Demographischer Wandel

Zuwanderung lässt Bayern wachsen

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Nürnberg/München - Der demographische Wandel macht auch vor Bayern keinen Halt - Doch ist er im Freistadt positiver als in vielen anderen Bundesländern.

Die Bevölkerungszahl in Bayern dürfte in den kommenden zehn Jahren etwa stabil bleiben - durch Zuwanderer. Für das Jahr 2024 rechnet das Statistische Landesamt mit etwa 12,6 Millionen Einwohnern im Freistaat, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Das entspricht der Einwohnerzahl im Juni 2013. Ohne Zuwanderer würde die Bevölkerung allerdings schrumpfen: Die Zahl der Einwohner mit Migrationshintergrund werde im Vergleich zum Jahr 2011 um 28 Prozent wachsen, die der Bayern ohne Migrationshintergrund dagegen um sechs Prozent abnehmen.

Die Einwanderung gehe weiter. Zudem seien die Einwanderer im Schnitt jünger und bekämen mehr Kinder, als Alte sterben. Bei den Einwohnern ohne Migrationshintergrund dagegen gebe es mehr Sterbefälle als Geburten.

Die Regionen in Bayern werden sich den Statistikern zufolge unterschiedlich entwickeln: In Ober- und Unterfranken werde die Bevölkerung in den nächsten zehn Jahren schrumpfen. In Mittelfranken, Schwaben, Niederbayern und der Oberpfalz bleibe die Zahl etwa gleich. Und in Oberbayern würden anno 2024 sogar fünf Prozent mehr Menschen leben.

dpa

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