Ab Montag

Neue Corona-Regeln für Geschäfte in Bayern: Öffnungen bei hoher Inzidenz erlaubt ‒ aber mit Einschränkungen

Eine Frau in einer Buchhandlung mit Maske.
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Die neuen Corona-Regeln für Geschäfte in Bayern betreffen auch Buchhandlungen.

Ab Montag gelten in Bayern neue Corona-Regeln für Geschäfte - auch für Baumärkte, Buchhandlungen und Blumenläden. Ab welcher Inzidenz Öffnungen möglich sind...

  • Neue Corona-Regeln in Bayern für Geschäfte.
  • Öffnungen auch bei Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200 möglich.
  • Was ab Montag auch für Garten- und Baumärkte, Buchhandlungen und Blumenläden gilt...

Für den Handel in Bayern gelten vom kommenden Montag (12. April) an teilweise neue Corona-Regeln. Auch in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200 dürfen Geschäfte für Terminshopping-Angebote öffnen - aber nur bei Vorlage eines aktuellen negativen Corona-Tests.

Und: Für Garten- und Baumärkte, Gärtnereien, Blumenläden und Buchhandlungen gelten künftig die gleichen Regeln wie für alle anderen Einzelhandelsgeschäfte abseits des täglichen Bedarfs, unter anderem die Inzidenz-Grenzen für Öffnungen. Das hat das bayerische Kabinett am Mittwoch beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) anschließend mitteilte.

Bayern weicht damit von Bund-Länder-Beschlüssen der vergangenen Wochen ab - und zwar in verschiedene Richtungen.

Einerseits hatten die Ministerpräsidenten und der Bund Anfang März beschlossen, dass Buchhandlungen, Blumenläden und Baumärkte „einheitlich in allen Bundesländern dem Einzelhandel des täglichen Bedarfs zugerechnet“ werden.

Andererseits hatten Bund und Länder vereinbart, dass bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 Öffnungsschritte etwa für Geschäfte wieder zurückgenommen werden sollen.

Neue Corona-Regeln für Geschäfte in Bayern - Öffnungen bei hoher Inzidenz erlaubt

Söder verwies auf ein Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs. Dessen Richter hatten vor wenigen Tagen entschieden, dass Schuhgeschäfte auch in Gebieten mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 100 öffnen dürfen, und dies unter anderem damit begründet, dass diese für die Versorgung der Bevölkerung eine vergleichbar gewichtige Bedeutung hätten wie etwa Buchhandlungen, Garten- und Baumärkte.

Darauf reagiert die Staatsregierung also nun insofern, dass für all diese Geschäfte - auch Schuhläden - die Sonderregelungen nun entfallen.

Für Baumärkte und Buchhandlungen werde die Situation nun schlechter. Das Modell „Click&Meet“ sei bei Inzidenzen über 100, dann mit Testpflicht, nun eine neue Konzeption, die vertretbar sei. Konkret muss dann entweder ein maximal 48 Stunden alter PCR-Test oder ein maximal 24 Stunden alter Schnelltest vorgelegt werden.

In Regionen mit einer Inzidenz unter 50 dürfen in Bayern weiterhin alle Geschäfte öffnen.

Bei einem Wert zwischen 50 und 100 sind Terminshopping-Angebote ohne vorherige Testpflicht möglich.

Zur Kontakt-Nachverfolgung und „Rückkehr zur Normalität“ für Gastronomie, Kultur und Sport setzt Bayern in der Corona-Krise auf die Luca-App. Wie sie funktioniert...

dpa/jh

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