Konzertsaal-Debatte

Klassik im Heizkraftwerk ?

Konzertsaal-Debatte: Aubinger Halle als Quartier für Philharmoniker im Gespräch

Es wird wohl eines der teuersten Projekte der nächsten Jahre: die Sanierung und Modernisierung des Gasteigs für rund 480 Millionen Euro. Am teuersten kommt dabei die Philharmonie, die zum Konzertsaal ausgebaut wird. Ab 2020 wird zwei bis fünf Jahre gehämmert. Als Ausweichquartier für die Philharmonie ist – wie Hallo exklusiv erfuhr – nun das Heizkraftwerk in Aubing (Foto) im Gespräch. „Es gibt Überlegungen, das Gebäude als Interims-Spielstelle nutzbar zu machen“, sagt Michael Amberger, Geschäftsführer von Allguth. Das mittelständische Mineralölunternehmen mit Sitz in Gräfelfing hatte die Halle mit 20 000 Quadratmeter großem Areal im Jahre 2005 von der Bahngesellschaft Vivico erworben. Allguth wollte dort seine Firmenzentrale einrichten. 2006 wurde dafür ein Bauantrag eingereicht. Zum Baubeginn kam es trotz Genehmigung allerdings nicht.

Momentan steht das Gebäude, das von der Reichsbahn 1940 errichtet und von der Deutsche Bundesbahn 1952 zum Heizkraftwerk umgebaut wurde, leer. „Für uns wäre es eine schöne Option, wenn die Philharmoniker für einen begrenzten Zeitraum einziehen würden“, sagt Amberger. „Bis eine Entscheidung dafür gefallen ist, werden wir uns aber noch gedulden müssen.“ Marie-Anne Hollenz

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