Schleichverkehr raus

Jestelstraße beruhigen –  Einbahnregelung oder Abhängung?

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Anwohner der verkehrsberuhigten Jestelstraße fordern Schutz vor dem Schleichverkehr.

Anwohner beschweren sich schon länger über den massiven Verkehr. Jetzt wird im BA nach Lösungen gesucht. Zwei Alternativen stehen zur Debatte...

Untermenzing – Durch die Ausweisung einer Einbahnstraße in Richtung Weinschenkstraße soll der Schleichverkehr durch die Jestel- zur Von-Kahr-Straße eingedämmt werden. 

Das wünscht sich jedenfalls der Bezirksausschuss Allach-Untermenzing. Ersatzweise könnte die verkehrsberuhigte Straße auch einfach von der Von-Kahr-Straße abgehängt werden. Immer wieder wurden zuletzt Beschwerden der Anwohner über den massiven Verkehr laut (Hallo berichtete). Zudem würden viele Autos zu schnell fahren. 

Da an der Jestelstraße kein Gehweg vorhanden ist, fürchten die Anwohner um die Sicherheit ihrer Kinder. Ganz unumstritten ist der Wunsch nach Änderungen im BA aber nicht. 

Falk Lamkewitz (Grüne) befürchtet dadurch eine Verdrängung des Verkehrs in umliegende Straßen. Die Mehrheit im BA ist jedoch der Ansicht, dass die Autos auch in diese größeren Straßen wie die Professor-Eichmann-Straße gehören. 

Unklar ist nur, ob in einem verkehrsberuhigten Bereich eine Einbahnstraßenregelung rechtlich überhaupt machbar ist. Für diesen Fall regte BA-Chefin Heike Kainz (CSU) in der jüngsten Sitzung des Gremiums an, die Jestelstraße von der Von-Kahr-Straße abzuhängen. 

Fritz Schneller (SPD) sprach sich für einen einjährigen Probebetrieb einer der Lösungen aus. Die Mehrheit im Gremium stimmte zu. Was rechtens und umsetzbar ist, muss nun die Stadt prüfen. 

Andreas Daschner

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