Neuer Bußgeldkatalog

Ministerpräsident Söder: Bußgeld für Maskenverweigerer in Bayern wird erhöht - Es soll auch mehr Kontrollen geben

Ministerpräsident Söder verkündet Erhöhung den Bußgeldkatalogs gegen Maskenverweigerer in Bayern.
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Ministerpräsident Söder verkündet Erhöhung den Bußgeldkatalogs gegen Maskenverweigerer in Bayern.

Das Bußgeld für Maskenverweigerer in Bayern wird erhöht, außerdem soll es mehr Kontrollen geben. Die Polizei soll auch weitere Kompetenzen bekommen. Was ein Verstoß kostet...

  • Bayern verschärft Corona-Bußgelder für Verstöße gegen Maskenpflicht.
  • Mehr Kontrollen gegen Maskenverweigerer.
  • Ministerpräsident Markus Söder hofft auf bessere Einhaltung von Quarantäneauflagen.  

Der Freistaat Bayern will verstärkt gegen Maskenverweigerer in der Corona-Krise vorgehen. Dies soll vor allem durch vermehrte Kontrollen und eine Erhöhung des Bußgelds geschehen.

„Wir werden den Bußgeldkatalog auf 250 Euro im einmaligen Fall und bis 500 Euro bei mehrmaligen Verstößen anheben“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München. Für Verstöße gegen Quarantäneauflagen sollen zudem 2000 Euro fällig werden. „Wir hoffen, dass es zu einer noch besseren Einhaltung kommt“, sagte Söder.

Bußgeld für Maskenverweigerer in Bayern - Söder will Corona-Krise in den Griff bekommen

Das Innenministerium erarbeite gerade mit dem Gesundheitsministerium den Bußgeldkatalog, er solle noch im Laufe der Woche bekannt gemacht werden. Ein Beschluss des Kabinetts ist für die Novelle nicht notwendig. Künftig sollen dann auch Polizisten direkt Verwarnungen aussprechen können, bislang waren hierfür die Gesundheitsämter und die Ordnungsämter verantwortlich. Insbesondere im privaten Bereich gelten die Kontrollen von Corona-Auflagen - auch was die Zahl von Gästen auf privaten Feiern angeht - als in der Praxis kaum machbar.

Die aktuellen Corona-Fälle in München steigen. Die Zahlen der Infektionen, Genesungen und Todesfälle im Überblick.

Test gegen Corona in Bayern soll einfacher werden

Im Kampf gegen die Pandemie kündigte Söder zudem eine Ausweitung der Corona-Testzentren auf die Bahnhöfe für Fernbusse an. Bislang gibt es nur an Autobahnen, Flughäfen und normalen Bahnhöfen mit Fernverkehr Testzentren. Spätestens ab Anfang September würden dann auch die regionalen Testzentren ihre Arbeit aufnehmen.

Ein Corona-Test in Bayern ist kostenlos. Das Testzentrum auf der Theresienwiese in München wird erweitert. Wo man sich in der Stadt auf den Virus testen lassen kann.

In München gibt es seit der Einführung der Maskenpflicht immer wieder Maskenverweigerer. Weil ein Mann in der U-Bahn am Sendlinger Tor sich weigerte eine Maske zu tragen, rief die Wache die Polizei. Der Mann leistete Widerstand und verletzte vier Beamte.

dpa/jh

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