Kabinettsbeschluss

Neue Corona-Regeln für 3G-Prinzip und Kontaktdaten in Bayern ‒ Vor allem Gastronomie von Neuerungen betroffen

Für Gastronomie-Mitarbeiter in Bayern gilt neuerdings auch die 3G, 2G oder 3G Plus Regel. (Symbolbild)
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Für Gastronomie-Mitarbeiter in Bayern gilt neuerdings auch die 3G, 2G oder 3G Plus Regel. (Symbolbild)

Neue Corona-Regeln in Bayern: Das 3G-Prinzip gilt auch für Mitarbeiter, nicht nur für Gästen und Besucher, und die Erfassung der Kontaktdaten entfällt größtenteils.

  • Neue Corona Regeln in Bayern beschlossen
  • 3G-Prinzip gilt künftig auch für Mitarbeiter mit Kundenkontakt.
  • Pflicht zur Erfassung der Kontaktdaten entfällt größtenteils.

In Bayern wurden neue Corona-Regeln beschlossen. Nach den umfassenden Lockerungen für Veranstaltungen betreffen viele der Neuerung die Gastronomie und deren Mitarbeiter. Das Kabinett hat die Maßnahmen am Dienstag in München auf einer Pressekonferenz verkündet.

Neue Corona-Regeln in Bayern - Gastronomie muss keine Kontaktdaten mehr erfassen

In Bayern entfällt von diesem Freitag (15. Oktober) an auf breiter Front die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung. Insbesondere in der Gastronomie und bei kulturellen Veranstaltungen müssen Gäste und Besucher also dann wegen Corona keine persönlichen Daten mehr angeben.

Kontaktdaten müssen demnach nur noch in Schwerpunktbereichen „mit hohem Risiko von Mehrfachansteckungen (Spreading)“ erfasst werden. Dazu zählen laut Kabinettsbeschluss alle geschlossenen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen, Clubs, Diskotheken, Bordelle „und vergleichbare Freizeiteinrichtungen“ sowie gastronomische Angebote mit Tanzmusik.

Auch bei körpernahen Dienstleistungen und in Gemeinschaftsunterkünften (etwa Schlafsäle in Jugendherbergen oder Berghütten) müssen Kontakte noch erfasst werden.

Neue Corona-Regeln in Bayern - 3G-Prinzip gilt auch für Mitarbeiter mit Kundenkontakt, nicht nur für Gäste

In sämtlichen Bereichen in Bayern, in denen das 3G-Prinzip gilt, müssen sich von Dienstag (19. Oktober) an neben Besuchern auch alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt an die Regel halten. Auch Betreiber, Beschäftigte und Ehrenamtliche, die Kontakt zu Kunden und Besuchern haben, müssen also vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sein. Je nach Bereich kann das ein PCR-Test oder ein Schnelltest. Den Testnachweis müssen die betreffenden Mitarbeiter an mindestens zwei Tagen pro Woche vorlegen.

Die 3G-Regel gilt unter anderem bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen, in Sportstätten, Fitnessstudios, Theatern, Opern, Konzerthäusern, Kinos, Museen, Ausstellungen, in der Gastronomie, in Hotels, Hochschulen, bei Tagungen und Kongressen, Bibliotheken und in verschiedensten Freizeiteinrichtungen, etwa in Bädern und Seilbahnen.

Künftig müssen sich überall dort neben den Besuchern also auch alle Mitarbeiter daran halten, wenn sie Kontakt zu den Gästen haben. Sollten Betreiber und Veranstalter nur Geimpften und Getesteten Zutritt gewähren (2G) oder einen PCR-Test verlangen (3G plus), dann gilt für die Mitarbeiter künftig ebenfalls die verschärfte Regel. Das gilt zum Beispiel für Bedienungen in der Gastronomie

dpa/lby/jh

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