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Bayern schafft FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn ab ‒ trotz steigender Corona-Inzidenz

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Von: Jonas Hönle

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Bayern schafft FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn ab
Bayern schafft die FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn ab. © Sven Hoppe/dpa

In Bus und Bahn im Nahverkehr fällt die FFP2-Maskenpflicht, obwohl die Corona-Inzidenz in Bayern derzeit steigt. Doch die Masken-Regel im ÖPNV fällt nicht komplett.

Die Corona-Inzidenz in Bayern steigt zwar, aber die FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn im Nahverkehr soll Anfang Juli fallen.

Das Kabinett beschloss am Dienstag in München, dass die Corona-Verordnung um weitere vier Wochen verlängert wird, jedoch reicht demnach zur Erfüllung der Maskenpflicht eine medizinische Maske. Die aktuelle Verordnung gilt noch bis zum 2. Juli.

Es ist davon auszugehen, dass die neue Regelung dann direkt im Anschluss gelten wird.

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Trotz steigender Corona-Inzidenz - Bayern schafft FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn im Nahverkehr ab

„Nach mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie ist es wichtig, dass wir unsere Regelungen immer wieder auf den Prüfstand stellen und an die neuen Umstände anpassen“, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. 

Anbetracht des heißen Sommers und den aktuellen Bedingungen, sei es verhältnismäßig, die Corona-Regeln so anzupassen, dass jeder selber entscheiden könne, ob er eine FFP2-Maske oder eine medizinische Maske tragen wolle.

„Ganz wichtig ist: Die Maskenpflicht im ÖPNV bleibt bestehen! Wir brauchen weiterhin Schutzmaßnahmen angesichts des derzeitigen Infektionsgeschehens. Wir gehen nicht leichtfertig durch den Sommer“, betonte Holetschek.

Es sei aber nun die Eigenverantwortung der Bayern gefragt, sich für eine FFP2-Maske oder die OP-Maske zu entscheiden. Die „FFP2-Maske besitzt eine höhere Schutzwirkung. Aber von entscheidender Bedeutung für den Schutz ist auch, dass die Maske durchgehend korrekt getragen wird und die richtige Größe und Passform hat.“

Weiter: „Wir empfehlen weiterhin, überall dort auf FFP2-Masken zu setzen, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen. Aber auch medizinische Masken bieten bei durchgehend korrektem Tragen einen Schutz, und es bleibt den Bürgerinnen und Bürgern freigestellt, auch diese zu verwenden.“

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