Einschränkungen fallen

Corona-Lockerungen für Clubs und Discos in Bayern ‒ Ab Freitag darf wieder getanzt werden

Menschen tanzen in einer Diskothek.
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Clubs und Discos dürfen in Bayern ab Oktober wieder öffnen. (Symbolbild)

Endlich wieder tanzen und feiern: Clubs und Discos in Bayern dürfen ab dem 1. Oktober wieder öffnen - ohne Maske und Abstand. Dafür gilt eine verschärfte 3G-Regel...

  • Söder kündigte Corona-Lockerung für das Nachtleben in Bayern an.
  • Clubs und Discos sollen im Oktober wieder öffnen.
  • Die Dehoga rechnet mit Öffnung unter 3G-Regeln.

Update: 30. September

Clubs und Discos in Bayern dürfen ab Freitag nach langer Corona-Pause wieder öffnen

Knapp eineinhalb Jahre hat die Corona-Pause für Clubs und Discos in Bayern gedauert. Jetzt darf ab Freitag wieder getanzt und gefeiert werden - ohne Abstand und Maske. Diese und weitere Corona-Lockerungen in Bayern teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit.

Für Besucher sowie Beschäftigte mit Kundenkontakt gilt eine verschärfte 3G-Regel: Einlass bekommen nur Geimpfte und Genesene, oder man muss einen negativen PCR-Test vorweisen. Ein Antigen-Schnelltest oder ein Selbsttest reichen also nicht aus. Beschäftigte mit Kundenkontakt müssen mindestens zweimal wöchentlich einen PCR-Test machen.

Laute Musik, Tanz ohne Abstand sowie die Abgabe von Getränken am Tresen seien wie branchenüblich zulässig, hieß es. Die Staatsregierung dringt jedoch auf „konsequente Kontrollen“. Verstöße sollen mit einem Bußgeld bestraft werden.

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Update: 29. September

Clubs und Discos in Bayern sollen öffnen - Dehoga erwartet Corona-Lockerung Anfang Oktober

Am Donnerstag wird im Kabinett entschieden wie es mit den Clubs und Discos in Bayern weitergeht. Der bayerische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga erwartet die von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angekündigte Corona-Lockerung bereits in den ersten Oktobertagen.

Söder hat bereits vergangene Woche angekündigt: „Es bleibt dabei: Wir werden die Öffnung von Clubs und Diskotheken zum Oktober dann erlauben.“

Ein Praxischeck zum geplanten Hygienekonzept sei positiv verlaufen, sagte Landesgeschäftsführer Thomas Geppert. Man sei auf einem guten Weg.

Der Dehoga geht davon aus, dass die Öffnung unter der Bedingung der „3G-Regel“ erfolgt - also genesen, geimpft oder getestet - allerdings mit einem genaueren PCR-Test. Damit sei man von Seite der Betreiber einverstanden, sagt Geppert. „Wir brauchen in den Discos und Clubs möglichst viel Normalität“, betont er. Durch den strengen Zugang seien Freiheiten beim Betrieb möglich.

Für die Umsetzung der Zugangskontrollen ist er zuversichtlich: Bei Diskotheken und Clubs seien diese ja seit jeher üblich und streng. Von etwaigen Beschränkungen der Besucherzahl oder Maskenpflicht für die Besucher hält er dagegen nichts. Das würde nach Einschätzung des Dehoga nicht funktionieren - weder für die Gäste noch wirtschaftlich für die Betreiber.

Nach der Corona-Zwangspause drehen die Clubs in München wieder auf: Hallo hat sich in den Discos umgehört, wie der Party-Neustart aussehen wird und was für Auflagen sie erwarten.

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Corona-Lockerungen für Veranstaltungen in Bayern ‒ Auch Clubs und Discos dürfen wieder öffnen

Erstmeldung: 01. September

Die Corona-Regeln in Bayern werden ab Donnerstag massiv gelockert: Die FFP2-Maskenpflicht und die allgemeine Kontaktbeschränkung fällt und der Wechselunterricht an Schulen gehört der Vergangenheit an.

Die coronabedingte Sperrstunde (1.00 Uhr) in der Gastronomie entfällt. Im Handel, bei Dienstleistungen und Freizeiteinrichtungen entfallen die Kunden- oder Besucherbeschränkungen nach Quadratmeter.

Lockerungen gibt es auch für Veranstaltungen im Sport und Kulturbereich sowie für Clubs und Diskotheken. Dafür gilt in Innenräumen die 3G-Regel - Zugang also nur für Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete.

Und: Statt der Corona-Inzidenz soll allein die Klinik-Auslastung für schärfere Corona-Regeln entscheidend sein. All das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen.

Corona-Lockerungen für Clubs und Discos in Bayern ab Oktober

Clubs und Diskotheken sollen in Bayern ab Oktober wieder öffnen können. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag in München nach der Sitzung des Ministerrates mit. Das sei „sicherlich die mutigste Entscheidung“.

Er kündigte eine Regelung wie in Baden-Württemberg an. Demnach sollen nur Menschen Zutritt haben, die von Covid-19 genesen, gegen eine Corona-Infektion geimpft oder negativ darauf getestet wurden.

Dabei reiche allerdings kein Schnelltest, sondern es müsse ein PCR-Test sein, betonte Söder - „weil dort das Abstandhalten naturgemäß die größte Herausforderung ist“.

Corona-Lockerungen in Bayern ‒ Veranstaltungen mit 25 000 Teilnehmern erlaubt

Bayern erlaubt Sport- und Kulturevents oder Kongresse mit bis zu 25 000 Teilnehmern. Die bisherigen Personenobergrenzen für private und öffentliche Veranstaltungen soll fallen.

Veranstaltungsorte, die bis zu 5000 Menschen fassen, dürfen komplett ausgelastet sein, überschreitet die Teilnehmerzahl die 5000er Grenze, muss mehr Platz sein.

„Für den 5000 Personen überschreitenden Teil darf 50 Prozent der weiteren Kapazität des Veranstaltungsorts genutzt werden“, heißt es in dem Beschluss des Ministerrates.

Auch Stehplätze dürfen demnach in diesem Rahmen unbegrenzt ausgewiesen werden. Voraussetzung für Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern ist ein Sicherheits- und Hygienekonzept.

„Öffentliche Festivitäten“ wie Volksfeste bleiben jedoch weiterhin untersagt. Für Ersatzveranstaltungen gilt inzidenzunabhängig die 3G-Regel.

dpa/lby/jh

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