJonas Hönle
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In München und in Bayern steigt die Corona-Inzidenz sprunghaft an und liegt über dem Bundesdurchschnitt. Die Lage auf den Intensivstationen der Kliniken am Freitag.

Die Corona-Inzidenz in München steigt weiterhin sprunghaft an. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Freitag einen 7-Tage-Wert von 718,2 (Vortag 645,3). Damit liegt die Landeshauptstadt auf Platz drei in Bayern. Die höchsten Werte gibt das RKI für die Landkreise Erding (753,8) und Lindau (748,0) an.

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Eine Corona-Inzidenz von über 1000 würde in den betroffenen Regionen in Bayern eigentlich einen Lockdown bedeuten. Diese Hotspot-Regel wird jetzt aber vorübergehend ausgesetzt.

Corona-Inzidenz in München und Bayern liegt über Bundesdurchschnitt

Auch in Bayern steigt die Inzidenz ungebremst. Laut RKI-Angaben am Freitag liegt sie bei 473,1 und ist damit wieder höher als der Bundesdurchschnitt (470,6).

Zudem stieg die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona seit Pandemie-Beginn um 43 auf 20 133.

Auf den Intensivstationen der Kliniken in Bayern werden laut Divi-Intensivregister (Stand 08.15 Uhr) 434 Corona-Patienten behandelt. Davon sind 279 an ein Beatmungsgerät angeschlossen. 419 Intensivbetten sind noch frei.

In München sind den Angaben nach noch 37 Intensivbetten nicht belegt. 67 Corona-Patienten werden auf den Intensivstationen behandelt, davon werden 46 invasiv beatmet.

Kliniken in Bayern müssen Behandlungen wegen steigender Corona-Inzidenz weiter verschieben

Aufgrund der steigenden Corona-Infektionen müssen zahlreiche Kliniken in Bayern aufschiebbare Behandlungen aussetzten. Dadurch soll die stationäre Versorgung von Notfall- und Corona-Patienten gewährleistet werden.

Intensivstationen sollen nicht voll belegt sein, damit nach Herzinfarkten, Schlaganfällen, schweren Unfällen, Bränden und anderen Unglücken Intensivbetten für Akut-Patienten frei sind. Medizinisch dringliche Eingriffe wie Herz- oder Tumor-Operationen seien aber weiter möglich.

In Oberbayern, Niederbayern, Schwaben, Mittelfranken, Oberfranken und zuletzt auch in der Oberpfalz verlängerten die Regierungen ihre entsprechenden Anordnungen bis zum 31. Januar. Bereits im November hatten die Regierungsbezirke die betreffenden Kliniken angewiesen, medizinisch nicht sofort notwendige Operationen zu verschieben.

Nur die Regierung von Unterfranken hat die Anordnung vorerst nicht verlängert. Nach derzeitiger Lage könne die Patientenversorgung in den Krankenhäusern hinreichend sichergestellt werden, hieß es aus Würzburg.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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