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Greenpeace und Verdi bei Protest gegen Amazon am Black Friday ‒ auch große Aktion in München

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Von: Jonas Hönle

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Greenpeace-Aktive protestieren in München während der Rabattaktion Black Friday gegen die Ressourcenverschwendung des Online-Versandhändlers Amazon.
Greenpeace-Aktive protestieren in München während der Rabattaktion Black Friday gegen die Ressourcenverschwendung des Online-Versandhändlers Amazon. © Felix Hörhager/dpa

Verdi und Greenpeace fordern bei Protest-Aktionen gegen Amazon am Black Friday weniger Ressourcenverschwendung und bessere Bezahlung der Mitarbeiter.

Die Gewerkschaft Verdi und die Umweltorganisation Greenpeace haben heute zur Rabattaktion Black Friday bei Amazon protestiert.

Greenpeace warf dem Unternehmen laut dpa vor, mit der alljährlichen Rabattschlacht Ende November zu exzessivem Konsum, Verpackungsmüll und Ressourcenverschwendung beizutragen.

Gut zwei Dutzend Demonstranten montierten ein mehrere Meter großes Transparent mit der Aufschrift „Black Friday: Naturzerstörung als Geschäftsmodell“ an der deutschen Amazon-Zentrale in München. 

Greenpeace-Aktive hängen am Black Friday ein Plakat mit der Aufschrift «crime» bei einem Protest am Amazon Deutschland Gebäude auf.
Greenpeace-Aktive hängen am Black Friday ein Plakat mit der Aufschrift «crime» bei einem Protest am Amazon Deutschland Gebäude auf. © Felix Hörhager/dpa

Auch Protest in München - Aktionen von Verdi und Greenpeace gegen Amazon am Black Friday

Verdi forderte von dem US-Unternehmen zum wiederholten Mal bessere Bezahlung für die Mitarbeiter des Versandhandels und die Anerkennung der Flächentarifverträge des Einzelhandels.

Die Gewerkschaft rief bundesweit Mitarbeiter in Versandzentren zur Teilnahme an Protest-Aktionen auf. Amazon hatte die Kritik schon vorab zurückgewiesen und auf Einstiegslöhne inklusive Boni von mindestens 13 Euro pro Stunde verwiesen.

Unabhängig von dieser Protest-Aktion betont der Konzern seit einiger Zeit seine Maßnahmen gegen Umweltverschmutzung und CO2-Belastung. So will das Unternehmen im Frachtverkehr Diesel-Lkw und -Lieferwagen schrittweise durch Elektrofahrzeuge ersetzen.

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