Pop-Star und Papa

Sasha: „Man ist näher dran, man singt anders, gibt andere Gefühle von sich“

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Der Pop-Star und künftige Papa plaudert im Hallo-Interview aus dem Nähkästchen.

Bald wird er Vater – Doch bevor er sein Baby daheim in den Schlaf singt, verzückt Sasha das Publikum erstmals mit Deutschen Liedern – Hallo verlost 10x2 Tickets

Mit „If you believe“ wurde er berühmt. Jetzt, genau 20 Jahre später, wagt sich Sasha (bürgerlich Sascha Schmitz) erstmals an ein Album auf Deutsch. Warum die Lieder auf „Schlüsselkind“ dadurch noch intimer werden, welches romantische Erlebnis auch ohne Erinnerungsfoto für immer in seinem Gedächtnis bleibt und welche Kinderlieder er für sein Baby singen wird, verrät der Pop-Star und künftige Papa im Hallo-Interview. Sebastian Obermeir

Herr Schmitz, wie fühlt es sich an, nach 20 Jahren das erste Album auf Deutsch zu machen?
Ich hätte es mir schwieriger vorgestellt. Ich habe mir schon lange Gedanken gemacht, das zu wagen. Ich hatte aber Angst, ich könnte nicht Sasha sein. Aber das war gar nicht so. Obwohl man schon anders schreibt.

Persönlicher?
Man ist näher dran, man singt anders, gibt andere Gefühle von sich in den Songs. Es ist ein absolut persönliches Album. Ich hatte viele Ideen auf Deutsch und es haben sich viele Ideen angesammelt, die ich nur so ausdrücken konnte. Wie zum Beispiel beim Song „Schlüsselkind“. Das Wort gibt es auf Englisch gar nicht.

Im Video zu „Polaroid“ sind Bilder aus Ihrem Privatleben zu sehen. Haben Sie einen Lieblings-Polaroid-Moment?
Meine Frau und ich, damals waren wir noch nicht verheiratet, haben uns einfach ganz spontan nach Italien Richtung Gardasee aufgemacht. Das ist jetzt sieben Jahre her. Es war so unfassbar romantisch. Mit Lampions und Seeblick. Wir haben uns gegenseitig unsere Lieblingslieder auf dem Handy vorgespielt. Wir haben nicht ein Foto gemacht, so sehr waren wir bei uns. Wir haben den Moment einfach so abgespeichert. Vor einem Monat waren meine Frau und ich wieder dort.

Heiraten und Kinder kriegen kann ich echt jedem empfehlen!

Mit „If You Believe“ ist Ihnen der Durchbruch gelungen. Hätten Sie damals geglaubt, dass Sie jemals dort sein werden, wo sie heute sind?
Natürlich hatte ich Träume. Etwa mit meiner damaligen Band „Junkfood“ auf einem Festival in den USA zu spielen. Mir war aber klar, woher ich komme. Als Junge aus der Kleinstadt war es unwahrscheinlich, dass die Träume so in Erfüllung gehen. Aber trotzdem hat es geklappt.

Und die privaten Träume?
Dass ich einmal Vater werde? Das haben wir nie ausgeschlossen. Für uns war das immer so ein Schicksalsding. Wir haben gesagt: Wenn es denn soweit kommt, würden wir’s abfeiern. Und jetzt feiern wir’s ab. Heiraten und Kinder kriegen kann ich echt jedem empfehlen!

Werden Sie Kinderlieder beim Zu-Bett-gehen singen?
Ein paar von Rolf Zuckowski werde ich bestimmt singen. Und LaLeLu sicher auch. Ich weiß aber von meinen Nichten und Neffen, dass Kinder auch andere Musik mögen. Die Beatles zum Beispiel.

Und Sasha?
Ja, die Musik mögen sie auch (lacht). Die Kleinen haben schon relativ gutes Gespür für Musik. Das merken wir auch. Wenn Musik läuft, dann tanzt auch das Baby im Bauch.

Sasha

Dienstag, 9. Oktober, Tonhalle, Atelierstraße 24, U-/S-Bahn: Ostbahnhof, Beginn: 20 Uhr, Karten für 62,15 Euro unter Telefon 54 81 81 81

Verlosung

Hallo verlost 10x2 Karten.
Teilnahmeschluss: 3. Oktober. 

Das Gewinnspiel ist beendet.
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