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Corona-Impfungen in Bayern: Internet-Registrierungsportal steht für Impfwillige bereit - Angemeldete Bürger erhalten Infos

Fläschchen des Impfstoffs von Pfizer-BioNTech stehen auf einem Tisch.
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Fläschchen des Impfstoffs von Pfizer-BioNTech.

Corona-Impfung in Bayern: Online-Registrierungsportal für Impftermine freigeschaltet. Angemeldete Bürger erhalten automatisch Informationen von Impfzentren.

  • In München ist ein Impfzentrum in der Messe einsatzbereit.
  • In Bayern wurden die ersten Impfstoff-Dosen verteilt.
  • Erste Corona-Impfungen in Alten- und Pflegeheimen.

Update: 22. Januar 2021

Corona-Impfung in Bayern: Impfzentren informieren online angemeldete Bürger automatisch über freie Impftermine

Impfzentren können online angemeldete Bürger nun automatisch über freie Impftermine informieren. „Das System benachrichtigt die Registrierten automatisch per E-Mail und SMS über die Möglichkeit einer konkreten Terminvereinbarung“, erklärte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). „Die Bürgerinnen und Bürger können nach dieser Benachrichtigung im Portal aus verfügbaren Terminen eine persönliche Auswahl treffen.“

Seit 11. Januar ist das Portal freigeschaltet. In der ersten Woche meldeten sich dort rund eine Million Bürgerinnen und Bürger an, teilte Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) mit. Wer sich nicht online für eine Impfung gegen Corona registrieren möchte, kann sich telefonisch anmelden. „Diese Personen erhalten dann zur Terminvereinbarung einen Rückruf durch die Hotline“, meinte Holetschek.

Zuerst sollen vor allem Senioren über 80 Jahre geimpft werden. Doch einige erhielten noch nicht einmal die Informationen über eine mögliche Impfung per Post. Das Gesundheitsreferat in München kündigte am Freitag beispielsweise an, erst jetzt die ersten Schreiben zu verschicken. Außerdem sollen die Hotlines zur telefonischen Anmeldung nach Berichten von Betroffenen teilweise überlastet sein. Wegen Lieferengpässen mussten zuletzt auch wieder Impftermine abgesagt werden.

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Update: 08. Januar 2021

Corona in Bayern - Internet-Registrierungsportal steht für Impfwillige ab Montag bereit

Unter dem neuen Registrierungsportal www.impfzentren.bayern können sich Interessierte ab Montag (11. Januar) für eine Corona-Impfung anmelden. Die Bürger mit Wohnsitz im Freistaat könnten über das Portal dann auch schon wichtige Informationen bereitstellen, die für eine Impfung relevant seien, sagte Bayerns neuer Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Freitag in München.

„Auf Basis dieser Daten können dann in einem nächsten Schritt ab dem 20. Januar konkrete Impftermine elektronisch vereinbart werden“, erklärte der Minister. Er betonte aber, dass zunächst einmal nur die Interessierten aus den Gruppen das Portal nutzen sollten, die wegen eines höheren Risikos zuerst die Impfungen erhalten sollen.

Dadurch würden unnötige Prüfungen und Rückfragen vermieden. Insbesondere Senioren über 80 Jahren sollen zunächst die Impfdosen erhalten, weil nicht gleich genügend Impfstoff für alle Bürger zur Verfügung steht.

Wer keinen Internetzugang hat oder diesen nicht nutzen will, kann sich zudem auch telefonisch mit den regionalen Impfzentren in Verbindung setzen. Außerdem gibt es die bundesweite Zentralnummer 116 117 für Terminvereinbarungen.

Corona-Impfung in Bayern - Mehr als 15 000 Klinikärzte und Pfleger bereits geimpft

In den bayerischen Kliniken haben sich mittlerweile mehr als 15 000 Mitarbeiter gegen den Covid-19-Erreger impfen lassen. Die Impfbereitschaft der Ärzte und Pfleger der Kliniken sei deutlich höher, als dies vor einigen Wochen angenommen worden sei, berichtete die Bayerische Krankenhausgesellschaft am Freitag in München.

In den Kliniken gebe es „volle Anmeldelisten“ für die Impfung des medizinischen Personals. „Eine erste grobe Schätzung der Impfbereitschaft von 50 bis 70 Prozent aus dem November 2020 dürfte aus heutiger Sicht spürbar überschritten werden können“, betonte die Krankenhausgesellschaft.

Nach Angaben der Gesellschaft wurden am Freitag rund 4 400 Corona-Patienten im Freistaat in Krankenhäusern behandelt. Etwa jeder fünfte davon liege auf einer Intensivstation.

Probleme bei Dokumentation der Corona-Impfungen in Bayern

Bei der Dokumentation der Impfungen gegen das Coronavirus gibt es in Bayern Schwierigkeiten. Für mindestens 1000 Impfdosen gab es in der speziell für die Pandemie entwickelten Software zuletzt keinen Nachweis.

Dies geht aus einer internen Behörden-E-Mail hervor. Vom Gesundheitsministerium in München waren am Freitag zunächst keine Informationen zu dem Problem zu erhalten. Das Ministerium hatte allerdings eine spätere Stellungnahme angekündigt.

Wie es in der E-Mail der Regierung von Unterfranken heißt, hat das Ministerium am Donnerstag in einer Videokonferenz die Regierungspräsidenten auf die mangelhafte Dokumentation hingewiesen. „So sei für eine bayernweit vierstellige Zahl von zugewiesenen Impfdosen die Verimpfung bislang nicht nachgewiesen“, heißt es in der Mail, mit der die Regierungsbehörde die Städte und Landkreise informierte.

Die Kommunen wurden darauf hingewiesen, dass für die Dokumentation einer Impfung auf jeden Fall die Software „BayIMCO“ verwendet werden müsse. Mit dem Programm müsse der Freistaat auch die Einhaltung der Vorgaben gegenüber dem Bund belegen. „Sollte die Dokumentation nicht im vorgeschriebenen Umfang erfolgen, stehen auch Kürzungen der zugewiesenen Impfdosen im Raum“, heißt es in dem Schreiben.

Der Sprecher der Regierungsbehörde in Würzburg, Johannes Hardenacke, wies darauf hin, dass die E-Mail aber nicht bedeute, dass die Verwendung der erwähnten Impfdosen nun gar nicht mehr nachzuvollziehen sei. Die Impfungen seien zunächst nur nicht in dem richtigen Computerprogramm erfasst worden und müssten nachgetragen werden.

Da das Programm „BayIMCO“ nicht von Anfang an alle Funktionen aufwiese, hatten manche Kommunen bei der Vorbereitung des Impfstarts auch andere Software verwendet.

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Update: 03. Januar 2021

Holpriger Impfstart in Bayern - Neue Lieferung des Corona-Impfstoffs noch im Januar

In Bayern waren am Sonntagmorgen mehr als 61 000 Menschen mit der ersten Impfdosis gegen das Corona-Virus versorgt. Das sagte der Staatssekretär und Leiter der Corona-Taskforce im bayerischen Gesundheitsministerium, Klaus Holetschek (CSU), am Sonntag der Deutschen Presse Agentur.

In Bayern wird wie in ganz Deutschland seit dem 27. Dezember gegen das Virus geimpft. Zunächst sind derzeit Bewohner von Altenheimen und Bedienstete aus dem Gesundheits- und Pflegebereich an der Reihe.

Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hatte noch am Samstag von mehr als 43 000 Geimpften in Bayern gesprochen.

Huml bezeichnete Corona-Impfstart in Bayern trotz Problemen als gelungen

Sie sprach von einer großen logistischen Herausforderung, die 99 Impfzentren in 96 Landkreisen und kreisfreien Städten mit Corona-Impfstoff zu versorgen. Wichtig sei es jetzt, dass genügend Impfstoff geliefert werde. Die nächste Lieferung sei für den 8. Januar zugesagt. Der Bund habe inzwischen Impfstoff nachbestellt, sagte Huml.

Vereinzelt hatte es heftige Kritik von Bürgern gegeben, die sich impfen lassen möchten, aber keinen Termin in einem der Impfzentren bekommen konnten. Die Landkreise und kreisfreien Städte verwenden den knappen Impfstoff nach ihren Prioritäten, vor allem in Heimen und für Bedienstete im Gesundheitsberufen. Zur Versorgung von zu Hause lebenden Senioren in den Impfzentren bleibt derzeit wenig Impfstoff übrig.

Die Impfbereitschaft in Bayern sei gegenwärtig sehr groß

„Viele haben eine ganz, ganz große Hoffnung in diesen Impfstoff und das ist auch gut und richtig“, sagte Huml. In einigen Impfzentren sei bereits damit begonnen worden, auch Senioren zu impfen, die nicht in Heimen leben. Einige Landräte hätten auch schon die über 80-Jährigen in ihren Landkreisen angeschrieben, andere würden dies noch machen.

Die Münchner Virologin Ulrike Protzer hat sich im Kampf gegen die Corona-Pandemie dafür stark gemacht, den vorhandenen Impfstoff besser auszunutzen.

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Update: 30. Dezember 2020

Bayern fordert verlässlichere Lieferungen des Corona-Impfstoffs

Bayern fordert vom Bund mehr Planbarkeit und Verlässlichkeit bei der Lieferung von Corona-Impfstoffen. Insbesondere kritisierte die Staatsregierung am Mittwoch, dass eine für die erste Januar-Woche geplante Lieferung kurzfristig ausfällt.

Bayern werde in der ersten Januar-Woche - entgegen der bisherigen Zusage - voraussichtlich keine Impfstofflieferung erhalten, teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) mit. „Es ist für mich unverständlich, wie gerade bei derartig hohen Infektionszahlen eine komplette Lieferung einfach entfallen kann. Die eigentlich zugesagten Impfdosen waren in unseren Impfzentren bereits fest eingeplant.“

Erst vom 11. Januar an soll Bayern laut Ministerium wieder wöchentliche Lieferungen über jeweils 107 250 Impfdosen vom Bund erhalten.

Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek (CSU) betonte, wenn man in den Impfzentren Termine vergeben wolle, müsse man wissen, wann welcher Impfstoff in welcher Menge zur Verfügung stehe. Sonst sei es relativ schwierig, den Menschen, die auf den Hotlines anrufen und fragen, Auskünfte zu geben.

Für die Impfzentren in Bayern gibt es nach Worten Holetscheks schon mehr als 8000 Terminvormerkungen.

Bis Mittwochmittag wurden laut Gesundheitsministerium bereits rund 17 000 Menschen im Freistaat geimpft, insbesondere in Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Nach einer Übersicht des Robert Koch-Instituts lag Bayern zuvor - in absoluten Zahlen - im Ländervergleich vorne.

Zudem trafen nach Angaben Humls am Mittwoch weitere 107 500 Impfdosen in Bayern ein. „Diese Lieferungen gehen an alle bayerischen zentralen Lagerstandorte. Von dort aus werden sie weiterverteilt“, sagte sie.

Schon jetzt können die bayerischen Impfzentren mit ihren mobilen Impfteams nach Angaben Humls 37 000 Impfungen täglich vornehmen. „Es ist wichtig, dass auch ein ausreichendes Impfstoffkontingent vom Bund zur Verfügung gestellt wird, um die Leistungsfähigkeit der Impfzentren auch nutzen zu können“, betonte die CSU-Politikerin.

Holetschek sagte: „Der Bund muss endlich für eine angemessene Versorgung mit Impfstoff sorgen.“ Es sei den Bürgern nicht vermittelbar, „dass sie trotz hoher Impfbereitschaft auf ihren Schutz gegen diese heimtückische Krankheit warten sollen“, sagte er.

Wenn ausreichend Impfstoff verfügbar ist, soll das Impfangebot nach den Alten- und Pflegeheimen auch auf andere Angehörige der höchsten Priorisierungsgruppe ausgeweitet werden, insbesondere auf Bürger über 80 Jahre. Diese sollen „demnächst“ ein Schreiben ihrer zuständigen Kreisverwaltungsbehörde mit Informationen zur Impfung bekommen.

Insgesamt zeigte sich Holetschek mit dem Impfstart in Bayern aber zufrieden, auch wenn es einige kleinere Probleme gegeben habe. „Wir haben eigentlich keinen schlechten Start hingelegt“, sagte er.

Der CSU-Politiker warf allerdings auch die Frage auf, wie weitere Produktionssteigerungen erreicht werden könnten. Es müssten alle Anstrengungen unternommen werden, die Produktion anzukurbeln.

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Update: 28. Dezember 2020

Bayern setzt Impfungen gegen Corona fort

Nach dem Impfstart in Bayern am Sonntag soll die Versorgung der Patienten vor allem in den Alten-und Senioreneinrichtungen zügig fortgesetzt werden. Erwartet wird noch am Montag die zweite Impfstofflieferung, die zunächst an acht Verteilzentren in Bayern gehen soll. Der Freistaat rechnet mit 97 000 Impf-Dosen, das sind fast zehnmal so viel wie bei der ersten Lieferung am Samstag.

Bereits am Sonntag hatten mehrere Tausend Menschen in Bayern die Spritze verabreicht bekommen, von der eine schützende Wirkung im Kampf gegen Corona erwartet wird. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hatte von einem „sehr bewegenden“ Tag gesprochen.

In Teilen Bayerns waren die ersten mobilen Impfteams ausgerückt. In Unterföhring bei München wurde eine 100-Jährige geimpft, in Kaufbeuren eine Frau, die schon 103 Jahre alt ist, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

In Germering erhielten die 83-jährige Helga Klingseisen und ihr 91 Jahre alter Ehemann Kurt die ersten Dosen in ihre Oberarme gespritzt. „Das ist ein Piks und fertig“, kommentierte die 83-Jährige den Vorgang.

Auch am Montag und in den Folgetagen sollten die Impfungen hauptsächlich von mobilen Teams in Alten- und Pflegeheimen fortgesetzt werden. Der Betrieb in den meisten der 99 Impfzentren sollte erst im Laufe des Januars richtig anlaufen.

Corona-Impfung in Bayern in Impfzentren

Da für einen wirksamen Schutz zweimal geimpft werden muss, wird jeweils die Hälfte der Impfstoff-Dosen zurückgestellt und in den zentralen Standorten zwischengelagert.

Der Impfstoff, den die Firmen Biontech und Pfizer gegen das Coronavirus entwickelt haben, muss bei extremen Temperaturen um die Minus 70 Grad tiefgekühlt werden.

In den örtlichen Impfzentren muss es dann verhältnismäßig schnell gehen: Dort lagern die Fläschchen in normalen Medizinkühlschränken und müssen binnen drei bis fünf Tagen verbraucht werden.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte vor dem Impfauftakt vor Engpässen bei der Belieferung gewarnt. „Endloses Warten reduziert auch die Bereitschaft der Bevölkerung, sich impfen zu lassen“, hatte Söder in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur erklärt.

Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek sagte, wenn weitere Produktionsstätten geschaffen würden, böten sich dafür Standorte auch in Bayern an.

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Update: 23. Dezember 2020

Corona-Impfstoff geht am zweiten Weihnachtstag an 99 bayerische Impfzentren

Der Hersteller des Corona-Impfstoffs Biontech werde zwar am zweiten Weihnachtsfeiertag nur zwei der acht Verteilzentren in Bayern - München und Erlangen - anfahren und dort jeweils die Hälfte der 9750 Impfdosen abliefern.

Von dort soll aber eine regionale Verteilung erfolgen, so dass in allen Landkreisen mit den Impfungen begonnen werden könne, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Marcus da Gloria Martins, am Mittwoch.

Am Vortag hatten einige Landkreise in Bayern erklärt, mit dem Impfstart bis zum 29. Dezember warten zu wollen, da die Lieferung des Impfstoffes nicht rechtzeitig erfolge.

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Letztes Update: 21. Dezember 2020, 15.27 Uhr

Zulassung von Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer in der EU - Impfung in Deutschland könnten nach Weihnachten starten

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) empfiehlt die bedingte Zulassung des Corona-Impfstoffs der Mainzer Firma Biontech und des US-Pharmariesen Pfizer in der EU.

Das teilte die Behörde am Montag in Amsterdam mit. Im nächsten Schritt muss die EU-Kommission über die Verwendung des Präparats für alle Mitgliedsländer entscheiden - das gilt als Formsache und soll noch vor Weihnachten geschehen

Sobald die EU-Kommission die Zulassung genehmigt hat, steht dem Beginn von Corona-Impfungen in der EU nichts mehr im Wege.

EU-Kommission will noch Montag über Impfstoff-Zulassung entscheiden

Nach der Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA will die EU-Kommission noch am Montag über die Marktzulassung des Corona-Impfstoffs der Unternehmen Biontech und Pfizer entscheiden.

Sie erwarte eine Entscheidung bis zum Abend, schrieb EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag auf Twitter. „Nun werden wir schnell handeln.“ Dies sei ein entscheidender Moment in den Bemühungen, sichere und wirksame Impfstoffe an die Europäer zu liefern.

Start für Corona-Impfung in Deutschland nach Weihnachten

Die ersten Menschen sollen in Deutschland bereits am 27. Dezember geimpft werden. „Das ist wirklich eine historische wissenschaftliche Leistung“, sagte EMA-Direktorin Emer Cooke. In Deutschland müssen die Impfchargen nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) noch vom zuständigen Paul-Ehrlich-Institut geprüft, freigegeben und schließlich ausgeliefert werden. Dann sollen zunächst die über 80-Jährigen, Personal und Bewohner von Pflegeheimen sowie auch Gesundheitspersonal mit sehr hohem Infektionsrisiko geimpft werden. Die Experten der EMA hatten bereits seit Wochen die Daten und Resultate der klinischen Tests der Hersteller geprüft. Bei einer bedingten Zulassung ist der Hersteller verpflichtet, auch danach noch Daten etwa zur Langzeitwirkung an die EMA zu übermitteln. Auch Angaben zu möglichen Nebenwirkungen werden weiterhin geprüft.

Voraussichtlich am 6. Januar will die EMA auch den Weg frei machen für die Zulassung des zweiten Impfstoffes, dem Präparat vom US-Konzern Moderna.

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Impfstoff-Zulassung steht an - Hoffnung auf Corona-Impfung vor noch Weihnachten

Update: 16. Mittwoch 2020

Zu Beginn des verschärften Corona-Lockdowns in Bayern und Deutschland wächst die Hoffnung, dass der EU noch vor Weihnachten ein Impfstoff gegen Corona zur Verfügung steht.

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA kündigte am Dienstag in Amsterdam an, sie werde am 21. Dezember ihr Gutachten über die Zulassung des Impfstoffs von Pfizer und Biontech vorlegen - acht Tage früher als ursprünglich geplant.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sprach in Berlin von einer „guten Nachricht für die Europäische Union“. Zuvor hatte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, betont: „Die Lage ist so ernst wie sie noch nie war in dieser Pandemie.“

Harter Corona-Lockdown startet ab Mittwoch

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bezeichnete den harten Lockdown als unausweichlich. „Wir müssen die Notbremse ziehen“, sagte der CSU-Vorsitzende bei einer Regierungserklärung im Münchener Landtag.

Wenn wir jetzt nicht konsequent runterfahren, sind die Schäden enorm groß, und das wollen und werden wir nicht verantworten.

Markus Söder

Kostenlose FFP2-Masken schnell vergriffen

Risikogruppen wie Menschen über 60 erhalten seit diesem Dienstag in der Apotheke kostenlose FFP2-Schutzmasken. Zum Auftakt der Aktion war der Andrang vielerorts groß.

„Ein Patientenplus von 100 Prozent oder mehr war bis zum Mittag durchaus die Regel“, sagte der Sprecher der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Bei zahlreichen Apotheken waren die Masken deshalb schnell vergriffen.

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99 Corona-Impfzentren in Bayern sind einsatzbereit

Update: 15. Dezember 2020

Ursprünglich sollten bis Mitte Dezember in ganz Bayern 96 Corona-Impfzentren einsatzbereit sein - nun sind es sogar 99. Wie
die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag laut Mitteilung in München sagte, hat man damit das Ziel, flächendeckend in jeder kreisfreien Stadt und in jedem Landkreis ein Impfzentrum einzurichten, übertroffen.

Wann aber mit der Impfung gegen das Coronavirus begonnen werden kann, sei noch unklar. Dies hänge in erster Linie von der Zulassung des Impfstoffs ab, erläuterte die Gesundheitsministerin: „Mit der Auslieferung des Impfstoffs beginnt unser Impfangebot.“

Impfzentrum in München ist einsatzbereit

Pünktlich zum 15. Dezember hat die Stadt das Münchner Impfzentrum jetzt in einer ersten Ausbaustufe in der Messe München fertig eingerichtet.

Mit der Zulassung des ersten Impfstoffs durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (Ema) wird noch im Dezember gerechnet, so dass voraussichtlich im Januar tatsächlich mit Impfungen gestartet werden kann. Allerdings wird auch dann nur so viel Impfstoff verfügbar sein, um mit der Immunisierung der am höchsten gefährdeten Personengruppen beginnen zu können.

Corona-Impfung in Bayern - Priorisierung von Risikogruppen in München

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat jetzt einen Entwurf vorgelegt, welche Gruppen vorrangig geimpft werden sollen. Die Stadt bereite sich deshalb darauf vor, zunächst mit bis zu 20 mobilen Impfteams vorrangig diese höchstgefährdete Personengruppe zu impfen.

Die höchste Prioritätsstufe haben dabei Bewohner*innen und Personal von Alten- und Pflegeeinrichtungen.

Ebenfalls zur höchsten Kategorie gehört auch Krankenhauspersonal, das zum Beispiel in der Notaufnahme oder auf der Covid-19-Station einem hohen Expositionsrisiko ausgesetzt ist oder engen Kontakt zu vulnerablen Gruppen hat. Deshalb soll – sofern genügend Impfstoff zur Verfügung steht – zunächst auch das entsprechende Personal in den Münchner Krankenhäusern geimpft werden.

Insgesamt fallen allein in München geschätzte 120.000 Menschen in die höchste der fünf STIKO-Prioritätsstufen.

In der ersten Auslieferung soll München zirka 90.000 Impfdosen erhalten, mit denen 45.000 Menschen die nötige Zweifach-Impfung (im Abstand von zirka drei Wochen) erhalten können.

Wir alle setzen große Hoffnungen auf die Impfstoffe. Es muss uns aber auch allen klar sein, dass sie uns kein schnelles Ende der Pandemie bringen werden. Wir müssen davon ausgehen, dass es nach derzeitigem Stand Monate dauern wird, bis alle laut STIKO-Entwurf vorrangigen Personengruppen geimpft sind – von den Hochbetagten und Menschen mit Vorerkrankungen über das medizinische Personal bis hin zu Lehrkräften und Erziehungsdienst, Feuerwehr und Polizei. Auch nach Einschätzung des Bundesgesundheitsministers wird vor dem Sommer keine Impfung der breiten Bevölkerung möglich sein. Bis dahin wird also leider Kontakte vermeiden, Abstand halten und Maske tragen nach wie vor der wirksamste Schutz vor Corona sein.

Oberbürgermeister Dieter Reiter

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Corona-Impfungen in Bayern könnten am 5. Januar beginnen

Update: 10. Dezember 2020

Die Corona-Impfungen in Bayern könnten am 5. Januar losgehen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Regierungskreisen. Zuerst hatte darüber der Bayerische Rundfunk unter Berufung auf interne Informationen des Gesundheitsministeriums berichtet.

Dieser sieht vor, dass im Falle einer erfolgreichen Zulassung des Impfstoffes des Mainzer Unternehmens Biontech und des Pharmakonzerns Pfizer über den Jahreswechsel am 2. Januar die Impfchargen auf die Tiefkühllagerstandorte verteilt werden sollen.

Am Montag darauf (4. Januar) könnten die Impfdosen dann dort abgeholt und tags drauf dann in die Impfzentren ausgeliefert werden.

Mindestens 93 Impfzentren in Bayern

Mindestens 93 Impfzentren sollen bis Mitte Dezember in Bayern einsatzbereit sein. Allein in Oberbayern würden momentan 22 Zentren aufgebaut, teilte ein Sprecher des Bayerischen Gesundheitsministeriums am Donnerstag in München mit.

In Schwaben entstehen demnach 19 Impfzentren, in Niederbayern, der Oberpfalz und Oberfranken jeweils elf. In Unterfranken soll bald in zehn Zentren geimpft werden, in Mittelfranken in neun Zentren.

Die unterschiedliche Anzahl der Impfzentren pro Regierungsbezirk liegt auch an der Organisation vor Ort

Einige Landkreise entschieden sich nach Angaben des Ministeriums für mehrere kleinere Standorte, wie beispielsweise Bad Tölz-Wolfratshausen oder Neu-Ulm mit jeweils drei Impfzentren.

Andere schlossen sich zusammen und betreiben gemeinsam ein größeres Impfzentrum - so zum Beispiel Stadt und Landkreis Rosenheim oder Stadt und Landkreis Bamberg. Ab kommender Woche sollen Impfmaterial und Schutzausrüstungen für Mitarbeiter an die Impfzentren geliefert werden, kündigte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) an. Es seien 40 spezielle Tiefkühlschränke zur Lagerung des Impfstoffs, 34 Millionen Spritzen und 58 Millionen Kanülen bestellt.

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Gesundheitsministerin Huml: Ab Mitte Dezember mindestens 92 Corona-Impfzentren in Bayern - Beginn mit Risikogruppen

Update: 06. Dezember, 17.11 Uhr

Mindestens 92 Impfzentren soll es in Bayern ab Mitte Dezember geben. Weitere Standorte seien in Planung, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit. In den Zentren könnten bis zu 30.000 Impfungen täglich vorgenommen werden. „Wenn der Impfstoff da ist, wollen wir so schnell es geht mit dem Impfen beginnen. In der Anfangsphase wollen wir daher sieben Tage die Woche impfen“, sagte Ministerin Melanie Huml (CSU). Die Absprache zwischen Bund und Ländern sei klar: Der Bund beschaffe den Impfstoff, die Länder kümmerten sich um Logistik und Organisation.

Weil es zunächst nicht ausreichend Impfstoff geben werde, würden erst die Menschen geimpft, die ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf oder von Berufs wegen ein größeres Ansteckungsrisiko haben, betonte Huml erneut.

Impfzentren und mobile Impfteams - Bayern rechnet mit 30 000 Corona-Impfungen am Tag

Update: 04. Dezember 2020

Nach der Zulassung der ersten Corona-Impfstoffe rechnet die Bayerische Staatsregierung landesweit mit täglich rund 30 000 Impfungen.

„Dies entspricht einer durchschnittlichen täglichen Impfkapazität von rund 300 Personen für jedes Impfzentrum“, sagte ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums der Deutschen Presse-Agentur in München.

Die Berechnung der Impfleistung werde von zahlreichen Einflussfaktoren geprägt, für die Anfangsphase gehe man für Bayern von etwa 30 000 Impfungen täglich aus. Würden sich alle rund 13 Millionen Einwohner impfen lassen wollen, würde dies mit der Kapazität 433 Tage dauern.

Eine Impfpflicht soll es in Deutschland nicht geben

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte aber am Donnerstag erneut betont, wie wichtig eine große Impfbereitschaft der Menschen sei.

Aber eigentlich ist es ein Gebot, sich impfen zu lassen. Insbesondere dann, wenn man beispielsweise eine Risikogruppe ist oder auch, wenn man mit Risikogruppen zusammenarbeitet.

Markus Söder

Wann genau der erste Corona-Impfstoff verfügbar ist, ist aber noch offen. Derzeit laufen noch diverse Genehmigungsverfahren. In jedem Fall bereiten die Kommunen sich auf einen Start ab dem 15. Dezember vor, ab dann sollen die Impfzentren einsetzbar sein.

Zudem sollen mobile Impfteams etwa in Pflegeheimen zum Einsatz kommen.

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Corona-Impfzentrum kommt in die Messe München

Update: 02. Dezember 2020

Bis zum 15. Dezember plant die Stadt München in der Messe ein Impfzentrum einrichten. Impfungen sollen damit unmittelbar starten können, sobald ein Corona-Impfstoff verfügbar ist.

Dazu wurde mit der Aicher Ambulanz Union ein Vertrag abgeschlossen, die bereits für den Aufbau und Betrieb der Teststation auf der Theresienwiese zuständig waren. Aicher wird nun in Kooperation mit der MKT - Krankentransport OHG in einer Messehalle die erste Ausbaustufe des Impfzentrums aufbauen und bis zu 20 Impfteams bilden.

Auch wenn die abschließende Impf-Priorisierung der Risiko-Gruppen durch die Ständige Impfkommission noch nicht vorliegt, bereitet sich die Stadt München darauf vor, zunächst vor allem mit mobilen Impfteams Bewohner*innen und Personal von Alten- und Pflegeheimen zu impfen.

Außerdem soll es – sofern anfangs bereits genügend Impfstoff zur Verfügung steht – auch den Münchner Krankenhäusern ermöglicht werden, vorrangig ihr Personal zu impfen.

Für die Messe als Standort des Impfzentrums hat sich der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) unter Leitung von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ausgesprochen, da hier neben einer guten Erreichbarkeit auch die nötige Infrastruktur vorhanden sei, um größere Personenströme gut und sicher bewältigen zu können.

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Söder: Vorbereitungen für Corona-Impfzentren laufen mit Hochdruck

Update: 26. November

Mit Hochdruck bereitet sich der Freistaat auf die große Impfaktion gegen das Coronavirus vor. Er habe die Hoffnung,
dass bis Mitte Dezember bayernweit etwa 100 Impfzentren eingerichtet seien, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Donnerstag nach einer Kabinettssitzung in München.

Bezüglich der Impfung, die zunächst vor allem für ältere Menschen, Risikopatienten oder auch Beschäftigte im Gesundheitswesen möglich sein soll, betonte er: „Wenn ich dran wäre, würde ich mich impfen lassen.“

Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sagte, Bayern wolle bestmöglich vorbereitet sein - auch wenn noch nicht klar sei, wann ein Impfstoff wirklich einsatzbereit sei.

Zusätzlich zu den geplanten Impfzentren sollen auch zahlreiche mobile Impfteams eingesetzt werden. Bislang hätten sich schon über 2500 Ärzte bereiterklärt, an den Impfungen mitzuwirken.

Logistisch sei die Impfaktion mit großen Herausforderungen verbunden, sagte Huml: So müssten beispielsweise Ultratiefkühlschränke, Spritzen und Kanülen in großer Zahl bereitgehalten werden.

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Corona-Impfzentren in Bayern sollen Mitte Dezember bereit sein

Update: 12. November 2020

Bayerns Corona-Impfzentren sollen bis zum 15. Dezember einsatzbereit sein. Wie Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Donnerstag bestätigte, sind alle Städte und Landkreise im Freistaat aufgefordert, bis Mitte Dezember mindestens ein solches Zentrum zu errichten und zu betreiben.

Am Montag hatte das Ministerium ein Schreiben mit der entsprechenden Aufforderung an die Kommunen gerichtet. Zunächst hatte die „Main-Post“ darüber berichtet.

Sobald der Impfstoff verfügbar sei, solle es keine Verzögerungen „zum Beispiel durch die anstehenden Weihnachtsfeiertage“ geben, sagte Huml. In seiner Nationalen Impfstrategie rechnet der Bund frühestens im ersten Quartal 2021 mit einer Zulassung von Impfstoffen.

Die Kosten für die geplanten Impfzentren übernimmt demnach der Freistaat, soweit diese nicht von anderen Trägern erstattet werden. Aufbau und Betrieb könnten auch an externe Firmen vergeben werden.

Auch mobile Teams sollen laut Gesundheitsministerium bis Mitte Dezember bereitstehen, um innerhalb von zwei Tagen nach Auslieferung des Impfstoffs mit den Impfungen in Einrichtungen wie Pflegeheimen beginnen zu können.

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Corona-Impfung in Bayern - Freistaat beschließt Konzept und Aufbau von Impfzentren

Erstmeldung: 12. November 2020

Die bayerische Staatsregierung hat ein Corona-Impfkonzept sowie den Aufbau entsprechender Impfzentren beschlossen. „Es wird eine gewisse Priorisierung geben, zuerst diejenigen zu impfen, die besonders gefährdet sind“, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in München.

Denn auch wenn die Entwicklung eines Impfstoffes gelingen sollte, stünden nicht gleich die nötigen Mengen für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung.

Corona-Impfung in Bayern zuerst für Risikogruppen und Gruppen der Infrastruktur

Deshalb sollten zuerst ältere oder chronisch kranke Menschen sowie Bewohner von Alten-, Pflege- und Behindertenheime an die Reihe kommen. Auch medizinisches und pflegerisches Personal, Berufsgruppen aus der kritischen Infrastruktur wie Polizisten, Feuerwehrleute und Lehrkräfte sowie Menschen mit hohem Infektionsrisiko etwa aufgrund beengter Wohnverhältnisse sollen sich vorrangig impfen lassen können.

„Um das noch einmal ganz deutlich zu sagen: Es geht um eine freiwillige Impfung“, betonte Huml. Um die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen schnell impfen zu können, sollen mobile Teams gebildet werden, die etwa in die Heime gehen. „Gleichzeitig soll es aber auch lokale Impfzentren geben, ähnlich wie es jetzt die lokalen Testzentren gibt“, erläuterte Huml.

Auch für Lagerung und Transport des Impfstoffes werde ein Logistikkonzept erarbeitet. Für die Umsetzung des Impfkonzepts stellt die Staatsregierung zunächst rund 100 Millionen Euro zur Verfügung.

dpa

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